Xiaomi Xiaomo AI Kamera: Neue Kamera mit künstlicher Intelligenz für 60,58€

Da wir die Xiaomi Xiaomo AI Kamera so spannend finden, wollen wir euch diesen guten Deal nicht vorenthalten. Mit dem Gutschein HY6XAJ kostet sie bei TomTop jetzt 60,58€ und ist damit schon erschwinglicher geworden. Reizt euch die Kamera auch so wie uns?

Dass künstliche Intelligenz auch für Xiaomi ein großes Thema ist, zeigen sie bereits im Vorfeld der Veröffentlichung des Xiaomi Mi Mix 2S. Jetzt ist ein neues Xiaomi Produkt auf der ihrer chinesischen Shop-Seite aufgetaucht. Dabei handelt es sich um eine kleine XiaoMo AI Kamera, die mit künstlicher Intelligenz arbeitet.

Xiaomi MI AI Kamera auf Holztisch

Technische Daten

Kamerasensor 13 Megapixel
Prozessor Quad-Core CPU @1,35 GHz
Material Kunststoff
Akku 910 mAh
Interner Speicher 8 GB + microSD-Karte bis 32 GB
App kompatibel mit Android 5/iOS 9
Abmessungen/Gewicht 4,7 x 4,7 x 2,7 cm/ 65 g

Auf Xiaomis eigenem Shop youpin.mi.com erschien kürzlich die neue Xiaomi AI Kamera, die jetzt auch in anderen China-Shops bestellt werden kann. AI steht für Artificial Intelligence, also künstliche Intelligenz. Die Kamera erinnert uns natürlich direkt an Google Clips, die letztes Jahr ihren Weg auf den Markt fand. Dass chinesische Unternehmen, auch Xiaomi, sich gerne an solchen Konzepten bedienen, ist keine Überraschung.

Xiaomi AI Kamera: Magnetisch und kompakt

Rein äußerlich sieht die AI Kamera wie ein Mix aus Webcam und Action Cam aus. Dabei ist der Großteil des Gehäuse weiß, lediglich die Kamera und die umliegende Fläche sind schwarz. Das ganze Kameragehäuse befindet sich allerdings auf einem magnetischen Sockel und kann relativ frei verstellt werden. Durch den magnetischen Sockel, kann man sie an allen metallischen Flächen befestigen. Da Portabilität bei diesem Gadget eine große Rolle spielt, fallen die Maße entsprechend klein aus. Die betragen 4,7 x 4,7  x 2,7 cm und die AI Kamera wiegt gerade einmal 65 g.

Xiaomi AI Kamera Halterung
Man kann die Xiaomi AI Kamera leicht anpassen und verschieden einstellen. Besonders praktisch, wenn man sie an einer Wand montiert.

Ausstattung auf Smartphone-Niveau

Trotz kleinem Gehäuse beinhaltet die XiaoMo AI Kamera einiges an Hardware. Für die Fotos sorgt der 13 Megapixel Kamerasensor aus dem Hause Samsung. Die Blende ist mit ƒ/2.2 dabei nur durchschnittlich lichtstark. Da die Kamera Szenen und Gesten automatisch erkennt, ist der integrierte Phasen-Erkennungs-Autofkus (PDAF) essenziell. Der soll innerhalb von 0,3 Sekunden richtig fokussieren und auslösen. Außerdem erlaubt die Kamera auch die Aufnahme kurzer Videoclips.

Xiaomi AI Kamera Sensor
Der Kamerasensor bietet eine Auflösung von 13 Megapixeln.

Die Funktionen der Kamera setzen neben dem Sensor eine weitere, wichtige Komponente voraus: den passenden Prozessor. In der Kamera arbeitet ein Quad-Core Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,3 GHz. Auch wenn wir nicht wissen, wie viel Arbeitsspeicher der CPU beiseitesteht, ist klar, dass es 8 GB internen Speicher gibt. Den kann man aber selbstverständlich per microSD-Karte erweitern. Die Akkukapazität liegt bei 910 mAh. Was das für die Laufzeit bedeutet, lässt sich bisher nicht sagen.

Warum braucht eine Kamera AI?

