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ALLDOCUBE iPlay 80 mini Ultra: Neues Mini-Tablet bringt endlich 5G

Mit dem ALLDOCUBE iPlay 80 mini Ultra bringt der chinesische Hersteller ein neues, kompaktes Tablet auf den Markt, das auf dem Papier sehr gut ausgestattet ist. Im 8,8-Zoll-Format gepresst, soll es dank 5G-Modem und starkem Prozessor einiges bieten. Aber kann die brachiale Hardware über die altbekannten Software-Schwächen des Herstellers hinwegtäuschen?

ALLDOCUBE iPlay 80 mini Ultra Produktbild

Technische Daten des ALLDOCUBE iPlay 80 mini Ultra

KategorieALLDOCUBE iPlay 80 mini Ultra
Display8,8 Zoll IPS-Panel, 2.5K-Auflösung (2560 x 1600 Pixel), 144 Hz Bildwiederholrate
Helligkeit & Farbraum500 nits, DCI-P3 Farbraum
Prozessor (CPU)MediaTek Dimensity 8300
Arbeitsspeicher (RAM)12 GB LPDDR5
Interner Speicher (ROM)256 GB UFS 3.1 (per MicroSD-Karte um bis zu 1 TB erweiterbar)
Konnektivität & Netzwerke5G (Dual-SIM oder 1x SIM + MicroSD), Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3, GPS
Akku & Laden7200 mAh, 33 Watt Schnellladen (PD-PPS)
AnschlüsseUSB-C 3.0 (unterstützt Bildausgabe per DisplayPort/DP)
Kameras13 Megapixel (Rückseite), 5 Megapixel (Front)
AudioZwei Lautsprecher
Maße & Gewicht7,75 mm dünn / 330 g leicht
BetriebssystemAndroid 16 (Spezifikation der chinesischen Version)
Preis & VerfügbarkeitNoch kein Preis oder Veröffentlichungsdatum fest

144Hz auf 8,8 Zoll sorgen für ein flüssiges Bild

Beim Bildschirm geht man direkt in die Vollen. Auf der Front sitzt ein 8,8 Zoll großes IPS-Panel, das mit einer knackigen 2.5K-Auflösung (2560 x 1600 Pixel) auflöst. Das eigentliche Highlight ist hier aber sicherlich die Bildwiederholrate von 144 Hz, was für ein extrem flüssiges Erlebnis beim Scrollen und Zocken sorgen dürfte.

Mit einer Helligkeit von 500 nits ist das Display für den Innenbereich top, in der prallen Sonne wird man aber mal schauen müssen. Farbtechnisch wird zudem der DCI-P3 Farbraum abgedeckt. Verpackt ist das Ganze in einem 7,75 mm dünnen und 330 g leichten Gehäuse, womit sich das Tablet durchaus auch mal bequem mit einer Hand halten lässt.

Dimensity 8300 und 5G: Ein Kompromiss für Emulatoren-Fans?

Im Inneren steckt der MediaTek Dimensity 8300, der den bisherigen Snapdragon-Chips weichen muss. Dieser Wechsel hat seinen Grund, denn damit erfüllt Alldocube den langgehegten Wunsch vieler Nutzer nach mobilem Internet. Das Tablet unterstützt nun 5G mit Dual-SIM (oder wahlweise einer SIM und einer Speicherkarte). Unterstützt wird der Chip von satten 12 GB LPDDR5 Arbeitsspeicher und 256 GB schnellem UFS 3.1 Massenspeicher, der sich per MicroSD-Karte um bis zu 1 TB erweitern lässt. Die Performance im Alltag und bei aktuellen Android-Games ist bei weit über einer Million AnTuTu-Punkten sehr stark.

Ein Dorn im Auge ist der MediaTek-SoC halt eigentlich nur für Hardcore-Gamer, die primär auf Emulation setzen. Hier haben Snapdragon-Prozessoren durch bessere Treiber meistens die Nase vorn. So ist das halt ein Kompromiss für die schnelle Internetverbindung. Ansonsten stehen an Funkstandards noch Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3 und GPS zur Navigation zur Verfügung.

