Anthbot N-Serie & M-Serie: Neue Mähroboter, die Laub fegen – Konkurrenz für den Mammotion Yuka
Es gibt Dinge im Garten, die nerven noch mehr als Rasenmähen. Laub harken zum Beispiel. Oder den Rasenschnitt aufsammeln, wenn das Gras nach dem Urlaub mal wieder zu lang war. Auf der CES 2026 zeigt der Hersteller ANTHBOT jetzt eine Lösung, die wir so ähnlich nur vom Mammotion Yuka kennen: Einen Mähroboter mit Fangkorb. Die neue N-Serie mäht nicht nur, sie saugt und kehrt den Garten auch gleich mit. Und für alle, die nur einen kleinen Stadtgarten haben, gibt es die kompakte M-Serie.

Preise und Verfügbarkeit
- ANTHBOT M5 (RTK): 749€ (UVP)
- ANTHBOT M5 LiDAR: 769€ (UVP)
- ANTHBOT N8 (RTK): 1.369€ (UVP)
- ANTHBOT N8 LiDAR: 1.299€ (UVP)
(Marktstart in Kürze. Preise für M9 noch nicht gelistet)
Inhalt
Technische Daten im Vergleich
| Feature | ANTHBOT M5 | ANTHBOT M9 | ANTHBOT N8 |
|---|---|---|---|
| Typ | Kompakt | Mittelklasse | 4-in-1 Gartenroboter |
| Max. Fläche | 500 m² | 1.000 m² | 1.500 m² |
| Akku | 2.5 Ah | 5.0 Ah | 9.2 Ah (Riesig!) |
| Besonderheit | Sehr klein | Ausdauernd | Fangkorb (23L) |
| Steigung | 45% (24°) | 45% (24°) | 45% (24°) |
| Navigation | RTK oder LiDAR | RTK oder LiDAR | RTK oder LiDAR |
N-Serie: Der Staubsauger für den Rasen
Das Highlight ist ganz klar der ANTHBOT N8 für Gärten bis 1.500 m². Er positioniert sich als „4-in-1“-Gerät. Er kann klassisch mähen, mulchen, aber eben auch sammeln. Am Heck lässt sich ein 23 Liter großer Fangkorb einhängen. Damit sammelt der Roboter laut Hersteller bis zu 99% des Schnittguts ein – perfekt, wenn man den Rasen nicht mit Mulch ersticken will.

Noch spannender ist die Funktion im Herbst: Der Roboter fungiert als Kehrmaschine und sammelt Laub und kleine Äste ein. Um das Gewicht des vollen Korbs auch bei 45% Steigung zu schleppen, hat Anthbot ihm einen massiven 9.2 Ah Akku spendiert. Das ist fast viermal so viel Kapazität wie beim kleinen M5.
M-Serie: Klein oder Ausdauernd?
Wer keinen Park besitzt, schaut sich die M-Serie an. Diese Modelle sind deutlich kompakter gebaut, um auch in engen Gartenpassagen gut manövrieren zu können. Der Einstieg ist der ANTHBOT M5 mit einem 2.5 Ah Akku für Flächen bis 500 m². Wer bis zu 1.000 m² mähen muss, greift zum ANTHBOT M9. Dieser ist baugleich kompakt, besitzt aber einen doppelt so großen Akku (5.0 Ah) für mehr Ausdauer. Beide verzichten auf den Fangkorb, bieten aber dieselbe intelligente Technik und bewältigen ebenfalls Steigungen bis 24 Grad (45%).

Die Qual der Wahl: RTK oder LiDAR?
Das wirklich Besondere bei Anthbot ist die Wahlfreiheit bei der Navigation. Ihr müsst nicht nehmen, was der Hersteller vorgibt, sondern könnt bei allen Modellen (M5, M9, N8) entscheiden, was zu eurem Garten passt: Da wäre zuerst einmal die „klassische“ RTK-Version. Sie ist ideal für offene Flächen mit freiem Blick zum Himmel. Hier arbeitet eine GPS-Antenne mit Dual-Vision-Kameras zusammen. Optional gibt es auch ein 4G-Modul für Netz-RTK ohne eigene Antenne.

Ihr könnt aber auch zur LiDAR-Version greifen. Sie ist perfekt für Gärten mit vielen Bäumen, hohen Mauern oder „GPS-Schatten“. Der Laserturm navigiert hier unabhängig von Satelliten. Dass Anthbot beide Technologien in denselben Chassis anbietet, ist wirklich kundenfreundlich. Wir haben in diesem Zusammenhang aber eher den Eindruck, dass sich die LiDAR-Technik gerade am Markt durchzusetzen beginnt.

Einschätzung: Konkurrenz für den Yuka?
Mit einem Preis von rund 1.300€ für den N8 liefert Anthbot eine Alternative zum Mammotion Yuka. Die Kombination aus Mähen und Sammeln ist ein echtes Killer-Feature für viele Hausbesitzer. Wenn die Kehrfunktion, insbesondere aber die Software in der Praxis abliefert, haben wir hier einen potenziellen Geheimtipp für die nächste Rasensaison.
Quelle(n):
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