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POCO F9 Pro: Dieses Smartphone leuchtet mit 10.000 Nits

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POCO legt schon wieder nach und bringt mit dem POCO F9 Pro die nächste Generation seiner F-Serie an den Start. Während der Vorgänger bereits mit ordentlich Power punkten konnte, legt POCO diesmal vor allem bei Leistung, Display und Kamera noch einmal ordentlich nach. Dazu kommen ein größerer Akku, kabelloses Laden und eine ziemlich ungewöhnliche Rückseite.

Technische Daten des POCO F9 Pro

Display6,59″ AMOLED, 2510 x 1156 px, bis 185 Hz, bis 10.000 Nits, Corning Gorilla Glass 7i
ProzessorQualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5, V Series, 3 nm, bis 4,6 GHz
GrafikchipAdreno GPU + VisionBoost D8
KameraHauptkamera: 200 MP, ƒ/1.68, OIS
Telekamera: 50 MP, ƒ/2.0, 2,5x, OIS
Ultraweitwinkelkamera: 8 MP, ƒ/2.25
Frontkamera32 MP
Speicher256 / 512 GB UFS 4.1
Arbeitsspeicher12 GB LPDDR5X
Akku6330 mAh, 100 W kabelgebunden, 50 W kabellos, 27 W Reverse Charging
FeaturesIP68, Stereo-Lautsprecher mit Sound by Bose, Ultraschall-Fingerabdrucksensor
KonnektivitätDual-SIM, eSIM, 5G, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, NFC, USB-C 3.2 Gen 1
BetriebssystemXiaomi HyperOS 3 (4 Jahre Betriebssystem-Updates, 6 Jahre Sicherheitsupdates)
Abmessungen / Gewicht157,49 x 75,25 x 8,79 mm / 206 g
FarbenBlack, White und Aurora Green
Preisab 899,90€ (UVP)

Noch mehr Power für die Oberklasse

Beim Prozessor macht POCO keine halben Sachen. Im F9 Pro steckt der Snapdragon 8 Elite Gen 5 in der V-Series. Der 3-nm-Chip besitzt zwei Prime-Cores mit bis zu 4,6 GHz und sechs Performance-Kerne mit bis zu 3,62 GHz. Unterstützt wird der Prozessor von 12 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher sowie schnellem UFS-4.1-Speicher.

Damit dürfte das F9 Pro leistungstechnisch wieder ganz oben mitspielen. POCO beschränkt sich aber nicht auf einen möglichst schnellen SoC, sondern spendiert dem Smartphone erstmals in einem Pro-Modell der Serie eine Dual-Chip-Architektur. Neben dem Snapdragon sitzt der sogenannte VisionBoost D8 im Gerät. Der zusätzliche Chip kann unter anderem zusätzliche Bilder berechnen, die Auflösung verbessern und HDR-Effekte darstellen.
poco f9 pro chipset

Besonders beim Gaming will POCO damit punkten. Das F9 Pro besitzt ein Display mit bis zu 185 Hz und soll in ausgewählten Spielen sogar bis zu 185 FPS darstellen können. Das klingt super, wir wissen aber alle, dass Spiele das auch erstmal unterstützen müssen. POCO beruhigt und spricht von mehr als 20 Titeln mit nativer Unterstützung für 185 FPS sowie weiteren Spielen, bei denen die Bildrate per Interpolation angehoben wird.

185 Hz und bis zu 10.000 Nits

Auch beim Display hat POCO ordentlich aufgerüstet. Das F9 Pro setzt weiterhin auf ein 6,59 Zoll großes AMOLED-Panel, erhöht die Bildwiederholrate aber von 120 Hz beim F8 Pro auf bis zu 185 Hz. Die Auflösung liegt bei 2510 x 1156 Pixeln.

