Poolroboter klettert aus dem Becken – Weltneuheit Mammotion Spino S1 Pro auf der CES vorgestellt
Mammotion stellt mit dem Spino S1 Pro nicht weniger als eine Revolution auf dem Poolroboter-Markt vor. Das neue Modell kann mit einer Vorrichtung aus dem Becken gehoben werden und ist damit das erste, dass das Becken nach der Reinigung selbstständig verlassen kann.

Der Poolroboter-Markt boomt
Mammotion ist eigentlich für Mähroboter bekannt und als feste Größe am Markt etabliert. 2025 wurde mit dem Spino E1 auch ein erster Pool-Reinigungs-Roboter vorgestellt. Wir sehen in den letzten Jahren vermehrt, dass Roboter-Hersteller ihr Portfolio erweitern: Saugroboter-Hersteller machen auf einmal Mähroboter; DJI bringt anstatt Drohnen nun einen Saugroboter heraus. Und Mammotion wagt nun eben den Sprung vom Rasen in den Pool, wo sich mittlerweile ebenfalls viel Konkurrenz tummelt.
Mit dem Spino S1 Pro schafft man aber etwas, das bisher noch keinem anderen gelungen ist. Der Poolroboter kann (fast) selbstständig das Becken verlassen. Nach der Reinigung kehrt er zur Wasserlinie am Beckenrand zurück, wo ihn ein Greifarm entgegennimmt und aus dem Wasser hebt und auf die Ladestation setzt. So kann er sofort wieder aufgeladen werden.
Früher mussten Poolroboter mit einer Stange vom Beckenboden gehoben werden. Mittlerweile können einige Modelle den Beckenrand hinauffahren oder sogar an der Oberfläche schwimmen; auch diese müssen aber per Hand aus dem Becken gehoben werden. Der Mammotion Spino S1 Pro schafft das nun alleine. Ob er die Reinigung auch vollautomatisch starten kann, geht aus der Beschreibung noch nicht hervor. Auch ist es für das System notwendig, die Ladestation mit dem Greifarm direkt am Beckenrand aufzustellen. Dennoch bleibt es eine enorme Erleichterung vor allem für Personen, die nicht in der Lage sind, den Roboter aus dem Becken zu heben.
Die Zukunft der Pool-Reinigung?
Der Spino S1 Pro verfügt darüber hinaus über eine KI-gesteuerte Objekterkennung und Kartenerstellung auch für komplexe Pools. Optional ist die Ausstattung mit Sensoren zur Überwachung der Wasserqualität. Per App lässt sich der Roboter auch fernsteuern. Geeignet ist er für Pools bis zu einer Größe von ca. 300 m² („3300 square feet“). Einen Preis und ein genaues Erscheinungsdatum gibt es noch nicht.
Viele Hersteller arbeiten an einer Lösung, um ihre Poolroboter aus dem Becken zu bekommen. Von Konzeptideen mit in das Wasser ausklappbaren Rampen haben wir schon gehört. Es bleibt abzuwarten, welche Optionen andere Marken hier in der nächsten Zeit präsentieren werden. Mammotion hat hier vorgelegt; andere werden aber sicher nicht lange auf sich warten lassen. Eine vergleichbare Entwicklung sehen wir auch bei den Saugrobotern, wo alle Hersteller gerade wetteifern, wer als erstes ein zuverlässiges System zum Treppensteigen entwickeln kann.

Gegenüber den Saugern haben die Poolreiniger nur ein Problem: Einen Fußboden hat jeder, einen Pool nicht. Sie bleiben damit eher ein Randthema für die meisten und vor allem aus technischer Sicht spannend. Besitzer eines Pools dürfen sich aber über interessante neue Entwicklungen freuen, durch die man an die Reinigung des eigenen Schwimmbeckens irgendwann vielleicht gar keinen Gedanken mehr verschwenden muss.
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