Ninja Crispi Pro 7-in-1: Das große Upgrade – oder nur ein teurer Standfuß?
Seit seinem Debüt hat der Ninja Crispi mit seiner Glasbauweise und dem modularen PowerPod-Konzept für Aufsehen gesorgt. Doch dessen unterschiedliche Schüssel-Durchmesser erforderten einen Adapterring, und die Handhabung war zu umständlich. Mit der Pro-Version setzt Ninja nun auf eine stationäre Basisstation und verspricht mehr Komfort, Kapazität und Funktionen. Doch lohnt sich das Upgrade wirklich – oder bleibt der Standfuß ein optisches Ärgernis?
- Ninja Crispi Pro
- bei Ninja für 249,99€ (noch nicht erhältlich)
Inhalt
Kein Adapterring mehr: Die verstellbare modulare Halterung
Mit dem Pro-Modell verabschiedet sich Ninja vom ursprünglichen „To Go“-Konzept des Crispi. Statt eines tragbaren Systems setzt die Pro-Version auf eine feste Basisstation, die dem Gerät einen dauerhaften Platz in der Küche zuweist. Scheinbar wurde ihnen auch bewusst, dass die wenigsten Menschen Air Fryer zum Mitnehmen suchen.
Andererseits muss man bei dieser Basisstation diesen Zwischenboden händisch einstecken, wenn man die kleinere Schüssel verwenden will. Bei mir hinterlässt das ganze mehr Fragezeichen als wirkliche einfache Handhabung.
Mehr Funktionen, mehr Kapazität
Die Ninja Crispi Pro 7-in-1 bietet nicht nur sieben Kochmodi, sondern auch deutlich mehr Volumen. Der große 5,7-Liter-Behälter eignet sich für Mahlzeiten für bis zu sechs Personen, während der kleinere 2,3-Liter-Behälter ideal für kleinere Portionen oder das Vorkochen ist.
Zudem haben wir nun die Möglickeit die Temperatur bis 240°C individuell einzustellen, was beim normalen Ninja Crispi leider nicht möglich war.
PFAS-freie & Spülmaschinenfeste Glasbehälter
Wie schon der Vorgänger setzt auch die Pro-Version auf PFAS-freie, spülmaschinenfeste Glasbehälter. Die Behälter sind nicht nur gesundheitlich unbedenklich, sondern auch praktisch: Sie lassen sich direkt servieren und aufbewahren, was das Umfüllen von Speisen überflüssig macht.
Im Lieferumfang enthalten sind neben den beiden Glasbehältern auch zwei Deckel zur Aufbewahrung und ein Rezeptheft. Dazu kommen zwei Crisper-Gittereinsätze, die für eine optimale Luftzirkulation und besonders knusprige Ergebnisse sorgen sollen.
Für wen lohnt sich die Pro-Version?
Während der ursprüngliche Crispi vor allem als kompakte, tragbare Lösung für Singles oder kleine Haushalte konzipiert war, richtet sich die Pro-Version eher an Nutzer, die mehr Leistung und Flexibilität benötigen. Die sieben Kochmodi, darunter Max Crisp, Air Fry, Bake, Roast, Dehydrate und Re-crisp, die größere Kapazität und die stationäre Basisstation sollen hier für ernsthafte Konkurrenz zu üblichen Heißluftfritteusen sorgen.
Allerdings ist der höhere Preis von rund 250 Euro nur dann gerechtfertigt, wenn tatsächlich alle Funktionen genutzt werden. Für Nutzer, die den Vorgänger schätzten und mit dessen Kompaktheit zufrieden waren, könnte die Pro-Version dagegen zu groß und zu teuer sein.
Ein solides Upgrade?
Die Ninja Crispi Pro 7-in-1 ist zweifellos eine Weiterentwicklung des ursprünglichen Konzepts. Fragt sich nur wie sinnvoll diese ist, vor allem bei dem hohen Preis. Individuell einstellbare Temperaturen sind auf jeden Fall sehr gut, genauso wie der Wegfall des Adapterrings. Dafür wirkt die Basisstation für mich irgendwie befremdlich – wie seht ihr das, eine sinnvolle Entwicklung bei Ninja?
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