Wofür aber eigentlich künstliche Intelligenz in einer Kamera? Ihr kennt den Automatikmodus, den jede Smartphone-Kamera und DSLR besitzt. Dieser wertet Lichtmenge und Farbspektrum aus, ist aber trotzdem limitiert. AI geht einen Schritt weiter und erkennt, was im Bild zu sehen ist und erkennt auch Gesten. So kann man der Kamera beispielsweise mittels einer Geste mitteilen, wann sie auslösen soll. Außerdem ist ein in China beliebter Beauty-Modus integriert, der automatisch Verbesserungen á la Photoshop vornimmt. Insgesamt lässt sich die Kamera quasi also ohne Hände bedienen. Die Resultate lassen sich dann natürlich mittels App auf dem Smartphone begutachten.

Xiaomi MI Kamera Geste für die künstliche Intelligenz

Klar, die Ähnlichkeit zum Google-Produkt ist nicht von der Hand zu weisen. Durch den wesentlichen geringeren Preis von rund 70 Euro, ist sie aber zumindest preislich deutlich interessanter. Auch die Hardware hört sich für den Preis sehr vernünftig an. Wie groß der Nutzen einer Kamera ist, muss dann jeder für sich selbst entscheiden. Uns hat das Konzept neugierig gemacht.

Würdet ihr euch so eine AI Kamera zulegen?

Thorben

Seit Sommer 2017 bei CG und sehr begeistert von allen technischen Spielereien! Besonders interessiert an Audio- und Videoequipment. 

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32 Kommentare

  1. Profilbild von glauter

    Kaufen, kaufen, kaufen!

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  2. Profilbild von DJ Inet

    Funktioniert die auch ohne Internetanbindung?

  3. Profilbild von R, the man

    Wenn die durch Gesten auslöst, ist dann die Geste immer mitten im Bild oder ist da ne Verzögerung drin?

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  4. Profilbild von Amadeus83

    Wenn die Kamera auch für dunklere Räume noch relativ gut geeignet ist, bzw. einen Blitz hat, dann würde ich mir die holen.

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  5. Profilbild von Sackgesicht

    Geil wäre es doch wenn du Kamera Räder hätte und man durch die Wohnung damit fahren kann

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  6. Profilbild von stevecux

    Wenn nach den Gesten verzögert aufgenommen wird, hole ich mir die Cam!

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    • Profilbild von Gast

      Haha, nein, direkt mit der Geste, also hält immer einer die Faust in die Höhe 😀

      Ich kauf mir so ne Kamera nicht, erscheint bisher für mich als sinnlos. Wer ne Überwachungskamera will greift zu anderen Modellen, die deutlich besser dafür ausgelegt sind und nur ein paar Eura teurer sind.

      • Profilbild von Simplicissimus
        Simplicissimus

        Du meinst solche, die trotz verfügbarer 8K-Chips noch immer SW-Bilder schlechtester Qualität liefern? Also diese, die dir zwar zeigen, dass eingebrochen wurde, bei denen aber schwerlich zu erkennen ist, ob es ein Mensch oder ein Yeti war? Solche wie typischerweise in den Banken oder Bahnhöfen?

  7. Profilbild von dummdumm

    wo ist da die künstliche Intelligenz? Auslösen aufgrund einer Geste hat doch nichts mit AI zu tun

  8. Profilbild von weitergedacht

    ach, die gute alte Winke-Auslöse-Funktion oder eben die Handwedel-Erkennung… Ich meine mich zu erinnern das das auch schon einige Jahre her ist mit der Entwicklung von solchen Auslösern…

    • Profilbild von weitergedacht

      die haben irgendwie nie gefruchtet weil sie irgendwie nie ganz gut waren… Jetzt gibts sie halt immer noch, aber in ein bisschen besser… Zack KI-Funktion… 😀

      KI bedeutet, dass sie irgendwas ohne Zutun des Herstellers mit der Zeit besser machen kann als vorher… Das wage ich mal zu bezweifeln dass dem hier so ist. Siehe die Go-Spiele-KI von Google oder der Facebook Algorithmus der dir auf einmal die Dame und ihre Arbeitskollegen vorschlägt sobald das Smartphone-Mikrofon in der Nähe von ihr war.