Interessant ist außerdem das neue Displaypanel, das laut POCO hier erstmals weltweit zum Einsatz kommt. Durch ein neues grünes Leuchtmaterial soll die Lichtausbeute gegenüber der vorherigen Generation um 20 Prozent gestiegen sein. Gleichzeitig soll die Lebensdauer des Displays um 5 Prozent verbessert worden sein.

poco f9 pro display

Bei der Helligkeit wird es dann wieder etwas absurd: POCO nennt bis zu 10.000 Nits. Dieser Wert gilt allerdings nur für eine sehr kleine Displayfläche von einem Prozent. Bei 25 Prozent Displayfläche werden noch 4.500 Nits angegeben, während die typische Helligkeit bei 850 Nits liegt. Für HDR-Inhalte ist die hohe Spitzenhelligkeit sicherlich interessant, im normalen Alltag sollte man sich von der 10.000-Nits-Zahl aber nicht zu viel versprechen.

200 MP und eine verbesserte Telekamera

Auch die Kamera bekommt beim F9 Pro ein deutliches Upgrade. Die Hauptkamera löst jetzt mit 200 Megapixeln auf und bietet eine ƒ/1.68 große Blende sowie optische Bildstabilisierung. POCO spricht von einem speziellen 200-MP-Modus, der vor allem beim späteren Zuschneiden und Bearbeiten von Fotos mehr Spielraum bieten soll.

Ganz neu ist eine hochauflösende Hauptkamera bei POCO zwar nicht grundsätzlich, für die F9-Pro-Reihe stellt sie aber einen deutlichen Schritt gegenüber der 50-MP-Hauptkamera des F8 Pro dar. Ob die höhere Auflösung in der Praxis tatsächlich für bessere Fotos sorgt, wird allerdings stark von Bildverarbeitung und Lichtbedingungen abhängen.

poco f9 pro schwarz

Daneben sitzt weiterhin eine 50-MP-Telekamera mit 2,5-fachem optischen Zoom. Sie arbeitet mit einer Brennweite von 60 mm und kommt mit optischer Bildstabilisierung. Beim Ultraweitwinkel zeigt sich allerdings weiterhin ein kleiner Sparansatz: Hier kommt lediglich ein 8-MP-Sensor zum Einsatz, auf der Vorderseite sitzt eine 32-MP-Kamera

Großer Akku und endlich kabelloses Laden

Beim Akku legt POCO ebenfalls leicht zu. Statt der 6210 mAh des F8 Pro stecken im F9 Pro 6330 mAh. Der Akku soll durch einen Silizium-Anteil von 16 Prozent eine hohe Energiedichte ermöglichen, ohne dass das Gehäuse deutlich größer ausfallen muss.

poco f9 pro wireless charging

Geladen wird weiterhin mit schnellen 100 Watt per Kabel. Neu ist aber das 50-Watt-Wireless-Charging. Laut POCO soll sich der Akku damit innerhalb von 35 Minuten auf 50 Prozent bringen lassen. Mit dem 100-Watt-Netzteil sollen 50 Prozent sogar nach 19 Minuten erreicht sein.

Bose-Sound und eine leuchtende Rückseite

Die Zusammenarbeit mit Bose wird beim F9 Pro ebenfalls fortgesetzt. Zum Einsatz kommen symmetrische Stereo-Lautsprecher, die gemeinsam mit Bose abgestimmt wurden. Ob die Lautsprecher dadurch tatsächlich deutlich besser klingen als beim Vorgänger, muss allerdings ein Praxistest zeigen. Die Zusammenarbeit mit einem bekannten Audiohersteller ist schließlich noch keine Garantie dafür, dass aus einem Smartphone plötzlich eine mobile Hi-Fi-Anlage wird.

poco f9 pro aurora green

Deutlich auffälliger ist dafür das Design. Das F9 Pro besitzt einen Glasrücken und einen Metallrahmen und ist in Black, White und Aurora Green erhältlich. Letztere Variante hat es besonders in sich: Die komplette Rückseite kann nach entsprechender Lichteinstrahlung im Dunkeln nachleuchten. Hier bin ich sehr gespannt wie das wirklich aussieht. Mit einer IP68-Zertifizierung ist das Smartphone wie der Vorgänger erneut wasserdicht.

