Anker 555 PowerHouse: Powerstation mit 1024 Wh vorgestellt

Kaum eine Gadget-Kategorie hat gerade so einen Aufwind wie Powerstations. Verschiedenste Hersteller bietet da ihre Lösungen an, die über den Verwendungszweck von „einer großen Powerbank“ hinausgehen. Nun führt auch Anker ihre Modellreihe vor und präsentiert mit dem Anker 555 PowerHouse eine Powerstation mit über 1000 Wh.

Anker 555 PowerHouse Powerstation

Anker 555 PowerHouse mit LED-Licht

Anker hat Portabilität im Sinn und designt die Powerstation fast wie eine Handtasche, mit Griff an der Oberseite. Trotzdem muss man die 13,1 Kg erst einmal tragen, damit ist sie aber bei weitem nicht so schwer wie die fast 20 Kg auf den Hüften habende Anker 757 Powerstation. Auf der Frontseite befindet sich ein smartes Display, welches die verbleibende Akkukapazität, die genutzten Ports und die aktuelle Ausgangsleistung anzeigen kann. Im Gegensatz zu einigen anderen Powerstations, die eine LED-Taschenlampe integrieren, bekommt man hier ein sekundäres Stimmungslicht in Form einer LED-Leiste. Gerade fürs Camping eine coole Idee.

Anker 555 PowerHouse LED

Das PowerHouse aus dem Hause Anker beitet einige Anschlüsse. Dazu zählen drei USB-C Anschlüsse mit einmal bis zu 100W Ausgangsleistung und zwei 60W Ports, zwei USB-A Anschlsüse mit 12W Leistung und zwei AC-Steckdosen mit bis zu 1000W. Dazu kommt noch ein KFZ-Anschluss mit 120W Leistung. Die Powerstation bietet eine Kapazität von 1024 Wh, wobei der Akku aus LiFePO4-Batterien besteht. Die sollen eine 6-mal so hohe Lebensdauer gegenüber üblichen Lithium-Ionen Batterien bieten. Um die Powerstation aufzuladen kann man das mitgelieferte Ladegerät nutzen und sie in etwas über vier Stunden komplett aufladen.

Anker 555 PowerHouse Energiesparmodus
Es ist sogar ein Energiesparmodus integriert.

Das geht alternativ auch mit Solarpanels. Bei bis zu 200W nimmt das 5,5 Stunden in Anspruch, die Powerstation gibt es auch im Solar-Paket. Das Solarladekabel befindet sich dafür auch im Lieferumfang. Je nach Szenario ist die Powerstation für viele Ansprüche geeignet. Wer nur sein iPhone damit laden möchte, kann das über 60 mal machen. Aber selbst ein Laptop kann man über zehn mal komplett laden. Für unser Video-Team ist so eine Powerstation zum Beispiel interessant, um LED-Videolichter zu betreiben, was man mit der Anker 555 Powerhouse für 16 Stunden machen kann.

Einschätzung

Anker hat viel Erfahrung im Bereich der Ladetechnik und zeigt das auch mit der Anker 555 Powerhouse. Dem eigenen Ruf ist man sich bewusst und bietet sogar 5 Jahre Garantie auf die neue Powerstation. Im Lieferumfang gibt es noch drei Arten von Ladekabeln, eine Bedienungsanleitung und natürlich die Power Station. Preislich lässt sich die Anker 555 schwer mit Bluetti vergleichen, da diese eine solche Kapazität nicht im Angebot haben. Ich verstehe den Ansatz für z.B. Videoproduktionen on the go, für den Camping-Urlaub tut es aber vermutlich auch eine Bluetti AC50S.

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Thorben

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Kommentare (8)

  • Profilbild von Styria
    # 26.09.22 um 19:02

    Styria

    Ich habe eine ecoflow mit 720wh die im AC Betrieb gerade mal 520wh hergibt, der Rest ist offensichtlich Eigenverbrauch, nach 5 Std war mit Fernsehen schluss. Man sollte auch bedenken das die meisten Küchengeräte 2000w und mehr haben und der Preis einfach viel zu teuer ist für den Nutzen.

    • Profilbild von mike
      # 28.09.22 um 15:29

      mike

      ich hab ne 500 w powerstation. tagsüber wird sie mit solar aufgeladen. die 120 w saft habe ich i.d.r. auch bei bewölktem himmel übrig.
      abends trenne ich den stromkreis flur/wohnzimmer mittels sicherung vom öffentlichen netz und verbinde die powerstation über eine steckdose mit diesem stromkreis
      der saft der powerstation reicht völlig für den ganzen abend. notfalls (wenn ein fernsehmarathon ansteht) lade ich die powerstation gleichzeitig während ich ihr saft entziehe mit einem e-bike akku.
      mit insgesamt 1,1 kwh kommt man schon über den abend 🙂
      für küchengeräte, insbesondere e-herde und kühlschränke sind die dinger natürlich nicht gebaut und auch nicht zweckmäßig.
      btw. mein kühlschrank und gefrierschrank laufen nur tagsüber mit solarstrom. über nacht kommen die locker ohne strom.

      • Profilbild von Rocco
        # 08.10.22 um 14:06

        Rocco

        Hi Mike, könntest du kurz detaillierter deinen Aufbau genauer beschreiben, meinst du, deine Powerstation speist Strom ein oder schließt du eher alle Verbraucher an diese an ? Und über welche Adapter kann da dein eBike Akku aushelfen ???

  • Profilbild von Gast
    # 26.09.22 um 19:44

    Anonymous

    Leider hat Anker die "Ladebuchse" wieder auf die Rückseite gebaut, sehr unpraktisch wenn man sie mobil im Wohnwagen o.ä. einsetzen möchte.

    Habe die Anker 535, sehr wertig und gut gebaut. Bulettis sind laut Erfahrungsberichten eher mit minderwertigen Komponenten (konnte ich bei der Anker natürlich nicht nach schauen) und allgemein eher minderwertig gebaut.

  • Profilbild von Gast
    # 26.09.22 um 22:41

    Anonymous

    also die dinger haben doch alle VIELZUWENIG bumms um nen kleinen kühlschrank, nen "kleinen" u40"-tv notfalls auch mal auch nur über EINEN lausigen sommertag zu bringen – also voll grütze für die 500-800€ der der spaß kosten soll… selbst mit zusätzlichen 2qm solarpanelen im hochsommer läßt sich in den tropen damit der kühlschrank nicht retten wenn da mal wieder 32st der strom ausfällt.

    und tv gucken? also als camper etc macht das ja wohl tausendfahc mehr sinn an nem usb-ladefähigem geärt wie nem ipad oder nem kleinen 12v-tv statt groß-glotze an so ner akku-kiste – da kann ich ja gleich die waschmaschine anschmeißen und nebenbei nen kuchen im e-ofen backen *lol*

    fazit: diese kisten sind um die 200€ witzig – ansonsten machen ja doch eher 10x 20.000er-powerbanks a 10-15€ Sinn

  • Profilbild von Reinhardt
    # 26.09.22 um 22:51

    Reinhardt

    so'n Shit braucht kein Mensch!!!

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