Roborock Qrevo Curv 2 Flow: Endlich auch mit Wischwalze
Es gibt ein Update zur Verfügbarkeit des Roborock Qrevo Curv 2 Flow. Das Modell startet noch im ersten Quartal, auf einen Preis müssen wir aber noch warten.
Mit dem Roborock Qrevo Curv 2 Flow wagt der Hersteller nun auch in Europa den Schritt hin zur Wischwalze. Während die Konkurrenz hier schon länger aktiv ist, steigt Roborock erst jetzt ein, verspricht dafür aber direkt ausgereifte Features wie eine Kantenreinigung ohne die typischen Kinderkrankheiten der ersten Generationen.
Inhalt
Technische Daten des Roborock Qrevo Curv 2 Flow
| Kategorie | Roborock Qrevo Curv 2 Flow |
| Saugkraft | 20.000 Pa |
| Wischsystem | Wischwalze (270 mm breit, 220 U/min, SpiraFlow-System) |
| Kantenreinigung | Edge-Adaptive (Walze fährt seitlich aus, bis 10 mm Randabstand) |
| Teppichfunktion | Walzenanhebung um 15 mm + Abdeckung |
| Navigation | LiDAR-Turm (feststehend), RGB-Kamera, Strukturlicht (Reactive AI) |
| Station | Moppwäsche mit 75 °C Heißwasser, Heißlufttrocknung |
| Bürste | Anti-Haar-Technik |
| Smart Home | Matter-Support, Alexa, Siri, Google Home, Sprachassistent „Rocky“ |
| Preis & Verfügbarkeit | Noch unbekannt |
Wischwalze statt Mopps: Der späte, aber kluge Einstieg
Lange hat man bei Roborock an den rotierenden Wischmopps festgehalten, jetzt kommt die 270 mm breite Wischwalze auch zu uns. Zwar ist man damit im Vergleich zu anderen Herstellern spät dran, das hat aber auch sein Gutes. Viele Modelle der ersten Generation hatten Probleme mit der Kantenreinigung oder hinterließen Streifen. Roborock überspringt diese Lernphase anscheinend einfach.
Dank der Edge-Adaptive-Funktion fährt die Walze seitlich aus und wischt bis auf 10 mm an die Wand heran. Das ist schon ein deutlicher Vorteil gegenüber starren Systemen. Die Walze rotiert dabei mit 220 Umdrehungen pro Minute und soll durch das sogenannte SpiraFlow-System kontinuierlich mit Frischwasser versorgt und gleichzeitig gereinigt werden. Schmutzwasser landet direkt im separaten Tank. Das klingt in der Theorie sehr vielversprechend, gerade für Küchenböden mit hartnäckigeren Flecken. Teppiche werden natürlich nicht nass gemacht, da sich die Walze um 15 mm anheben lässt und eine Abdeckung ausfährt.
Solide Saugkraft, aber kein Rekordbrecher
Beim Blick auf das Datenblatt stehen 20.000 pa Saugkraft im Raum. Das ist ein ordentlicher Wert, der für die meisten Haushalte absolut ausreicht und Teppiche zuverlässig sauber bekommt. Man muss aber auch sagen: Im internen Vergleich ist das nicht die Spitze.
Die großen Brüder aus der neuen Saros 20 Reihe protzen bereits mit 35.000 pa. Hier ordnet sich der Qrevo Curv 2 Flow also ganz klar unter den absoluten Top-Modellen ein. Unterstützung gibt es immerhin durch eine Anti-Haar-Technik an der Bürste, was für Tierbesitzer durchaus ein Segen sein kann.
Navigation mit Turm und Kamera – ohne Absenk-Funktion
Navigiert wird klassisch per LiDAR-Turm auf der Oberseite, unterstützt von einer RGB-Kamera und Strukturlicht an der Front. Roborock nennt das Reactive AI, und erfahrungsgemäß funktioniert diese Hinderniserkennung schon recht zuverlässig.
Einen Haken gibt es allerdings: Der Turm ist starr. Anders als bei den neuen Flaggschiffen lässt er sich nicht im Gehäuse versenken. Das bedeutet, unter sehr flachen Möbeln kommt der Qrevo Curv 2 Flow nicht hindurch. Auch die neue Kletterfähigkeit für hohe Schwellen, wie sie die Saros-Modelle haben, sucht man hier vergeblich. Das ist schade, aber wohl der Preisklassifizierung geschuldet.
Station mit Heißwäsche und Matter-Support
In der Station fährt Roborock dann wieder groß auf. Die Wischwalze wird hier nicht nur ausgespült, sondern mit 75 °C heißem Wasser gereinigt, um Bakterien und Fette zu lösen. Anschließend sorgt Heißluft für die Trocknung.
Smarte Features kommen auch nicht zu kurz: Neben der Steuerung über Alexa, Siri und Google Home ist auch der hauseigene Sprachassistent „Rocky“ an Bord. Spannend für Smart-Home-Bastler ist zudem die Unterstützung von Matter, was die Integration in bestehende Systeme deutlich erleichtert.
Der Testlauf für die Wischwalze?
Einen genauen Preis gibt es aktuell bisher nicht, der Roboter soll aber im ersten Quartal starten. Betrachtet man aber die Saugkraft und die fehlenden High-End-Features bei der Navigation (kein versenkbarer Turm), dürfte sich der Roborock Qrevo Curv 2 Flow preislich spürbar unter den kommenden Flaggschiffen einsortieren.
Das Vorgehen erinnert mich stark an die Einführung der rotierenden Wischmopps: Erstmal mit der Qrevo-Serie den Markt und die Technik testen, bevor man die Wischwalze in Zukunft in ein Top-Modell packt. Wer jetzt schon eine Walze von Roborock will und auf das letzte Quäntchen Saugkraft verzichten kann, bekommt hier wohl ein sehr rundes, wenn auch nicht „extremes“ Paket.
Quelle:
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