Xiaomi 17 im Test: Mit Riesen-Akku zum iPhone 17-Killer (trotz Downgrade!)
Fun Fact: Das erste Smartphone mit dem brandneuen Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 kam aus dem Hause Xiaomi. Dieses Privileg hat man sich exklusiv gesichert und präsentierte schon im September das Xiaomi 17 in China. Dabei überspringt man die 16 im Namen, um den Vergleich mit dem iPhone noch offensichtlicher zu machen. Noch im Februar 2026 erscheint nun das Xiaomi 17 und im Test zeigt sich: Das ist Xiaomis iPhone!
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Inhalt
Technische Daten des Xiaomi 17
| Xiaomi 17 | |
| Display | 6,3 Zoll 1,5 K (2656 x 1220 Pixel) 120 Hz LTPO AMOLED-Display, 3.500 nits, 12bit |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 @4,7 GHz |
| Grafikchip | Adreno G840 |
| RAM | China: 12/16 GB LPDDR5X Global: 12 GB LPDDR5X |
| Interner Speicher | 256/512 GB UFS 4.1 |
| Kamera | 50 MP Light Fusion 950 Leica Vario-Summilux, ƒ/1.67, OIS, 23 mm 50 MP 102° Ultraweitwinkel, ƒ/2.4 50 MP Telekamera, 2,6-fach opt. Zoom, ƒ/2.0, 60 mm, liquid Lens mit Makro |
| Frontkamera | 50 Megapixel |
| Akku | China: 7.000 mAh mit 100W Laden, 50W Kabelloses Laden, 22,5W Reverse Global: 6330 mAh mit 100W Laden, 50W Kabelloses Laden, 22,5W Reverse |
| Konnektivität | WiFi 7, Bluetooth 5.4, USB Typ-C, GPS/GLONASS/BDS, Dual-SIM, eSIM, NFC, SA/NSA 5G |
| Features | Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter Display, Stereo-Speaker, IP68 |
| Betriebssystem | HyperOS 3 auf Basis von Android 16 |
| Farben /Maße / Gewicht | China: Schwarz, Weiß, Rosa, Blau / 151,1 x 71,8 x 8,06 mm / 191g Global: Schwarz, Rosa, Blau, Grün / 151,1 x 71,8 x 8,06 mm / 191g |
| Veröffentlichung | China: 25.09.25 Global: 28.02.26 |
| Preis | China: ab ~539€ (umgerechnet) Global: 999€ (12/256 GB) / 1099€ (12/512 GB) |
Wer schreibt diesen Test?
Hi, ich bin Thorben! Ich habe eigentlich so gut wie jedes Smartphone, insbesondere jedes Xiaomi-Smartphone, in der Hand und darf diese auf Herz & Nieren testen!
Kurzfazit zum Xiaomi 17
Das Xiaomi 17 ist nur eine kleine Weiterentwicklung des sehr starken Xiaomi 15. Dank dem kompakten Format konkurriert Xiaomi hier schlauerweise eher mit Samsung, Apple & Google, denen man vor allem den Snapdragon 8 Elite Gen 5 und einen riesigen 6330 mAh Akku voraus hat. Dazu kommt eine gute Leica-Triple-Kamera, sehr schnelles Laden und viele Extras, die das Handy abrunden. Die Kritikpunkte sind alle minimal und umfassen z.B. den Fakt, dass es ein kleinerer Akku als in der China-Version (~10%) ist, es kein IP69-Rating gibt und dass Features wie magnetisches, kabelloses Laden wie bei Apple und Google nice to have wäre. Ansonsten grenzt das Xiaomi 17 – für das was es sein soll – an Perfektion.
- handliches Format mit scharfem 6,3″ Display
- Triple-Leica-Kamera mit 2,6-fach Zoom
- gute Laufzeit dank riesigem Akku für kompaktes Handy
- Top-Performance dank Snapdragon 8 Elite Gen 5
- geringerer Akku als in China-Version
- Kein IP69-Rating
- Kein magnetisches, kabelloses Laden
- Nur USB-C 2.0
Fun Fact: Alle folgenden Produktfotos, also die Fotos vom Xiaomi 17, haben wir mit dem Xiaomi 17 Ultra aufgenommen.
