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Xiaomi 17 Pro Max Klon: Acer Sospiro A15 kopiert Zweitdisplay

Acer Sospiro A15 Beitragsbild

Das Xiaomi 17 Pro hat in China mit seinem Zweitdisplay einen echten Hype ausgelöst, auf den wir auf dem internationalen Markt wohl noch bis zum 18 Pro warten müssen. Da verwundert es eigentlich kaum, dass Klone auf den Plan treten. Überraschend ist dabei nur der Name auf der Rückseite, denn mit dem Acer Sospiro A15 meldet sich eine fast vergessene Marke auf dem Smartphone-Markt zurück. Optisch macht das Gerät mit dem Rückseitendisplay durchaus was her. Ob man hier aber Xiaomi wirklich Konkurrenz machen möchte, wird bei weiterer Betrachtung aber ziemlich schnell klar.

Das Highlight auf der Rückseite erlaubt Selfies mit der Hauptkamera

Auf der Rückseite sitzt unübersehbar das 1,88″ große TFT-Display mit einer Auflösung von 240 × 284 Pixeln. Das ist sicherlich kein Kracher, reicht aber für die angedachten Basisfunktionen völlig aus. Hier lassen sich Uhrzeit und Datum ablesen, Benachrichtigungen checken oder die Musik steuern, ohne den Hauptbildschirm aktivieren zu müssen.

Der eigentliche Clou ist aber die Nutzung als Sucher für die Kamera. So könnt ihr die 64-Megapixel-Hauptkamera für Selfies nutzen, was in der Praxis deutlich bessere Ergebnisse liefern sollte als die auf der Front verbaute 16-Megapixel-Kamera. Qualitätswunder darf man hier aber nicht erwarten, wenn man sich die weitere Hardware anschaut.

Schwacher Prozessor trifft auf HD-Auflösung

Dreht man das Smartphone um, blickt man auf ein 6,67″ großes IPS-Panel. Zwar bietet das Display mit flüssigen 120 Hz, bei der Auflösung gibt es aber mit 720 × 1600 Pixeln (HD+) leider eine herbe Enttäuschung. Im Inneren setzt sich dieser Sparkurs direkt fort, denn hier werkelt ein eher schwacher UNISOC T615 Octa-Core-Prozessor mit 1,8 GHz. Kombiniert wird dieser mit 6 GB Arbeitsspeicher, sowie 128 GB internem Speicher. Trotz Speicherkrise bei einem wohl eher günstigeren Gerät brauchbare 6 GB Arbeitsspeicher zu verbauen, ist immerhin ganz vernünftig. Auch lässt sich der Speicherplatz unkompliziert per MicroSD-Karte mit bis zu 1 TB aufstocken.

Acer Sospiro A15 Akku

Strom liefert ein 5000 mAh großer Akku, der mit mäßigen 18 Watt geladen wird. Noch weitestgehend modern ist hingegen die Software, denn das Gerät wird laut Spezifikationen bereits mit einem halbwegs aktuellen Android 16 ausgeliefert. Android 17 ist zwar bereits draußen, aber noch lange nicht groß ausgerollt.

Acer-Lizenzprodukt punktet mit üppigem Lieferumfang

An Anschlüssen und Funkstandards stehen 4G-LTE, NFC für Google Wallet, Wi-Fi (2.4 & 5 GHz), Bluetooth 5.0 und neben einem UKW-Radio sogar noch ein klassischer 3,5 mm Kopfhöreranschluss zur Verfügung. Entsperrt wird das nach IP64 gegen Staub und Spritzwasser geschützte Gehäuse über einen seitlichen Fingerabdrucksensor im Power-Button oder alternativ per Gesichtserkennung. Punkten kann das Gerät beim Zubehör. Neben dem Handy gibt es auch ein Ladegerät, ein USB-C Kabel, eine Schutzhülle und sogar eine Displayschutzfolie.

Acer Sospiro A15 Wasserschutz

Wer sich jetzt fragt: „Acer, die machen noch Smartphones?“, bekommt hier eine klare Antwort: Eigentlich nicht. Das Sospiro A15 ist ein reines Lizenzprodukt des mexikanischen Unternehmens Senwa Global International, welches für die Produktion vermutlich mit chinesischen ODMs, ein Unternehmen welches Geräte für andere Unternehmen entwickelt und nur mit deren Marke verseht, zusammenarbeitet.

Rückseitenbildschirm-Smartphone für ganz bestimmte Märkte

Das Konzept mit dem Zweitdisplay ist durchaus spannend, die restliche Hardware ist aber schlichtweg zu schwach, um hierzulande jemanden hinter dem Ofen hervorzulocken. Die Chancen auf eine Veröffentlichung in Deutschland gehen quasi gegen Null, da dieses Smartphone ganz klar für spezielle Märkte wie Lateinamerika konzipiert wurde. Einen genauen Preis kennen wir zwar noch nicht, angesichts des verbauten Prozessors und des HD-Displays ist aber mit einem sehr günstigen Preis zu rechnen.

Wir müssen wohl oder übel auf das Xiaomi 18 Pro warten, bis es hier ein solches Gerät direkt gibt. Wie seht ihr das? Wünscht ihr euch bis dahin noch weitere Smartphones mit diesem Feature oder ist so ein Zweitdisplay für euch eigentlich nur ein überflüssiges Gimmick?

Quelle:

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Fabian

Als Experte für Saugroboter teste ich für China-Gadgets unzählige Modelle auf Herz und Nieren und bin zudem regelmäßig in unserem Podcast "Technisch Gesehen" zu hören. Meine private Leidenschaft gilt neben den smarten Haushaltshelfern vor allem Kopfhörern, Monitoren und PCs.

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