N64 & PSP für die Hosentasche: TRIMUI Smart Pro S für 85€

Der TRIMUI Smart Pro S kommt mit einem stärkeren Prozessor, der deutlich mehr Leistung für Klassiker von der PSP bis zum N64 verspricht. Dazu kommt eine kompakte Bauweise mit einem 4,96″ Bildschirm und einer HD-Auflösung. Idealer Begleiter für unterwegs und zu Hause?

TRIMUI Smart Pro S Produktbild

Technische Daten des TRIMUI Smart Pro S

KategorieTRIMUI Smart Pro S
Display4,96 Zoll IPS-Panel, 1280 x 720 Pixel (HD), 296 ppi
Prozessor (CPU)Allwinner A523 Octa-Core (2,0 GHz)
Grafik (GPU)Mali-G57 MC1
Arbeitsspeicher (RAM)1 GB LPDDR4
Interner Speicher8 GB eMMC (microSD-Karte erforderlich, nicht im Lieferumfang)
SteuerungTMR Hall Joysticks (ohne Drift) mit RGB-Beleuchtung, vergrößerte Trigger
KühlungAktives Kühlsystem
KonnektivitätWiFi 6 (802.11ax), Bluetooth 5.4
Anschlüsse2x USB-C (Ladeport unten, USB-Host oben), 3,5 mm Kopfhöreranschluss
AudioEingebaute Stereolautsprecher
Akku & Laufzeit5000 mAh, ca. 6 Stunden Spielzeit
BetriebssystemStandard-Linux (Trimui UI), Custom Firmwares möglich (z. B. NextUI, spruceOS)
Design & BesonderheitenKompakte Bauweise, Öse für Lanyard, in 6 verschiedenen Farben erhältlich (z. B. Schwarz, Gelb)

Mehr Power dank Allwinner A523

Während im Vorgänger noch der etwas betagte A133 schwächelte, setzt der Smart Pro S auf den Allwinner A523 Octa-Core mit einer Taktrate von 2,0 GHz. Auch kein brandneuer Prozessor, aber vor allem bei der Emulation macht sich das Upgrade bemerkbar. Unterstützt wird der Chip von 1 GB LPDDR4 Arbeitsspeicher und einer Mali-G57 MC1 GPU.

In der Praxis bedeutet das: Plattformen wie PSP, PS1 und N64 sollten hier laufen. Damit dem Chip bei längeren Sessions nicht zu heiß wird, ist sogar ein aktives Kühlsystem verbaut.

Kompaktes Display und drift-freie Joysticks

Beim Bildschirm verbaut man ein 4,96 Zoll großes IPS-Panel mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln. Ein echtes Highlight sind aber die Joysticks. Hier kommen TMR Hall Joysticks zum Einsatz. Kein nerviger Stick-Drift, wie man ihn von anderen Konsolen kennt.

TRIMUI Smart Pro S Knöpfe

Optisch aufgehübscht wird das Setup durch eine RGB-Beleuchtung um die Sticks, die zudem als Statusanzeige dient. Die Trigger an der Schulterseite wurden laut Hersteller vergrößert, was die Ergonomie verbessern soll. Erhältlich ist das Gerät in gleich sechs verschiedenen Farben, von klassischem Schwarz bis knalligem Gelb.

TRIMUI Smart Pro S Farben

Moderne Konnektivität und starker Akku

Auch bei den Funkstandards hat TRIMUI nachgelegt. An Bord sind nun WiFi 6 (802.11ax) und Bluetooth 5.4, was für Multiplayer oder Laden von Inhalten praktisch ist. Der Akku bietet eine Kapazität von 5000 mAh, was laut Datenblatt für etwa 6 Stunden Spielzeit reichen soll.

TRIMUI Smart Pro S Joystick

Geladen wird natürlich per USB-C. Es gibt einen separaten USB-Host-Anschluss an der Oberseite, während der Ladeport unten sitzt. Zusätzlich gibt es einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss, eingebaute Stereolautsprecher und auch eine Öse für ein Lanyard.