      • Profilbild von MrNeuroon

        Wenn mit KI "“nur"“ gemeint ist, dass z.B. ein neuronales Netz die Gesten erkennt, dann muss sie nicht zwingend was neues lernen können. Dann reicht es, wenn sie ab Werk mit einer angelernten Matrize ausgeliefert würde. Also KI ist – so wie das heute gebraucht wird – faktisch nicht zwingend mit der Lernfähigkeit verbunden. Der GO-Rechner beispielsweise, der KANN jetzt GO spielen, der muss das auch nicht mehr lernen. Ich bezweifle auch, dass man den bei einem Spiel überhaupt noch parallel weiter lernen lässt, das wäre viel zu rechenintensiv. Wahrscheinlich lernt der weiter, wenn keine Show-Partie gespielt wird, damit er nicht irgendwann von einer anderen Maschine geschlagen wird, aber im Prinzip könnte man die bisher gelernte Matrize in ein ROM gießen und als GO Computer verkaufen, der müsste nicht mehr lernen.

        Cognitive Chatbots oder Assitenten lernen auch nicht permanent. Da werten die Betreiber immer mal wieder die Logs aus und prüfen, ob die richtigen Antworten gegeben wurden. Am Anfang häufiger, später dann seltener, ggf. noch, wenn neue Intents dazu gekommen sind. Aber im Grunde sind die dann auch immer wieder mal fertig mit Lernen, Lernphasen werden dann nur bei Weiterentwicklung eingeschoben.

        Schön wäre es natürlich, wenn man der CAM neue Gesten beibringen könnte, dann wäre auch das Lernen wieder gefragt, aber das würde die dann auch nicht permanent tun, sondern dann würde das Lernen auch sicherlich aktiviert werden müssen und wäre zeitlich begrenzt. Denn wenn die CAM permanent lernen würde, dass würde sehr viel Leistung kosten: Durch beispielsweise Backpropagation rechnet das Ding dann, wenn die Szene, die sie sieht bewegt ist, dauernd mit 100%, wird heiß und zieht viel Strom, weil dauernd das Nicht-Erkennen einer Geste gelernt und verfeinert würde.

  9. Profilbild von Sackgesicht

    @_jack_: Bei Abwesenheit durch die Wohnung fahren, um zu schauen ob alles i.O. ist…

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  10. Profilbild von Philipp Ottmann
    Philipp Ottmann

    Auf dem Video sieht man ja, dass sie verzögert auslöst

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  11. Profilbild von Niklas

    An allem aus Metall?
    Wohl eher an Stahl!

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von Gast

      Also bei Raumtemperatur sind Eisen, Cobalt und Nickel magnetisch + weitere Legierungen. Stahl ist nur eine Eisen-Kohlenstoff-Legierung, genauso wie beispielsweise Gusseisen.

  12. Profilbild von sharp77

    Kann man die mit Dauerstrom betreiben, hatte an einen „Fotobox“-Ersatz für die Hochzeit gedacht, ist doch cool, wenn die Gäste die Kamera via Geste auslösen können… und wär natürlich 10 mal günstiger als ne Fotobox.

  13. Profilbild von sharp77

    Ich hab sie mir mal bestellt, ich geb Bescheid wenn ich sie getestet habe 😉
    App hab ich schonmal geladen, ist leider alles auf chinesisch :(.

  14. Profilbild von IronBeagle

    @sharp77: Wie heißt die App? Vielleicht lässt sie sich übersetzen.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  15. Profilbild von sharp77

    @lennart weiß leider gar nicht wie die heißt, hat nen chinesischen Namen (hab den QR-Code auf der GB-Seite gescannt).

  16. Profilbild von daniel

    Gekauft, aber… Weiß jemand, ob sich die App auf Englisch umstellen lässt? Mit ist das noch nicht gelungen. Zum Glück ist die Bedienung relativ intuitiv, so dass es erstmal auch die chinesische Version tut. Aber auf Dauer wäre eine europäische Sprache deutlich schlauer. Vielleicht lernt die Kamera ja noch dazu? 😉

  17. Profilbild von GMAgic

    Bedienungsanleitung mit Google Übersetzer App per Foto ubersetzen.
    Dann sehr schnell selbst erklärend.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  18. Profilbild von sharp77

    Kamera ist heute gekommen, allllles auf Chinesisch… ist aber fast selbsterklärend, hab aber nebenbei trotzdem mit Google Übersetzer App gearbeitet. Das mit der Gestensteuerung funktioniert schon mal ganz gut, von den Bildern bin ich allerdings nicht 100% überzeugt. Hab sie jetzt aber auch erst 10 min getestet, ich muss mal noch schauen was man so machen kann 🙂

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