Handventilator im Kreditkarten-Format – So klein ist der Zera Mini | Jetzt ab 23€ im Crowdfunding
Ventilatoren haben Hochkonjunktur, egal ob Riesen-Klima-Gerät im Wohnzimmer oder kleiner Taschen-Ventilator für unterwegs. Der Zera Mini behauptet von sich, einer der kleinsten, portablen Ventilatoren zu sein. Damit die Sommerhitze auch im Freien erträglich bleibt.
- Zera Mini Handventilator
Kickstarter und Indiegogo sind keine Online-Marktplätze, sondern Crowdfunding-Plattformen. Dort können Privatpersonen neue Produkte finanziell unterstützen. Ein Anspruch auf das fertige Produkt besteht jedoch nicht, was die Beteiligung zu einem Risiko macht.
Ein Ventilator so klein wie eine Kreditkarte
Womit der Hersteller hier vor allem wirbt, ist die geringe Größe. Der Ventilator sei „card-sized“, also so groß wie eine Kreditkarte. Tatsächlich sind die 3,15 Zoll, die auf der Kampagnenseite angegeben werden, sogar kürzer als die Länge einer solchen Karte. Ich kann mir aber nicht helfen; ich finde, auf den Videos und Fotos sieht der Ventilator in der Hand minimal größer aus. Vielleicht handelt es sich um einen früheren Prototyp, vielleicht bilde ich mir das auch nur ein.
So oder so, der Zera Mini trägt den Namen jedenfalls zurecht. Hinzu kommt das „ultraleichte“ Gewicht von nur 69 g – das ist nice.
Erfrischung in 100 Stufen
Trotzdem steckt einiges an Leistung in dem kleinen Gerät. 30.000 rpm, also Umdrehungen pro Minute soll er maximal erreichen und damit für Windgeschwindigkeiten von 13 m/s sorgen. Die Stärke lässt sich dabei in Stufen von 1 bis 100 per Tastendruck einstellen. Damit man sich nicht die Finger wund tippt, reicht ein Gedrückt-Halten der Taste zum schnellen Einstellen oder man wechselt durch fünf voreingestellte Windstärken.
Hinzu kommt eine Akku-Laufzeit von bis zu 10 Stunden auf der niedrigsten Stufe. Bei maximaler Windgeschwindigkeit sollen immerhin noch 2 Stunden drin sein. Ein guter Wert, zumal man bei der geringen Größe mit einem Kompromiss beim Akku rechnen musste. Geladen wird per USB-C-Kabel.
Der Ventilator wird im Normalfall in der Hand gehalten, kommt aber auch mit einem Clip. Damit kann er an der Kleidung befestigt werden und von der Brust aus unter den Hals oder von der Schirmmütze aus ins Gesicht pusten. Letzteres sieht auf dem Bild ehrlich gesagt eher unangenehm aus, da man den Windstrahl aus kürzester Distanz direkt in die Augen bekommt, aber es ging wohl vor allem darum, die Funktion zu demonstrieren. Alternativ wird der Zera Mini Ventilator an einer Schlaufe getragen und damit an Kleidung oder Tasche befestigt.
Also jetzt einen Handventilator kaufen?
Ein echt praktisches kleines Gadget, das zumindest auf dem Papier mit Leistung, Laufzeit und vor allem dem Format überzeugt. Der Preis beginnt bei rund 50€, es gibt aber wie im Crowdfunding üblich Rabatte, sodass man für ein Modell nur knapp 23€ vorstrecken muss. Dabei kann man auch zwischen verschiedenen Farbvarianten wählen oder gleich mehrere auf einmal ordern.
Alternativen gibt es indes viele, wenn auch tatsächlich keine ganz so kompakte. Hier ist eine Auflistung von Handventilatoren bei Amazon. Da geht es bei 10 Euro los; die Stärkeren mit mehr Funktionen kosten auch mal 30 oder 60. Dazu gehören dann etwa Modelle wie dieses von Jisulife.
Die Kampagne läuft noch bis Mitte August und verschickt werden sollen die ersten Geräte im November. In den Händen halten wird man den kleinen Ventilator also frühestens im Winter. Womöglich ist das noch das größte Problem, denn so, wie der Sommer sich bisher gezeigt hat, will man so lange eher nicht warten.
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