Sieht eher aus wie die T-Reihe
Im Gegensatz zu den Pro-Modellen spendiert man diesem kein Display auf der Rückseite, sondern bleibt bei einem klassischen Smartphone-Design. Wobei das Kameramodul mit Platz für drei Kameras plus Blitz aufgrund des fehlenden Glas im Plateau deutlich mehr an das Xiaomi 14T Pro als an das Xiaomi 15 erinnert. Ich bin im Test kein großer Fan dieser Ceranfeld-Optik, Geschmack liegt aber bekanntlich im Auge des Betrachters. Trotzdem verabschiedet sich Xiaomi hier von einer Designsprache, die sie über die letzten drei Generation durchgezogen haben.
Dabei ist die Rückseite in mehreren Farben erhältlich, Hellblau und Grün scheinen aber die Hero-Farbe dieser Generation zu sein. Alternativ ist das Smartphone noch in Schwarz und Rosa zu bekommen. Unser Testgerät in Grün gefällt uns dabei sehr gut und ich würde sogar soweit gehen, dass es bisher eine meiner liebsten Farbvarianten von Xiaomi jemals ist.
Man bleibt aber dem kompakten iPhone-Design treu und entscheidet sich auch hier für harte Kanten des Aluminium-Rahmen mit flacher Rückseite. Die Ecken sind leicht abgerundet und mit einer Displaydiagonale von 6,3″ konkurriert man direkt mit einem Pixel 10 oder iPhone 17. Ich mag die Größe privat sehr, man muss aber auch betonen, dass sowohl der Apple- als auch Samsung-Konkurrent jeweils noch etwas kürzer sind (unter 150 mm). Der Vergleich zu Apples aktuellstem Modell ist ja bewusst in Kauf genommen, schließlich hat man das Gerät extra umbenannt. Noch weiter verfeinert wurden die Bildschirmränder, die bei dem Xiaomi 17 gerade mal 1,18 mm messen – noch mal 0,7 mm weniger als beim Vorgänger. Wie unsere Community aber schon richtig angemerkt hat, bezieht sich Xiaomi hier nur auf den schwarzen Bildschirmrand und rechnet das Gehäuse nicht mit ein, so dürften es wohl eher 2 mm sein.
Mein größter Kritikpunkt am Design ist allerdings, dass man sich gegen eine Kamera-Taste entscheidet. Das wäre noch eine Ähnlichkeit zum iPhone, die z.B. und OPPO und Vivo umgesetzt haben und bei einem kamerazentrierten Smartphone mit extra Leica-Kamera sicherlich Sinn ergeben hätte. Der Kritikpunkt gilt aber noch mehr für das Xiaomi 17 Ultra, für das es wiederum aber extra zwei Photography-Kits zum Nachkaufen gibt.
Wie ist das Xiaomi 17 verarbeitet?
Man darf das Xiaomi 17 durchaus als Handschmeichler bezeichnen, Xiaomi hat den Begriff sogar selbst in den Marketingjargon aufgenommen. Das verdient sich der Hersteller wie auch beim Vorgänger schon durch einen mattierten Rahmen und Rückseite. Das fühlt sich einfach sehr gut in der Hand an, ist aber trotzdem robust. Mit 191g fällt das Gewicht für so ein kleines Gerät verhältnismäßig groß aus. Das liegt an Xiaomis „Guardian Structure“, die wohl auf einer Art SGS-Zertifizierung der Robustheit beruht.
Für den Displayschutz setzt man auf das hauseigene Shield Glass und bezahlt Corning nicht für Gorilla Glas. Dass man hier keinen Branchenstandard benutzt, ist nicht per se etwas schlechtes, macht es aber schwer zu anderen Geräten vergleichbar. Im Testzeitraum hat nur die vorangebrachte Schutzfolie schnell einen dicken Kratzer bekommen. Hier würde ich aber sowieso jedem eine neue Panzerglasfolie empfehlen. Kritisieren kann man nur, dass das Xiaomi 17 „nur“ nach einem IP68-Rating gegen Staub und Wasser geschützt ist. Viele andere Hersteller setzen inzwischen schon auf ein IP69-Rating, welches sogar noch Schutz vor Hochdruckreinigung bietet.
Display: Das kleine Scharfe!
Es handelt sich um ein 1,5K AMOLED Display mit eine Auflösung von 2656 x 1220p, was in einer Bildschirmschärfe von 463 ppi resultiert. Die volle WQHD+ Auflösung wäre bei einem verhältnismäßig kleinen Display wie hier auch etwas überflüssig. Die Helligkeit wurde leicht auf 3500 nits erhöht. Auch wenn es deutlich hellere Bildschirme auf dem Markt gibt, ist es gesund von Xiaomi hier nicht sinnlos zu konkurrieren. Das Panel bietet 12bit Farbtiefe und kann somit 68 Milliarden Farben darstellen. Der Bildschirm ist entsprechend kalibriert und bietet zudem eine 120 Hz Bildwiederholrate inklusive LTPO-Technologie, so dass sich die Wiederholrate auch auf 1 Hz anpassen kann. Das passiert dann vor allem beim Sperrbildschirm oder Always-On Display und hat gerade im Standby-Verbrauch einen stromsparenden Effekt.