Der Haken: Ohne SD-Karte geht gar nichts

Jetzt kommt der Punkt, der sicherlich einige ärgern wird. Im Lieferumfang befindet sich standardmäßig keine microSD-Karte. Intern finden sich lediglich 8 GB eMMC speichern, die bei größerer Spielesammlung durchaus schnell gefüllt sein könnten.

TRIMUI Smart Pro S Rückseite

Ihr müsst also eigentlich eine Karte dazukaufen. Neben der offiziellen Firmware gibt es auch eine aktive Entwickler-Community. Wer keine Lust auf das Standard-Linux (Trimui UI) hat, kann sich Custom Firmwares wie NextUI oder spruceOS anschauen. Die holen oft noch mehr aus der Hardware raus und bieten eine bessere Oberfläche.

Kleiner Handheld mit Power für viele Emulatoren

Der verbaute Prozessor im TRIMUI Smart Pro liefert genügend Leistung für viele der Retrokonsolen. So könnt ihr auf dem kompakten Geräte Spiele der Heimkonsolen der 90er genießen. Da ist dann auch die gebotene HD-Auflösung ausreichend, die beim kleinen Bildschirm sowieso auf eine gute Pixeldichte von 296 ppi kommt. So bekommt man hier durchaus für den Preis etwas geboten, auch wenn man wahrscheinlich noch eine SD-Karte dazukaufen muss.

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Fabian

Als Experte für Saugroboter teste ich für China-Gadgets unzählige Modelle auf Herz und Nieren und bin zudem regelmäßig in unserem Podcast "Technisch Gesehen" zu hören. Meine private Leidenschaft gilt neben den smarten Haushaltshelfern vor allem Kopfhörern, Monitoren und PCs.

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Kommentare (5)

  • Profilbild von s3
    # 19.02.26 um 17:21

    s3

    also: mein Smartphone hat 6,7 Zoll und hat mehr Power als dieses ding. Jetzt frage ich mich den sinn das zu kaufen. Mit 8 Zoll wäre es interessant

    • Profilbild von Marko
      # 19.02.26 um 17:53

      Marko

      @s3: also: mein Smartphone hat 6,7 Zoll und hat mehr Power als dieses ding. Jetzt frage ich mich den sinn das zu kaufen. Mit 8 Zoll wäre es interessant

      habe das Gerät ohne "S" selber, damals für 40€ gekauft. bereue es aber nicht, man kann diverse Pokemon romhacks, alter Zelda games usw drauf installieren.

      Vorteil ist folgender: lange Akkulaufzeit, du holst keine random Roms von dubiosen Seiten auf deinen Smartphone Speicher und es fühlt sich auch eher an wie eine kleine spielkonsole.

      Nehme das Ding mit ins Flugzeug und ansonsten hast du eigentlich Recht, jedes 7 Jahre altes Flagship hat ne bessere Performance von diesem Gerät.

  • Profilbild von Ender
    # 19.02.26 um 18:33

    Ender

    Hi!
    Was meint Ihr, gut geeignet als Moonlight client auf Linux?

  • Profilbild von Helge schmitt
    # 19.02.26 um 19:14

    Helge schmitt

    Ja geil jetzt wo er so teuer wie nie ist macht ihr werbung dafür.
    Ich hab meinen für 33€ bekommen. die angebote gibs natürlich nicht mehr. aber für 85€ gibt es auch schon bessere.
    Bei psp tut der sich hier schon sehr schwer.

    • Profilbild von llllll
      # 19.02.26 um 19:24

      llllll

      Du meinst wahrscheinlich die Version ohne "S". Die habe ich selber. Die Version MIT "S" hat einen besseren Prozessor, besseren Grafikchip und besseren RAM.
      Da läuft auch jedes PSP Spiel flüssig.

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