Xiaomi Mijia Smart Air Purifier Max: Ein Luftreiniger-Monster für riesige Räume
Xiaomi legt mal wieder nach und bringt mit dem Mijia Smart Air Purifier Max ein echtes Schwergewicht auf den globalen Markt. Das Modell überbietet die hauseigene Konkurrenz deutlich und zielt auf alle ab, die wirklich große Flächen reinigen müssen. Doch bei all der Power stellt sich vor allem die Kostenfrage.
Inhalt
Technische Daten des Xiaomi Mijia Smart Air Purifier Max
| Kategorie | Xiaomi Mijia Smart Air Purifier Max |
| Reinigungsleistung (CADR) | 1006 m³/h (Partikel) |
| Geeignete Raumgröße | 63 bis 108 m² |
| Filtersystem | Doppel-Filter-System mit zwei Lüftern |
| Reinigungstechnologie | 2x UVC-Module (gegen Viren/Bakterien), 99,99% Filtereffizienz (PM1, PM2.5, PM10) |
| Sensoren | Partikelüberwachung, Formaldehyd-Überwachung |
| Lautstärke | 19,1 dB(A) im Schlafmodus |
| Steuerung & Display | Integriertes LCD-Display, Xiaomi Home App |
| Design & Mobilität | 76 cm Höhe, integrierte Rollen an der Unterseite |
| Stromversorgung | Netzbetrieb (kein Akku) |
| Preis & Verfügbarkeit | Global gelistet, Preis noch unbekannt |
Doppelte Filter-Power sorgt für extremen Luftdurchsatz
Hier klotzt Xiaomi richtig ran. Der Mijia Smart Air Purifier Max liefert eine Partikel-CADR von 1006 m³/h. Um das mal einzuordnen: Der normale Xiaomi Smart Air Purifier 6 kommt auf 443 m³/h, und selbst das bisherige Top-Modell, der Elite, schafft „nur“ 600 m³/h. Die CADR (Clean Air Delivery Rate) ist dabei der entscheidende Wert, denn sie gibt an, wie viel Kubikmeter Luft das Gerät pro Stunde effektiv von Partikeln befreit.
Dieser enorme Wert wird durch ein Doppel-Filter-System im Inneren und ein Design mit zwei Lüftern möglich. Das macht ihn zum idealen Kandidaten für Räume zwischen 63 und 108 m². Das ist also eher was für das Großraumbüro, das riesige Wohnzimmer im Loft-Style oder das komplette Erdgeschoss in offener Bauweise.
Volle Ausstattung gegen Viren, Bakterien und Allergene
Aber rohe Gewalt ist nicht alles. Xiaomi verbaut hier zwei UVC-Module, die Bakterien und Viren im Inneren abtöten sollen. Dazu gibt es eine 99,99%ige Filtereffizienz gegen Partikel verschiedener Größen (PM1, PM2.5, PM10). Auch die Überwachung von Formaldehyd ist praktisch. Die ganzen Werte könnt ihr entweder auf dem integrierten LCD-Display ablesen oder gewohnt bequem in der Xiaomi Home App überwachen und steuern.
Da das Gerät mit 76 cm Höhe und zwei Filtern kein Leichtgewicht ist, hat Xiaomi sinnvollerweise Rollen an der Unterseite verbaut. Man kann das Teil also mal eben vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer schieben. Vom Strom abstecken muss man ihn aber trotzdem, einen Akkubetrieb gibt es nicht. Im Schlafzimmer stört er dank eines Schlafmodus mit 19,1 dB(A) auch eigentlich nicht, was für so ein Leistungsmonster überraschend leise ist.
Ein teures Vergnügen bei der Wartung?
Bisher gibt es noch keinen offiziellen Euro-Preis oder ein konkretes Startdatum für Deutschland, auch wenn der globale Launch auf der Website ein ziemlich sicheres Indiz für eine baldige Verfügbarkeit ist. Billig wird das aber sicher nicht. Der Xiaomi Smart Air Purifier Elite liegt bei einer UVP von 400€. Der Max wird wohl noch eine Schippe drauflegen.
Was mir aber mehr Sorgen macht, sind die Unterhaltskosten. Schon ein einzelner Ersatzfilter für den Elite kostet gut 70€. Da der Max zwei Filter gleichzeitig benötigt, könnte ein kompletter Filterwechsel schnell richtig ins Geld gehen. Das muss man sich halt leisten wollen und ist sicherlich ein Punkt, den man vor dem Kauf bedenken sollte.
Ein Reinigungs-Beast mit hohen laufenden Kosten
Technisch ist der Xiaomi Mijia Smart Air Purifier Max absolut beeindruckend. Die Verdopplung der Luftleistung gegenüber dem 6er- und Elite-Modell ist ein echtes Statement. Wer riesige Flächen hat oder eine extrem intensive Filterung braucht, bekommt hier wohl das aktuelle Nonplusultra im Xiaomi-Kosmos.
Für den „Normalo“ ist das Gerät aber wohl völliger Overkill. Hier würde ich eher zum Xiaomi Smart Air Purifier 6 raten, der deutlich günstiger in der Anschaffung und vor allem im Unterhalt ist. Ich bin mal gespannt, wo sich der Straßenpreis des Max einpendelt, befürchte aber, dass der doppelte Filterwechsel im laufenden Betrieb echt wehtun könnte.
Quelle:
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