Im Test brilliert das Display mit exzellenter Darstellung und guter Blickwinkelstabilität, einen Color Shift kann ich nicht erkennen. Xiaomi verbaut hier ein M10 Displaypanel, welches man wohl bei TCL einkauft, und auch PWM Dimming unterstützt. Das ist gerade für alle mit empfindlichen Augen hilfreich, da der Bildschirm dann nicht sichtbar flackern sollte. Ohne diese empfindlichen Augen kann ich das im Test leider nicht nachvollziehen. Die Helligkeit ist selbst bei starker Sonneneinstrahlung mehr als ausreichend.
Der Fingerabdrucksensor befindet sich unterhalb des Bildschirms und ist dank Ultraschalltechnologie schneller und sicherer als herkömmliche, optische Sensoren. Im Test reagierte der stets zuverlässig und schnell.
Das erste Smartphone mit Snapdragon 8 Elite Gen 5
Die gesamte Xiaomi 17 Serie hat das Privileg als erste Smartphone-Reihe mit dem neuen Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 ausgestattet zu sein. Der wurde just auf Hawaii vorgestellt und führt die Elite-Reihe mit den neuen, eigenen Oryon-3-Kernen fort. Wie auch beim Vorgänger entscheidet man sich für ein „All Big Core Design“, ganz ohne Effizienz-Kerne. Dafür gibt es zwei Prime-Kernen mit 4,6 GHz und sechs Performance-Kerne mit 3,62 GHz Taktfrequenz. Der Leistungzuwachs soll 20% betragen und auch die Effizienz steigt laut Qualcomm um 35%.

Auch die GPU ist neu, zum Einsatz kommt die Adreno 840 Grafikeinheit. Wir konnten mit unserem Testgerät der globalen Version leider nicht alle Benchmarks durchführen, da diese wohl vor Release geblockt werden. Zumindest erreicht das Xiaomi 17 im Geekbench Benchmark im Multi-Core Benchmark über 10.000 Punkte. Das Ergebnis fällt aber z.B. etwas geringer als im POCO F8 Ultra mit dem gleichen Chip aus.
Wie gewohnt gibt es verschiedene Speicherkonfigurationen für das Basismodell. Xiaomi setzt dabei auf LPDDR5X RAM und UFS 4.1 Massenspeicher, die in den Größen 12/256 GB, 12/512 GB und 16/512 GB erhältlich sind. Der UFS 4.1 Speicherstandard ermöglicht schnelle Lese- und Schreibgeschwindigkeiten mit bis zu 4416/4204 MB/s. Das sind Spitzenwerte. Dafür muss man erwähnen, dass das OnePlus 15 in höherer Speicherkonfiguration sogar noch Ultra-RAM bietet, welches noch minimal bessere, theoretische Geschwindigkeiten ermöglicht.
Wie zu erwarten ist das Xiaomi 17 im Alltag pfeilschnell und hat sich im Testzeitraum keine Aussetzer geliefert. Hiermit ist Foto- und Videobearbeitung, Gaming und Datenverarbeitung mit Leichtigkeit möglich.
So groß ist der Akku im Xiaomi 17
Ein absolutes Highlight ist aber der sehr große Akku für so ein kleines Gerät. In China verbaut man einen 7.000 mAh Akku, bei dem es sich wohl um ein Silizium-Karbon-Akku handelt, der für eine enorm gute Laufzeit sorgen dürfte. Das ist ein enormer Sprung zu den 5.400 mAh des Vorgängers (China-Version) und ein noch größerer Sprung zu den 5240 mAh der Global Version. In Europa müssen wir aber mit einer Hardware-Einschränkung leben, denn in der Global Version steckt „nur“ ein 6330 mAh großer Akku. Das sind fast 10% weniger und hier neigt man natürlich schnell dazu auf die Barrikaden zu gehen.
