SwitchBot Heizkörperthermostat & Climate Panel: Preis-Leistungs-Angriff auf Tado & Aqara
SwitchBot greift im Rennen um günstige smarte Heizkörperthermostate mit Matter-Support die Konkurrenz um Aqara & Co. an. Mit dem neuen SwitchBot Smart Heizkörperthermostat im Bundle mit dem Climate Panel und Hub will man europäische Heizungen nicht nur smart, sondern dank Matter auch universell steuerbar machen. Das Besondere: Ein externes Wandthermostat (besagtes Climate Panel) ist direkt dabei – und das alles aktuell zu einem Kampfpreis, der Tado und Aqara alt aussehen lässt.
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(Hinweis: Die Preise sind aktuelle Black-Week-Angebote. Die UVP für das Combo-Set lag zum Start bei stolzen 109,99€!)
| Spezifikation | Detail |
|---|---|
| Hersteller | Produkt | SwitchBot | Smart Radiator Thermostat & Climate Panel |
| Konnektivität | Bluetooth Low Energy (BLE) -> Matter via Hub Mini |
| Smart Home | Matter, Apple Home, Alexa, Google Home, Samsung SmartThings, Home Assistant |
| Batterie | Thermostat: 2x AA (10 Monate) | Panel: 4x AAA (1 Jahr) |
| Bedienung | Drehrad (Thermostat), Tasten & Display (Panel), App, Sprache |
| Display | LC-Display am Panel (beleuchtet bei Interaktion) |
| Geräuschpegel | < 20 dB (Ultraleise) |
| Ventil-Kompatibilität | M30x1.5mm (Standard), 6 Adapter inklusive (RA, RAV, RAVL, etc.) |
| Besonderheiten | Externer 3-in-1 Sensor (Panel) inklusive, Fenster-offen-Erkennung, Geofencing (ohne Abo), Smart Plan |
| Abmessungen / Gewicht | Thermostat: 52 x 77 mm / 136 g | Panel: 84 x 84 x 21 mm / 125 g |
Inhalt
Das Problem: Dumme Thermostate messen falsch
Wir kennen das alle: Das klassische Thermostat sitzt direkt am Heizkörper. Dort wird es schnell warm, das Ventil macht zu, aber auf der Couch am anderen Ende des Raumes friert man noch. Die Lösung ist ein externer Temperatursensor. Bei Tado kostet dieser extra, und auch bei Aqara muss man für eine präzise Messung zusätzlich noch einen externen Sensor kaufen und verknüpfen. SwitchBot löst dieses Problem „out of the box“ und legt der Combo das SwitchBot Home Climate Panel (Modell W7400000) direkt bei.
Das Climate Panel: Fernbedienung statt nur Sensor
Dieses 84 x 84 mm große Panel ist dabei weit mehr als nur ein Sensor. Ausgestattet mit einem Schweizer Hochpräzisions-Chip überwacht es kontinuierlich Temperatur und Luftfeuchtigkeit genau dort, wo ihr euch im Raum aufhaltet. Der Clou ist jedoch die Bedienung: Über das große LC-Display und die physischen Tasten könnt ihr die Temperatur direkt regeln, ohne zum Heizkörper zu kriechen oder erst das Smartphone entsperren zu müssen. Zudem fungiert das mit vier AAA-Batterien betriebene Panel als Smart-Home-Zentrale, da sich zwei Tasten frei programmieren lassen, um beispielsweise Szenen für die Beleuchtung oder Vorhänge auszulösen.
Technik-Vergleich: Bluetooth vs. Aqara Zigbee
Das eigentliche Heizkörperthermostat (W7830000) ersetzt euren alten Drehregler und passt dank sechs mitgelieferter Adapter auf fast jeden europäischen Heizkörper. Der Motor soll dabei mit unter 20 Dezibel noch leiser arbeiten als der des kürzlich getesteten Aqara W600.
Der größte technische Unterschied zur Konkurrenz liegt jedoch in der Kommunikation: Während Aqara auf ein stabiles Zigbee-Mesh-Netzwerk setzt (und neuerdings beim W600 Dual-Protokoll-Support inklusive Thread anbietet), nutzt SwitchBot Bluetooth Low Energy (BLE). Um das System smart und vor allem Matter-fähig zu machen, ist der im Bundle enthaltene Hub Mini zwingend notwendig. Er bringt die Geräte ins WLAN und damit in Apple Home, Alexa, Google Home oder Home Assistant. Das reagiert vielleicht eine Millisekunde langsamer als Zigbee, reicht für eine träge Heizung aber völlig aus.
Smarte Features ohne Abo-Zwang
Ein massiver Vorteil gegenüber Tado ist die Kostenstruktur. Während Tado für Komfort-Funktionen wie Geofencing (automatische Abwesenheitserkennung) oft ein monatliches Abo verlangt, ist dies bei SwitchBot kostenlos integriert. Auch intelligente Zeitpläne („Smart Plan“) und eine „Fenster-Offen-Erkennung“, die bei rapidem Temperaturabfall das Ventil schließt, sind standardmäßig an Bord. Sollte das WLAN einmal ausfallen, kommunizieren Panel und Thermostat lokal via Bluetooth weiter miteinander – eure Heizung bleibt also steuerbar.
Kompromisse bei der Batterielaufzeit
Während das Aqara W600 knapp 2 Jahre Batterielaufzeit mit 2 AA-Batterien ermöglichen soll, gibt SwitchBot hier ebenfalls mit zwei AA-Zellen lediglich 10 Monate Laufzeit an. Das ist für ein modernes smartes Heizkörperthermostat im Jahr 2025 dann doch ein kleiner Haken.
Einschätzung: Der Preis macht die Musik
SwitchBot greift hier frontal an. Die UVP von knapp 110€ für das Set war ambitioniert, aber der aktuelle Straßenpreis von rund 70€ für Thermostat, Hub UND Panel ist eine Ansage an Aqara. Um beim Aqara W600 den gleichen Funktionsumfang (Thermostat + Hub + externer Sensor mit Display/Bedienung) zu erreichen, zahlt man mehr als das Doppelte. Wer mit der Bluetooth-Bridge-Lösung leben kann, bekommt hier ein extrem umfangreiches, Matter-fähiges Paket für sein Geld.
Habt ihr eure Heizung schon smart gemacht oder dreht ihr noch manuell? Und ist für euch Bluetooth ein Ausschlusskriterium gegenüber Zigbee und Thread? Schreibt es in die Kommentare!
Quellen:
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