POCO F9 Pro: Mehr als nur ein kleines Upgrade?

Mit dem F9 Pro entwickelt POCO das Konzept des Vorgängers konsequent weiter. Der neue Snapdragon 8 Elite Gen 5, das 185-Hz-AMOLED-Display und die 200-MP-Kamera lesen sich zunächst wie klassische Datenblatt-Upgrades.

Besonders spannend dürfte dabei die Kombination aus leistungsstarkem Prozessor und zusätzlichem Grafikchip für Gamer werden. Die beworbenen 185 FPS sollte man zwar nicht einfach mit der maximalen Bildrate in jedem Spiel gleichsetzen, trotzdem zeigt POCO damit ziemlich deutlich, wo die Reise hingehen soll. Auch das Display selbst dürfte mit hoher Helligkeit, 1,5K-Auflösung und 185 Hz zu den stärkeren Argumenten des Smartphones gehören.

Bei der Kamera ist das Bild etwas gemischter. Eine 200-MP-Hauptkamera und 50-MP-Telekamera mit optischer Bildstabilisierung klingen vielversprechend, während die 8-MP-Ultraweitwinkelkamera weiterhin nach Sparmaßnahme aussieht. Ob POCO die Qualität der Haupt- und Telekamera tatsächlich auf Oberklasse-Niveau bekommt, muss sich deshalb erst im Alltag zeigen.

Zum Early-Bird-Preis von 739,90€ für die 256-GB-Version wird das Ganze sogar ziemlich spannend. Die reguläre UVP von 899,90€ liegt dagegen schon deutlich höher und lässt die Ausstattung weniger spektakulär wirken.

Hinzu kommen vier Jahre Betriebssystem-Updates und sechs Jahre Sicherheitsupdates, wodurch das F9 Pro auch langfristig interessant bleiben dürfte. Ob POCO damit tatsächlich wieder eine Kampfansage an die Oberklasse gelungen ist, hängt letztlich vor allem davon ab, wie gut Kamera, Display, Akku und Gaming-Leistung im Alltag funktionieren.

Quelle:

  • Xiaomi Pressemitteilung
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Fred

Ganz schön smart: Alles was mit Uhren und Handys zu tun hat, fällt in mein Revier. Und Gadgets natürlich. Gadgets gehen immer!

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Kommentare (6)

  • Profilbild von Fressa0815
    0 # 01.09.26 um 18:38

    Fressa0815 Gadget-Nerd

    Und damit ist für mich der Punkt erreicht an dem die Höhe der Preissteigerung in keinem Verhältnis mehr zur technischen Weiterentwicklung steht…

  • Profilbild von Gold-User
    1 # 02.09.26 um 02:09

    Gold-User

    "Zum Early-Bird-Preis von 739,90€ für die 256-GB-Version wird das Ganze sogar ziemlich spannend."

    Ja ne is klar.

    knapp 750 Euro für ein Poco ist alles, aber definitiv nicht spannend. Das ist echt traurig, wie Xiaomi sich entwickelt hat. Damals hat man den iPhone Killer gespielt und preislich teilweise bis 40% ggü Apple gespart.

    Zuletzt war es mit dem Mi 9 noch in dieser Flaggshipkiller Gegend. Dann waren die Preise immer näher und die Ersparnisse immer kleiner, bis sie glaub ab Xiaomi 13 sogar preislich (UVP) Apple überholt haben.

    Und das Poco(-phone) war halt DIE Ansage schlecht hin, dass man auch Leistung für kleines Geld haben kann. Zwar waren sie immer etwas abgespeckt, aber ideal für Leute, die einfach ein solides Smartphone suchten und gern etwas reserven haben. Bis Poco F5 oder 6 war alles chillig. Preise bewegten sich um die 399 Euro. Dann bis F7, das erst letztes Jahr erschien, waren wir bei 450 Euro, wo man sich schon fragte ab man das Prinzip der Pocophones, genau wie damals die Xiaomis langsam aus den Augen verliert.

