Vivo X300 E vorgestellt: Größter Akku der X300-Serie, aber ein Haken für Deutschland
Vivo hat mit dem Vivo X300 E ein weiteres Modell seiner X300-Serie vorgestellt. Und das mit einem Knaller: Mit einem 7.200 mAh großen Akku bietet das X300 E die bislang höchste Akkukapazität innerhalb der Serie. Ein starker Chip und Zeiss-Kameras sind auch an Bord. Lohnt hier ein Import?
Inhalt
Technische Daten des Vivo X300 E
| Vivo X300 E | |
| Display | 6,59″ AMOLED, 2750 × 1260 Pixel, 459 ppi, 144 Hz, HDR, bis zu 1.800 Nits (HBM), bis zu 5.000 Nits Spitzenhelligkeit |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5 (3 nm) |
| Grafik | Adreno 829 |
| RAM | 12 GB LPDDR5X |
| Interner Speicher | 256/512 GB UFS 4.1 |
| Kamera | Hauptkamera: 50 MP, ƒ/1.9, 1/1.56″, OIS Periskop-Telekamera: 50 MP, ƒ/2.7, 1/1.95″, 3× optischer Zoom, OIS Ultraweitwinkelkamera: 8 MP, ƒ/2.2, 115°, Autofokus |
| Frontkamera | 50 MP, ƒ/2.0, Autofokus, 4K-Video |
| Akku | 7.200 mAh, Laden mit 90 W |
| Konnektivität | Dual-SIM, 5G, WiFi 7, Bluetooth 5.4, GPS, NFC, Infrarot, USB-C 2.0 |
| Features | IP68/IP69-Zertifizierung, Ultraschall-Fingerabdrucksensor, Stereo-Lautsprecher |
| Betriebssystem | OriginOS 6 auf Basis von Android 16 |
| Maße / Gewicht | 157,5 × 74,3 × 7,8 mm / 200 oder 203 g |
| Farben | Weiß, Grau, Orange |
Größter Akku der X300-Serie
Während viele aktuelle Oberklasse-Smartphones inzwischen Akkus mit rund 6.000 bis 6.500 mAh bieten, legt Vivo beim X300 E noch einmal nach. Der verbaute Silizium-Kohlenstoff-Akku erreicht eine Kapazität von 7.200 mAh und übertrifft damit sogar das deutlich teurere Vivo X300 Ultra.
Trotz des großen Energiespeichers bleibt das Gehäuse mit knapp 7,8 Millimetern vergleichsweise schlank. Geladen wird per USB-C mit bis zu 90 Watt. Auf kabelloses Laden müssen Käufer allerdings verzichten.
Schneller Chip und helles Display
Im Inneren arbeitet Qualcomms neuer Snapdragon 8 Gen 5, der im modernen 3-nm-Verfahren gefertigt wird. Dem Prozessor stehen 12 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher sowie je nach Variante 256 oder 512 GB UFS-4.1-Speicher zur Seite.
Auf der Vorderseite verbaut Vivo ein 6,59 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.750 × 1.260 Pixeln. Die Bildwiederholrate liegt bei bis zu 144 Hz, während die maximale Spitzenhelligkeit laut Hersteller bis zu 5.000 Nits erreicht. Damit dürfte das Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar sein. Das sind allerdings nur die Spitzenwerte. Im Alltag pendelt sich die Helligkeit bei 1.800 Nits ein.
Zeiss-Kameras mit Periskop-Teleobjektiv
Auch beim X300 E setzt Vivo die Zusammenarbeit mit Zeiss fort. Die Triple-Kamera besteht aus einer 50-Megapixel-Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung, einer ebenfalls 50 Megapixel auflösenden Periskop-Telekamera mit dreifachem optischen Zoom sowie einer 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Videos lassen sich in bis zu 4K aufnehmen. Auf der Vorderseite sitzt zudem eine 50-Megapixel-Kamera, die ebenfalls 4K-Videos unterstützt.
Optisch hebt sich das Vivo X300 E von den übrigen Modellen der Serie ab. Statt des bekannten runden Kameramoduls setzt Vivo auf ein quadratisches Kameraelement auf der Rückseite. Das Gehäuse kombiniert einen Aluminiumrahmen mit Glas auf Vorder- und Rückseite und ist nach IP68 sowie IP69 gegen Staub und Wasser geschützt.
Import nur mit Einschränkungen
Das Vivo X300 E startet in China zu einem Preis von 4.799 Yuan (umgerechnet rund 610 Euro) für die Variante mit 12 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Speicher. Ob Vivo das Smartphone später auch international anbieten wird, hat der Hersteller bislang nicht angekündigt.
Für einen möglichen Import gibt es allerdings einen wichtigen Haken. Dem Vivo X300 E fehlt das in Deutschland häufig genutzte LTE-Band 20. Dieses kommt insbesondere für die Flächenversorgung und eine bessere Netzabdeckung innerhalb von Gebäuden zum Einsatz. Zwar unterstützt das Smartphone zahlreiche 5G-Frequenzen, aber 5G ist in Deutschland auch noch nicht überall flächendeckend verfügbar.
Trotzdem: Der große Akku und die auf dem Datenblatt guten Zeiss-Kameras sind schon ein echtes Schmankerl, oder was meint ihr?
Quelle:
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