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Vom Saugroboter zum Hypercar: Dreame will das schnellste Auto der Welt bauen!

Der chinesische Haushaltsexperte Dreame, maßgeblich bekannt für Saugroboter und Akkusauger, möchte in das Autogeschäft einsteigen. Man setzt sich ambitionierte Ziele und möchte direkt in den nächsten Jahren starten. Kann man die Xiaomi Erfolgsgeschichte in der Autobranche wiederholen?

Dreame Auto mit Schriftzug

Dreame möchte das schnellste Auto der Welt bauen

Dreame tritt in die Fußstapfen von Xiaomi und möchte in Zukunft auch eigene Autos anbieten. Dies hat man jetzt mit einer kurzen Mitteilung in China bekanntgegeben. Das Dreame Automotive Team setzt sich dabei ein großes Ziel, sie möchten das schnellste Auto der Welt bauen. Sie sind sich der Herausforderung bewusst, sehen aber einige Gründe, warum genau Dreame das Ganze schaffen kann.

Man betont auch, dass das Vorhaben kein Verfolgen eines Trends sei, sondern bereits Pläne während der Gründungszeit des Unternehmens gefasst wurden. Wieso soll also gerade Dreame Erfolg im Autosektor haben? Laut eigener Aussage könne man sich auf die ausgereifteste Lieferkette und das beste Ökosystem der Welt rund um Elektroautos in China stützen. Damit ist wahrscheinlich auch schon klar, dass man vermutlich eher weniger auf Verbrennungsmotoren setzen wird. Außerdem sieht man bei Dreame einen Vorteil darin, bereits in 20 Ländern im Reinigungsbereich die Nummer Eins zu sein und dort mit Premium-Produkten zu glänzen.

Bereits 2027 das erste Hypercar von Dreame?

Laut iyiou.com soll das erste elektrische Hypercar von Dreame bereits im Jahr 2027 vorgestellt werden und dem Buggati Veyron Konkurrenz machen. Wenn das stimmt, hätte man sich aber noch nicht mal den schnellsten Bugatti als Konkurrenten ausgesucht, das wäre der Bugatti Chiron Super Sport 300+. Dessen Rekord von ~490 km/h wird bald aber vermutlich auch vom Koenigsegg Jesko Absolut geschlagen, welcher bis zu ~531 km/h anpeilt. Im rein elektrischen Bereich hätte dann auch Rimac sicherlich noch ein Wort mitzureden.

Dreame Hypercar KI-Konzept
KI-Generiert: So stellt sich Google Imagen anhand der Designsprache von Dreame ein Hypercar vor.

Das Ziel, welches man sich gesetzt hat, ist also nicht gerade ein leichtes. Man hat aber wohl schon ein Team aus fast 1000 Personen zusammengestellt, das gerade an dem Autoprojekt arbeitet.

Schlüssel zum Erfolg ein geheimes Start-up?

Laut einem Bericht von iaiol.com ist der Einstieg von Dreame für Branchenkenner aber gar nicht mal so eine große Überraschung. Im Januar 2025 wurde wohl in Shanghai ein neues Start-up registriert, welches mit einer 1 Milliarde Yuan Stammkapital (~120.060.100,00 Euro) ausgestattet ist. 80% der Anteile gehören dabei dem Dreame-Gründer Yu Hao.

Dreame SUV KI-Konzept
KI-Generiert: So stellt sich Google Imagen anhand der Designsprache von Dreame einen SUV vor.

Das erste Projekt des Start-Up soll ein E-SUV sein, der sich aktuell in der Designphase befindet. Nächstes Jahr soll im ersten Quartal die Fabrik fertiggestellt werden und die Serienproduktion in 2027 beginnen. Interessanterweise soll laut dem Bericht nicht der Heimatmarkt das Ziel sein, sondern tatsächlich im Ausland zuerst verkauft werden. Das sollen auch Stellenausschreibungen unterstützten, die sich auf den internationalen Markt beziehen. Ob es sich hier um das Dreame-Projekt handelt oder es sich um ein weiteres Projekt des Gründers handelt, bleibt abzuwarten.

Ein Auto von Dreame? – Die Überraschung des Jahres

Um ehrlich zu sein, ich hätte jetzt mit vielem gerechnet, dass Dreame aber ein eigenes Auto baut, ist jetzt schon eine Überraschung. Klar, man hat Expertise mit Motoren und auch mit verschiedenen Navigationsmethoden für Saugroboter, deren Technik durchaus auch in Autos verbaut wird, aber die Straße ist nun mal doch etwas anderes als ein Wohnzimmer.

Vor dem Xiaomi-Start im Autobereich wäre ich auch deutlich skeptischer über den Erfolg des Projekts gewesen. Nach der beeindruckenden Schnelligkeit und Erfolg von Xiaomi, kann man aber durchaus Hoffnung in das Projekt stecken. Ob es da auch mal eine Zusammenarbeit gibt, ist auch etwas fraglich. Zwar ist Dreame lange Teil des Ökosystems von Xiaomi gewesen, in letzter Zeit scheint man aber ähnlich wie bei Roborock eigene Wege zu gehen. Xiaomi an sich besitzt auch keine Anteile an Dreame, lediglich die Investmentfirma vom Xiaomi Gründer Lei Jun hält noch ~6% der Anteile.

Interessant wird noch zu sehen, ob Dreame-Konkurrenten jetzt auch noch in den Automarkt einsteigen. Bei Dreame und Roborock hat man manchmal das Gefühl zwei Geschwistern zuzusehen, die sich um Spielzeug streiten.

Es ist wirklich interessant, in wie viele verschiedene Richtungen manche Unternehmen dann doch gehen. Könnt ihr euch ein Dreame-Auto vorstellen?

Quellen:

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Fabian

Besonders interessieren mich Kopfhörer, aber auch alles rund um Computer & Laptops kann mich begeistern.

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Kommentare (3)

  • Profilbild von Tobias
    # 28.08.25 um 20:34

    Tobias

    bei aller Faszination für die Technik kann man nur hoffen, das soetwas nie eine Straßenzulassung bekommt oder sich Deutschland endlich zu einem generellen Tempolimit auf Autobahnen durchringen kann…

    • Profilbild von Kevin
      # 28.08.25 um 23:01

      Kevin

      einfach alle China-Produkte verbieten tschau Kakao aber dann kann Thorben auch dicht machen 🤣

    • Profilbild von ludwig
      # 29.08.25 um 01:21

      ludwig

      Wieso verstehen die Leute nicht das nicht das maximale tempo Unfälle verursacht sondern zu starke Beschleunigung.

      Wieso muss jedes e auto eine Raketen start hinlegen? wo bleibt Effizienz für maximale Reichweite.
      Hauptsache null auf totgefahren in unter 5 Sekunden.

      gucken sie sich bitte die Statistiken an. die schweren Unfälle jenseits der 300 sind minimal im vergleich zu Unfällen die bei starker Beschleunigungsphasen passieren.

      Das hier ist wieder nur ein peinliches Produkt. das Redbull Phänomen, die fanboys blechen so viel oben drauf das die firma ihre nase in ein haufen dinge stecken kann wo sie nichts zu suchen hat nur um mehr kohle zu machen.

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