Das macht Xiaomi natürlich nicht um uns zu ärgern: Dahinter stecken vor allem auch logistische Gründe, da Händler gewisse Vorgaben haben, an die sich die Hersteller halten müssen. Vergleicht man das Smartphone mit dem iPhone 17 (3700 mAh) oder Samsung Galaxy S25 (4.000 mAh) ist der Unterschied gravierend und auch in der Praxis bemerkbar. Das verhältnismäßig kleine Xiaomi 17 hält in meiner privaten Nutzung gut zwei Tage durch. Gerade der geringe Standby-Verbrauch ist ein Pluspunkt, die Display-On-Zeit liegt in etwa bei sieben bis acht Stunden.
Mit 100W kabelgebundenem Laden und 50W kabellosem Qi-Laden ändert Xiaomi aber kaum etwas an der Ladegeschwindigkeit. Zudem könnt ihr auch andere Geräte mit 22,5W per Kabel laden. Dadurch wird das Smartphone fast zu einer Art Powerbank.
Leica machts schon wieder
Mit dem Xiaomi 12S begann die Kooperation mit dem deutschen Traditionskamerahersteller Leica, die auch im Xiaomi 17 fortgeführt wird. Man darf sich über eine Triple-Kamera mit einem 50 Megapixel Hauptsensor freuen. Im Fokus steht dabei der Light Fusion Sensor, der ein Leica Summilux Objektiv mit ƒ/1.6 Blende bekommt und optisch bildstabilisiert ist. Außerdem ist eine Ultraweitwinkelkamera mit 120° Aufnahmewinkel sowie eine 50 Megapixel Telekamera mit 2,6-fach optischen Zoom verbaut. Die ist ebenefalls optisch bildstabilisiert, ist mit einer Blende von ƒ/2.0 aber nicht so lichtstark wie die Hauptkamera. Dafür bietet sie Xiaomis floating lens-Technologie, womit sie auch Makroaufnahmen mit 10 cm Naheinstellgrenze ermöglicht.
Man muss wissen, dass man sich mit einer Xiaomi-Leica-Kamera für einen Look entscheidet – der kann einem gefallen oder eben nicht. Genauer gesagt hat Xiaomi zwei Looks: Leica Authentic und Leica Vibrant. Gerade im Authentic-Modus bekommt man ein oft eher nüchternes Bild mit starkem Kontrast und hoher Dramatik. Manche Testfotos (wie z.B. die Auto-Motorhaube) haben einen Wow-Faktor, in manchen Szenarien ist mir dieser Look zu viel und zu dunkel (z.B. Kirche). Dann muss ich auf den Leica Vibrant-Look schalten, der deutlich bunter und typischer „Smartphone-Fotografie“ ist.
Dazu kommen Ultraweitwinkelfotos, die auf den ersten Blick farblich relativ gut zu den Hauptkamerafotos passen. Die könnten durch die Bank weg noch etwas heller belichtet sein, um noch eher dem Hauptsensor zu entsprechen, es ist aber nicht so ein drastischer Unterschied wie bei Mittelklasse-Geräte. Highlight bei Xiaomi ist in der Regel die Telekamera mit liquid bzw. floating lens-Technologie, die auch Makroaufnahmen ermöglicht. Die erzeugt bei Portraits ein schönes, natürliches Bokeh, hat aber in low-light mit Rauschen zu kämpfen.
Dank dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 sind auch starke Videofunktionen möglich, darunter zum Beispiel 4K bei 60fps und LOG-Aufnahmen. Die Frontkamera knipst Selfies mit 50 Megapixeln.
Kein USB-C 3.2 Gen 1?
Das Xiaomi 17 bietet an der Unterseite wohl einen USB-C 2.0 Port, eine offizielle Info haben wir Stand jetzt dazu noch nicht. Leider lässt sich im Test kein externer Monitor anschließen, was oft ein Zeichen für einen USB-C 3.2 Gen 1 Anschluss ist. Dafür gibt es einen Dual-SIM-Port mit Unterstützung für eine eSIM, Bluetooth 5.4 (kein BT 6), WiFi 7, GPS und NFC zum kontaktlosen Bezahlen. UWB für präzisen Ortung eines Smart Trackers gibt es aber nicht.
Sowohl unten als auch oben am Gehäuse sitzen Lautsprecher, die mich im Test vollends überzeugen. Das war bei dem Xiaomi Pad 8 nicht der Fall, der Sound klingt hier aber ausgewogen und übersteuert nicht.
