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Acemate S10 Pro vorgestellt: Neuer KI-Tennisroboter feuert Bälle mit bis zu 120 km/h

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Mit dem neuen Acemate S10 Pro hat der Hersteller auf der IFA 2026 sein nächstes Flaggschiff für KI-gestütztes Tennistraining enthüllt. Das überarbeitete Modell richtet sich an anspruchsvollere Trainingseinheiten und bringt neben mehr Ballgeschwindigkeit auch neue Spielmodi sowie eine deutlich längere Ausdauer mit.

Neues Abschuss-System bringt 120 km/h und schnellere Ballwechsel

Im Mittelpunkt des Upgrades steht die sogenannte ACE+ SHOT Technologie, bei der es sich um ein neues omnidirektionales Abschuss-System handelt. Der Roboter muss sich für Richtungswechsel nun nicht mehr zwingend als Ganzes drehen, sondern verändert die horizontale Schussrichtung direkt im Inneren des Gehäuses. Das sorgt auf dem Platz für eine stabilere Position und spürbar schnellere Übergänge zwischen verschiedenen Ballplatzierungen.

Acemate S10 Pro Schussvorrichtung

Bei den Leistungsdaten legt Acemate ebenfalls nach. Die maximale Ballgeschwindigkeit klettert auf bis zu 120 km/h (75 mph) bei einer horizontalen Abdeckung von bis zu 180 Grad. Der Abschusswinkel lässt sich zwischen 13 und 40 Grad justieren, während bei der Höhe zwischen 1 und 8 Metern abgedeckt werden. Die Auswurfintervalle liegen flexibel zwischen 1 bis 15 Sekunden, wobei Bälle wahlweise flach, mit Topspin oder mit Backspin geschlagen werden können. Für das Tracking und die autonome Bewegung über den Platz setzt der S10 Pro auf eine Dual 4K HDR Binocular Vision, wobei neben Hart- und Sandplätzen nun auch Rasenplätze offiziell unterstützt werden.

Acemate S10 Pro Vision

Fünf Trainingsmodi und ein vollständiger KI-Trainingskreis

Statt der bisherigen drei Trainingsoptionen spendiert der Hersteller dem Pro-Modell insgesamt fünf Kern-Trainingsmodi. Neben dem klassischen Ball Machine Mode für feste Zuspielungen und dem Rally Mode für flüssige Ballwechsel aus der Bewegung gibt es einen verfeinerten Drill Mode, der auf über 100 integrierte Trainingspläne in der ACEMATE App zurückgreifen kann.

Ganz neu an Bord ist der Serve Mode, bei dem Aufschläge trainiert und direkt im Anschluss der simulierte Rückschlag retourniert werden kann. Das System erfasst dabei Aufschlagquote, Geschwindigkeit, Netzhöhe und Spin. Ebenfalls neu ist der Battle Mode, welcher den Roboter in einen echten KI-Matchgegner verwandelt. Hier stehen vier Spielstile zur Auswahl, nämlich Defense, Attack, Topspin und Variety, während das System Punkte zählt und Spielsituationen unter Matchdruck simuliert.

Acemate S10 Pro seitlich

Gesteuert wird das Ganze weiterhin per Smartphone oder Smartwatch, alternativ steht beim Pro-Modell nun aber auch eine Gestensteuerung zur Verfügung. Das Training wird dabei über einen fünfstufigen Kreislauf aus Training, Tracking, Analyse, Überprüfung und Verbesserung ausgewertet.

Größerer Balltrichter und deutlich längere Akkulaufzeit

Ein echtes Manko bei langen Einheiten auf dem Platz war bisher oft die Ausdauer. Beim Acemate S10 Pro wurde die Akkukapazität nun so dimensioniert, dass bis zu 5 Stunden Laufzeit erreicht werden sollen. Damit hält das Pro-Modell doppelt so lange durch wie die Basisversion.

Acemate S10 Pro Produktbild

Auch beim Fassungsvermögen hat man nachgebessert. Der Trichter nimmt bis zu 100 Bälle auf, was die Trainingsunterbrechungen für das Aufsammeln nochmals reduziert. Zusammen mit dem Fangnetz, das geschlagene Bälle abfängt und direkt wieder in den Kreislauf einspeist, wird das autonome Training damit noch ein ganzes Stück runder.

Acemate S10 Pro Balleinlass

Starkes Profi-Werkzeug mit stattlichem Preisschild

Mit den gezielten Verbesserungen an der Hardware bügelt Acemate viele Punkte aus, die ambitionierten Spielern beim Vorgänger noch gefehlt haben dürften. Die höhere Ballgeschwindigkeit von 120 km/h, der schnellere interne Richtungswechsel und vor allem die verdoppelte Akkulaufzeit von bis zu 5 Stunden machen das Gerät zu einem extrem mächtigen Trainingspartner. Wenn der eigentliche Spielpartner mal wieder keine Zeit hat oder man gezielt an seinen Schwächen arbeiten möchte, liefert der Roboter zweifellos ein starkes Paket ab.

Der Acemate S10 Pro startet für eine UVP von 2999€. Vorbestellungen nimmt der Hersteller ab sofort gegen eine Anzahlung auf der offiziellen Website entgegen. Für Gelegenheitsspieler ist das sicherlich viel zu teuer, für ambitionierte Vielspieler oder Vereine könnte sich die Anschaffung auf lange Sicht aber durchaus bezahlt machen.

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Fabian

Als Experte für Saugroboter teste ich für China-Gadgets unzählige Modelle auf Herz und Nieren und bin zudem regelmäßig in unserem Podcast "Technisch Gesehen" zu hören. Meine private Leidenschaft gilt neben den smarten Haushaltshelfern vor allem Kopfhörern, Monitoren und PCs.

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