Amazfit Cheetah 2 Pro: Helles Display und viel Speicher treffen auf mehr Gewicht
Amazfit bringt mit der Cheetah 2 Pro eine neue Smartwatch auf den Markt, die gezielt für fortgeschrittene Läuferinnen und Läufer entwickelt wurde. Die Sportuhr konzentriert sich primär auf Straßentraining und Marathonwettkämpfe und bietet dafür eine umfassende Trainingsunterstützung. Doch ein Blick auf die technischen Daten zeigt, dass die zahlreichen Upgrades im Vergleich zur ersten Generation auch kleine Schattenseiten in puncto Design mit sich bringen.
Inhalt
Technische Daten: Amazfit Cheetah 2 Pro
| Display | 1,32 Zoll AMOLED, 466×466 px, 3000 nits |
| Materialien | Titan-Legierung, Saphirglas |
| Sensoren | Dual-Band-GPS (L1+L5), Dual-Light-5PD |
| Speicher | 32 GB |
| Akku | 540 mAh |
| Abmessungen / Gewicht | 48,2 x 48,2 x 13,2 mm / 45,6 g |
| Preis (UVP) | 449,90 Euro |
Titan trifft auf 3.000 Nits Helligkeit
Eine der größten Neuerungen betrifft den Bildschirm der Uhr. Amazfit verbaut ein 1,32 Zoll großes AMOLED-Display, das eine beeindruckende Spitzenhelligkeit von 3.000 nits erreicht. Das ist eine massive Verbesserung zum Vorgänger, die lediglich auf 1.000 nits kommt.
Auch bei den Materialien gibt es ein klares Upgrade, denn der mittlere Rahmen und das Gehäuse bestehen nun aus einer Titanlegierung in Kombination mit kratzfestem Saphirglas. Diese Umstellung macht die Uhr robuster, hat aber auch einen Nachteil: Die Cheetah 2 Pro wiegt ohne Armband jetzt 45,6 Gramm und ist damit deutlich schwerer als ihr Vorgänger mit 34 Gramm. Zudem ist das Gehäuse mit 13,2 Millimetern merklich dicker geworden.
GPS auf hohem Niveau
Technisch hat Amazfit ebenfalls deutlich aufgerüstet. Das Dual-Band-GPS ist besser geworden und wird durch eine spezielle Antenne und einen integrierten Algorithmus unterstützt, um auch bei schwachen Satellitensignalen genaue Laufwege und Distanzen zu erfassen.
Der neue Herzfrequenzsensor soll während des Trainings sekundengenaue Messungen der Herzfrequenz liefern. Ein massiver Sprung wurde beim internen Speicherplatz gemacht, der von 4 GB auf üppige 32 GB anwächst. Dadurch lassen sich nun mehr Offline-Karten und längere Audioinhalte direkt auf der Smartwatch speichern.
Ausdauer-Monster oder Schwergewicht? Akku-Power für den Marathon
Die Akkukapazität wurde auf 540 mAh erhöht, was im aktiven GPS-Modus für bis zu 29 Stunden Dauerbetrieb ausreicht. Bei moderater täglicher Nutzung hält die Smartwatch laut Herstellerangaben bis zu 20 Tage durch. Ein praktisches Feature für Einheiten bei Dämmerung und Dunkelheit ist die integrierte LED-Taschenlampe, die auch eine Stroboskop-Funktion unterstützt.
Abgerundet wird das Paket durch erweiterte Messungen wie die genaue Berechnung der Laktatschwelle, die Bewertung der Laufökonomie und eine intelligente Vorhersage der Endzeit in Echtzeit. Die Amazfit Cheetah 2 Pro ist ab dem 16. April 2026 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 449,90 Euro erhältlich.
Einschätzung: Starkes Hardware-Paket mit Wachstums-Schüben
Die Amazfit Cheetah 2 Pro markiert einen deutlichen technologischen Sprung innerhalb der Serie, bringt aber auch physische Kompromisse mit sich. Während das Upgrade auf Titan und Saphirglas ein willkommene Features im Premium-Segment sind, führt es im direkten Vergleich zum Vorgänger zu einer Gewichtszunahme von rund 34 Prozent und einem klobigeren Gehäuse.
Wer das extrem leichte Design des Vorgängers schätzt, ist hier an der falschen Adresse. Die Vorteile dürften hier aber dennoch überwiegen: Der viel größere Speicher mit 32 GB und das extrem helle 3.000-Nits-Display sind in dieser Preisklasse auf jeden Fall starke Argumente. Amazfit wirbt hier eindeutig für den nächsten Marathon-Lauf. Bis dahin müsste ich aber noch sehr viel üben, und ihr?
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