HyperOS 3: Apple lässt grüßen
Neben neuer Hardware gibt es auch neue Software: HyperOS 3. Die nächste Evolutionsstufe von Xiaomis eigenem Betriebssystem MIUI entwickelt sich noch einen Schritt weiter in Richtung iOS könnte man sagen, die Annäherung von Android und Apples Benutzeroberfläche ist aber generell zu beobachten. Grundsätzlich basiert HyperOS hier auf Android 16, der Sicherheitspatch ist von Dezember 2025 und natürlich sind alle Google-Dienste vorhanden. Das Gerät erhält fünf Jahre Android-Systemupdates sowie sechs Jahre Sicherheitsupdates.
Die Optik wirkt durchaus moderner, die Hauptfunktion ist aber mit Sicherheit die neue „Hyper Island“, die stark an Apples Dynamic Island erinnert. Das heißt, dass manche Apps, die im Hintergrund laufen, darauf angezeigt werden, ein Timer zum Beispiel. Tatsächlich denkt Xiaomi sie etwas weiter – man kann die App aus der „Island“ herausziehen und dann direkt als Floating Windows in der Größe anpassen. Zudem kann man sie auch an die Bildschirmseite packen. Auch unter der Haube hat sich natürlich wieder einiges getan, Apps sollen bis zu 21% schneller starten. Wir haben schon alle Neuerungen von HyperOS ausführlich besprochen.
Das Xiaomi 17 per se bringt keine wirklich neue Funktion mit sich. Eine der Funktionen von HyperOS 3 ist „Xiaomi Share“, welches nun auch die kabellose Datenübertragung á la AirDrop zwischen Xiaomi-Gerät und iPhone/Mac ermöglicht. Dafür legt Xiaomi aber ein paar Stolpersteine in den Weg: Beide Geräte müssen sich im gleichen Netzwerk befinden (Okay, AirDrop funktioniert auch mit Mobilfunk), beide benötigen HyperOS 3 (Auch fair), aber beide müssen auch mit demselben Xiaomi-Account registriert sein. Damit ist das nur dafür geeignet, wenn man z.B. MacBook und Xiaomi Smartphone nutzt, aber unbrauchbar, wenn man z.B. Freunden etwas schicken möchte.
Fazit: Xiaomi 17 kaufen?
Das Xiaomi 17 reiht sich als direkter Konkurrent für das iPhone 17 und Google Pixel 10 ein, bietet im Gegensatz zu denen aber den stärksten Chip, den größten Akku, das schnellste Laden und immerhin eine Leica-Kamera. Gerade der Akku ist für so ein handliches Format wirklich ein Highlight – selbst mit der Einschränkung für Europa. Ganz persönlich bin ich kein großer Fan vom Design, da es mich zu stark an die T-Reihe erinnert, hier hätte ich mir einfach das gleiche Design wie beim Vorgänger gewünscht.
Vergleicht man das Xiaomi 17 wiederum mit der eigenen Konkurrenz oder dem OnePlus 15, offenbart es teilweise Nachteile. Im Vergleich zu OnePlus hat es den kleineren Akku (und das kleinere Format) sowie das Fehlen von Branchenstandards wie Gorilla Glas Victus 2. Im Vergleich zum eigenen POCO F8 Ultra lässt es ein Highlight wie den Subwoofer vermissen und ist natürlich auch etwas teurer. Dafür erhält man natürlich aber auch ein LTPO Display, die Leica-Kamera und das kompakte Format.
Für 999€ bekommt man also in meinen Augen das stärkste Kompakt-Flagship-Smartphone auf dem Markt, mit beachtlichem Akku, Top-Verarbeitung & -Performance sowie einer guten Triple-Leica-Kamera. Man bekommt ähnliche Leistung auch für weniger Geld bei Xiaomi selbst, aber wer in dem Preisbereich sucht, bekommt viel in kleinem Format geboten!
FAQ: Häufige Fragen zum Xiaomi 17 beantwortet
🌍 Wo liegen die Unterschiede zwischen China Version und Global Version?
Die Unterschiede zwischen China-Version konzentrieren sich hauptsächlich auf Akku und Software. Natürlich ist die Global Version auf Deutsch benutzbar, hat alle Google-Apps vorinstalliert und bieten den vollen Funktionsumfang. Der Akku fällt mit 6330 mAh zudem fast 10% kleiner aus, das Handy liefert aber trotzdem eine echt gute Laufzeit.
💦Ist das Xiaomi 17 wasserdicht?
Ja, das Xiaomi 17 bietet eine IP68-Rating und ist damit offiziell gegen Staub und Wasser geschützt?
📲 Wie viele Android-Updates bekommt das Xiaomi 17?
Das Xiaomi 17 erhält 5 Jahre Android-Systemupdates & 6 Jahre Sicherheitsupdates.
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