ALLDOCUBE iPlay 80 mini Ultra Speicherkarte

Bypass-Charging und USB 3.0 als clevere Gaming-Features

Für die nötige Ausdauer sorgt ein 7200 mAh großer Akku, der für die Gerätegröße absolut solide bemessen ist. Geladen wird dieser mit 33 Watt (PD-PPS). Spannend für Zocker ist hier die Bypass-Charging-Funktion. Das bedeutet, dass der Strom beim Spielen mit angeschlossenem Ladekabel direkt ins System fließt und den Akku umgeht, was die Hitzeentwicklung drastisch reduziert und den Akku schont.

ALLDOCUBE iPlay 80 mini Ultra Akku

Auch bei den Anschlüssen lässt man sich nicht lumpen und verbaut einen USB-C 3.0 Port, der sogar die Bildausgabe per DisplayPort (DP) an einen Monitor unterstützt. Für den Sound sind zwei Lautsprecher zuständig, während die Kameras mit 13 Megapixeln auf der Rückseite und 5 Megapixeln auf der Front wohl eher in die Kategorie „zweckmäßig für Videoanrufe“ fallen.

Brachiales Hardware-Paket trifft auf Software-Frust

Auf dem Papier ist das ALLDOCUBE iPlay 80 mini Ultra ein echtes Kraftpaket und liefert genau das, was sich viele Fans der kleinen Formfaktoren gewünscht haben. Der schnelle 144-Hz-Bildschirm, die performante MediaTek-CPU und vor allem die 5G-Konnektivität machen es zu einem sehr runden Gesamtpaket.

Man muss aber auch ganz klar den Finger in die Wunde legen, denn das größte Manko bleibt die Software. Die Spezifikationen der chinesischen Version sprechen zwar von Android 16, aber die Vergangenheit hat uns gelehrt, dass man hier extrem vorsichtig sein muss. Die Update-Politik des Herstellers war lange Zeit ein absolutes Problem. Zwar trudeln mittlerweile ab und an mal Sicherheitsupdates ein, was immerhin ein kleiner Fortschritt ist, aber gut ist das noch lange nicht. Wer also extrem viel Wert auf jahrelange, verlässliche Android-Updates legt, wird hier vermutlich nicht glücklich. Wer aber einfach eine leistungsstarke, kompakte Gaming-Maschine mit starker Hardware und Mobilfunk sucht, bekommt hier wohl bald eine gute Wahl.

Ein Veröffentlichungsdatum gibt es bisher nicht und ein Preis steht noch nicht fest. Das ALLDOCUBE iPlay 70 mini Ultra gibt es für um die 300€ bei Amazon. Hier kommt es dann drauf an, ob der MediaTek Prozessor den Preis drückt oder steigert.

Quelle:

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Fabian

Als Experte für Saugroboter teste ich für China-Gadgets unzählige Modelle auf Herz und Nieren und bin zudem regelmäßig in unserem Podcast "Technisch Gesehen" zu hören. Meine private Leidenschaft gilt neben den smarten Haushaltshelfern vor allem Kopfhörern, Monitoren und PCs.

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Kommentare (2)

  • Profilbild von botze
    0 # 03.04.26 um 19:28

    botze

    Habe die Daten gerade mit meim iPlay70 verglichen und glücklicherweise hat sich ja nicht allzu viel in den anderen Spezifikationen geändert. Das iplay 70 war schon oder ist schon ziemlich gut. Der Sprung von iPlay 50 zu 70 war da doch ein ganz anderes Ding 😉 und hat sich voll gelohnt.
    Und ich habe übrigens mein iPlay 70 bei Amazon damals für – ich glaube- 180 € gekriegt! 👍

  • Profilbild von damengambit72
    0 # 03.04.26 um 19:15

    damengambit72

    Ich verstehe nicht warum man sowas heraus bringt. Top Arbeitsspeicher und dann so ein Prozessor . komplett auf gaming ausgelegt und der Prozessor bremst alles aus. nur wegen 5g. macht für mich keinen Sinn

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