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Kraftwerk statt Balkon-Speicher: Anker SOLIX Solarbank 4 Pro

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Balkonkraftwerke sind toll, stoßen aber oft an ihre Grenzen, wenn es um die volle Abdeckung des Haushaltsbedarfs geht. Entweder reicht der Speicher nicht über die Nacht oder die Ausgangsleistung ist zu schwach für größere Geräte. Anker SOLIX hat gestern in Berlin die Solarbank 4 E5000 Pro vorgestellt und damit die Spielregeln für steckbare Solarsysteme verschoben.

  •  Anker Solix Solarbank 4 E5000 Pro

Technisches: Anker SOLIX Solarbank 4 Pro

Feature
SolareingangBis zu 5.000 W (4 MPPT-Tracker, bis zu 12 Module)
Speicherkapazität5.000 Wh (Basis), modular erweiterbar auf bis zu 30 kWh
Ausgangsleistung800 W (Schuko) bis zu 2.500 W (Wieland/Festanschluss)
Lebensdauer10.000 Ladezyklen (ca. 15 Jahre) dank LFP-Zellen
Notstrom (UPS)Unterbrechungsfreie Stromversorgung (10 ms Umschaltzeit)
SchutzklasseIP66 (Staub- und wasserdicht) & C5 (Korrosionsschutz)
Smart FeaturesAnker PowerOS, KI-Assistentin „Anka“, Smart Meter Integration

Flexibilität zwischen 800 W und 2.500 W

Die Solarbank 4 Pro ist weit mehr als nur ein Akku. Dank des integrierten bidirektionalen Wechselrichters kann das System flexibel genutzt werden. Wer es einfach mag, nutzt den klassischen 800-W-Schuko-Anschluss für den Grundverbrauch. Richtig spannend wird es jedoch mit der „PluginPower 2.0“-Technologie: Über einen Wieland-Stecker und einen dedizierten Stromkreis (Installation durch Fachpersonal empfohlen) liefert das System bis zu 2.500 W ins Hausnetz.

Anker SOLIX Solarbank 4 Pro E Bike

Damit lassen sich nicht nur Kleingeräte, sondern auch Waschmaschinen oder Geschirrspüler direkt mit Sonnenstrom betreiben. Die Steuerung übernimmt dabei das neue Anker PowerOS, das sich sogar mit dynamischen Strompreisen synchronisiert, um den Speicher dann zu füllen, wenn es am günstigsten ist.

Solar-Input ohne Ende und echte Notstrom-Hilfe

Was die Solarbank 4 Pro von der Konkurrenz abhebt, sind die vier integrierten MPP-Tracker. Während normale Systeme oft bei zwei Modulen kapitulieren, lassen sich hier bis zu zwölf Module mit insgesamt 5.000 W Eingangsleistung anschließen. Das System wird damit faktisch zur vollwertigen Dachanlage im Plug-in-Format.

Anker SOLIX Solarbank 4 Pro Nachts Draussen Solarpanel

Ein weiteres Highlight für alle, die sich vor Blackouts fürchten: Die Solarbank verfügt über einen externen Off-Grid-Anschluss. Bei einem Stromausfall schaltet das System innerhalb von nur 10 Millisekunden auf Batteriebetrieb um.

Anker SOLIX Solarbank 4 Pro Notstrom

Damit laufen Rechner, Kühlschrank oder Licht ohne Unterbrechung weiter. Durch das modulare Design kann man zudem bis zu fünf BP5000-Batterien stapeln und so eine Gesamtkapazität von 30 kWh erreichen – genug, um ein Haus tagelang autark zu versorgen.

Brachial, aber kein Schnäppchen

Mit der Solarbank 4 Pro zementiert Anker seinen Anspruch als Marktführer. Die Kombination aus enormem Solar-Input, Notstrom-Fähigkeit und der Langlebigkeit von 10.000 Zyklen ist technisch beeindruckend. Das System wirkt durchdacht, wetterfest und ist dank der KI-Steuerung extrem smart.

Anker SOLIX Solarbank 4 Pro Temperaturen

Aber: Wir müssen über die Investition reden. 1.999 Euro für die Basiseinheit und 1.399 Euro pro Erweiterungsakku sind eine Hausnummer. Auch wenn Anker mit einer Amortisationszeit von drei Jahren rechnet, basiert das auf einem sehr hohen Eigenverbrauch und einer maximalen Modul-Belegung. Wer die volle Leistung von 2.500 W nutzen will, muss zudem zusätzliche Kosten für den Elektriker einplanen. Wer jedoch ein zukunftssicheres High-End-System sucht, das mit den eigenen Bedürfnissen mitwächst, findet derzeit kaum eine leistungsstärkere Plug-and-Play-Lösung. Der Early-Bird-Rabatt von 25 Prozent ist hier eigentlich Pflicht, um den Preis auf ein attraktiveres Niveau zu drücken.

Was meint ihr: Ist eine Ausgangsleistung von 2.500 W der richtige Weg für Balkonkraftwerke, oder wird das System damit für den „normalen“ Nutzer zu komplex und teuer? Ab in die Kommentare!

Quellen:

  • Pressemitteilung Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro (12. Mai 2026)
962a84b5a553496aac6ea7296444923a Hier geht's zum Gadget

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Maike

Mein Herz schlägt für alle Arten von DIYs, smarte und technische Spielereien. Der Spaßfaktor darf dabei natürlich nicht fehlen.

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Kommentare (6)

  • Profilbild von FransFrei
    0 # 13.05.26 um 15:17

    FransFrei

    Und wo war jetzt das Event in Berlin genau? Ihr ward doch da. 🙂

  • Profilbild von TulipKorschofski
    0 # 13.05.26 um 15:38

    TulipKorschofski

    Wirklich kein Schnapper, Marstek 5kWh sind bei rund 1000Euro.

    • Profilbild von Muahaha
      0 # 13.05.26 um 20:00

      Muahaha

      Ich hatte den selben Gedanken.
      hab meinen Venus seit knapp über nem Jahr und sehe nur einen Vorteil beim Anker und zwar die Erweiterbarkeit.
      Aber rechtfertigt das den doppelten Preis? 😜

  • Profilbild von Manu1909
    0 # 13.05.26 um 15:44

    Manu1909

    Macht es Sinn die Anlage als PV zu betreiben? Und was muss ich da genau machen lassen von einem Elektriker? Gibts dann auch eine Einspeisevergütung?

    Überlege mir die Anlage zwei mal zu holen und dann 16 Module aufs Dach zu machen. Könnte ich soweit alles selbst machen außer die Arbeiten und Anmeldung des Elektrikers…

  • Profilbild von Muahaha
    0 # 13.05.26 um 20:01

    Muahaha

    Ich hatte den selben Gedanken.
    mein Venus läuft seit knapp einem Jahr.
    sehe nur einen Vorteil des Anker und zwar die Erweiterbarkeit.
    aber rechtfertigt das den doppelten Preis? 😜

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