    Aber nun ein 900 Euro Poco hinzustellen (nicht die Ultra oder MAX Version) ist schier Ziel verfehlt. Da ist nichts mehr spannend, auch wenn die Specs nett klingen. Nicht mal den neuen Chip hat er bekommen, was einfach darauf hindeutet, dass man den Release noch unbedingt vor Apple machen wollte.

    Solche Spielereien mit Bose oder 185 Hz Display, das kann man sich echt sparen. Vor allem in der Standard-Version. Das sind unnötige Kosten, die den Sinn von Poco pulverisieren und ehrlich, wer legt denn so einen krassen Wert auf Handyklang?!? Oder einem pseudo Subwoofer. Jede noch so schlechte Kopfhörer im Ohr bietet bessere Soundqualität als die eingebauten Tröten.

    Und 185 Hz?? BITTE!!! Welchen so übertrieben hohen Vorteil hat 185Hz zu 120Hz, was meiner Meinung nach Sweetpoint bei Spielen ist und darüberhinaus man kaum noch unterschiede merkt, selbst am PC Monitor (Selbst 144 Hz Monitor besitzend).

    Sicherlich hat alles seine Daseinsberechtigung und der EINE Käufer möchte die 185 Hz. Aber das kann man dann gut staffeln. F9, F9 Pro, F9 Max und der ganze Mist.

    Einfach mal wieder ein Smartphone rausbringen mit einem guten Prozessor wie die 8 Gen 5. 128gb Speicher ggf erweiterbar, für alle, die mehr Platz brauchen oder halt gestaffelt.

    120 Hz Display, ggf. Kameras aus der aus dem Vorgänger Flaggship verwenden bzw. Restbestände einbauen, z.B. aus dem Xiaomi 15 oder 14, die immer noch starke Kameras sind.

    NFC rein, Kabelloses Laden…

    Zack hat man eine Basic F9 in alter Preismanier. bzw. um die 500 Euro

  • Profilbild von Thomas H.
    0 # 02.09.26 um 12:02

    Thomas H.

    Ich bin ehrlich etwas verwirrt ! Ich lese UFS 4.1 ???!! Das würde ja heißen der Display Out per Kabel müsste möglich sein ? Hier ist Xiaomi ja immer sehr begrenzt gewesen.
    Ich brauche nicht unbedingt ein DEX im System aber TV out ist mir wichtig unterwegs im Hotel.

    Eure Seite ist allerdings die einzige die hier UFS 4.1 schreibt, weshalb das wohl ein Fehler ist. Ansonsten wäre das Gerät mit rund 206 gramm und der Ausstattung ( endlich kabellos zu laden ) eine echte Alternative zu meinem S 24 FE.

    Die Preise sind für Poco üppig, aber damit werden wir leben müssen, das wird anderswo nicht günstiger werden. Die Frage mit Speicher und TV Ausgang ist allerdings für mich eine unabdingbare Entscheidungsfrage.

    • Profilbild von Fred
      0 # 02.09.26 um 12:22

      Fred CG-Team

      Hey Thomas, auch auf der offiziellen Seite ist bei den Specs tatsächlich von UFS 4.1 die Rede. Ob Display Out möglich ist, hängt aber doch vom USB-Port ab und nicht vom Speicher – oder irre ich mich da? In der Pressemitteilung wird USB-C 3.2 Gen 1 angegeben, da müsste eigentlich Videoausgabe möglich sein. Auf der offiziellen Seite steht aber nur: USB-C Anschluss. Lassen wir uns überraschen 🙂 LG https://www.mi.com/de/product/poco-f9-pro/specs/

  • Profilbild von Robert 24
    0 # 05.09.26 um 11:27

    Robert 24

    Erwähnenswert wäre noch, dass dies die abgespeckte version des redmi k100 pro ist, welches mit größerem akku und günstiger angeboten wird… Genau aus dem grund werde ich es wahrscheinlich nicht kaufen 😡

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