Xiaomi-Ökosystem: Qingping Air Monitor 2 – Ein 7-in-1 Luftwächter wie von Apple
In den kleinen Qingping Air Monitor Lite mit seinem minimalistischen Design waren wir direkt schockverliebt. Doch wer mehr Daten, ein größeres Display und Smartphone-Haptik will, muss eine Stufe höher greifen. Der Qingping Air Monitor 2 (oft auch „CGS2“ genannt) stammt ebenfalls aus dem erweiterten Xiaomi-Ökosystem, ist aber der große Bruder, der eine vollwertige Kommandozentrale für die Raumluft ist. Mit einem hochauflösenden Touchscreen und einem Feature, das wir bei der Konkurrenz schmerzlich vermissen, setzt er Maßstäbe.

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Inhalt
Display & Design: Ein Hauch von Apple
Während die Lite-Version auf Retro-Pixel setzt, klotzt der Air Monitor 2 mit einem 4-Zoll IPS-Touchscreen. Die Auflösung von 720 x 720 Pixeln sorgt für eine Pixeldichte von 254 ppi – Qingping nennt das selbstbewusst „Retina-Qualität“. Das Gehäuse (74 × 85 × 104 mm) besteht aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung, was die Wertigkeit unterstreicht.

Dank eines Neigungswinkels von 18 Grad lässt sich das Display auf dem Schreibtisch perfekt ablesen. Die Bedienung erfolgt wie beim Smartphone per Wischen und Tippen durch verschiedene Daten-Screens, Wetteranzeigen oder die Uhrzeit. Das Gerät lässt sich zudem auch als Wecker nutzen. Verbaut ist ein Li-Ionen-Akku (1800mAh/3,7 V), der per USB-C geladen wird.
7 Messwerte und ein genialer Trick
Der Sensor-Umfang ist im Vergleich zum kleinen Bruder noch einmal erweitert worden. Neben den Standards wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2 und Feinstaub (PM2.5 & PM10) misst der Qingping Air Monitor 2 zusätzlich tVOC (Flüchtige organische Verbindungen) und den Lärmpegel in Dezibel. Die tVOC-Messung ist besonders relevant, um Ausdünstungen von Möbeln, Farben oder Reinigungsmitteln zu erkennen.
Das absolute Alleinstellungsmerkmal ist aber die Wartungsfreundlichkeit. Der Feinstaubsensor (PM-Sensor) ist austauschbar. Da diese Sensoren durch Staubansammlung über die Jahre ungenauer werden, kann man hier einfach das Modul wechseln, statt das ganze Gerät wegzuwerfen. Der Rückdeckel hält magnetisch, der Tausch ist kinderleicht.

Smart Home: Xiaomi Home & Apple HomeKit
Wie der kleine Bruder funkt auch der Air Monitor 2 per WLAN (2,4 GHz). Er integriert sich nativ in Apple HomeKit und die Xiaomi Home App. Hier ist bei Import-Geräten aber Vorsicht geboten, denn oft lassen sich diese nur einbinden, wenn die Xiaomi-App auf den Server „Mainland China“ eingestellt ist. Wer seine anderen Xiaomi-Geräte auf dem Europa-Server hat, steht vor einem Problem oder braucht eine modifizierte App. Unterstützt werden als UI-Sprachen derzeit nur Chinesisch und Englisch.

Für Home Assistant Nutzer ist das weniger kritisch, da die Integration meist lokal funktioniert. Apropos Home Assistant: Hier scheint es innerhalb der offiziellen Qingping-Integration noch keinen Support für den Air Monitor 2 zu geben. Allerdings scheint die Community hier eigene Lösungen zu entwickeln.
Qingping Air Monitor 2: Das „iPad“ unter den Luftwächtern?
Mit einem Preis von über 100 Euro ist der Qingping Air Monitor 2 kein Spontankauf. Er ist das Luxus-Gadget im Apple-Stil und eben dann interessant, wenn man die Raumluft nicht nur überwachen, sondern die Daten auch auf einem wunderschönen Display präsentieren will. Die Austauschbarkeit des Sensors ist ein riesiger Pluspunkt für die Langlebigkeit. Wer „nur“ CO2 messen will, fährt mit der Lite-Version günstiger. Wer aber das Maximum an Daten und Optik im Xiaomi-Kosmos sucht, findet hier eine schicke Alternative beispielsweise zum AirGradient.
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