AREX Smarte Taucherbrille mit Display überwacht Sauerstoff und erkennt Meerestiere
Eine ganz besondere Form einer „Smart-Brille“ wird gerade über Kickstarter finanziert. Beim Projekt „Arex“ handelt es sich im eine Taucherbrille, die euch direkt im Sichtfeld Informationen über euren Tauchgang anzeigt – und sogar Meerestiere identifizieren kann.
- AREX AR-Taucherbrille
Kickstarter und Indiegogo sind keine Online-Marktplätze, sondern Crowdfunding-Plattformen. Dort können Privatpersonen neue Produkte finanziell unterstützen. Ein Anspruch auf das fertige Produkt besteht jedoch nicht, was die Beteiligung zu einem Risiko macht.
Die Unterwasser-Smart-Glasses
Taucher erhalten Informationen über ihren Sauerstoff und die Tauchtiefe normalerweise über einen Tauchcomputer, der am Handgelenk getragen wird. Das Start-Up Arex Vision möchte einen alternative Möglichkeit dazu bieten. Das Modell Arex ist auf den ersten Blick eine klassische Taucherbrille, die aber Informationen anzeigen kann.
Möglich wird das durch einen kleinen Computer und Projektor, der in der Mitte zwischen den Gläsern sitzt und ein Bild mit Informationen auf die Linse projiziert. Hier kann man sich dann in Textform verschiedene Informationen anzeigen lassen. Dazu gehören etwa die Tiefe, in der man sich befindet, die aktuelle Sinkgeschwindigkeit, Dauer des Tauchgangs und die Wassertemperatur. Geeignet ist die Arex-Brille laut Kampagne für eine Tiefe von bis zu 120 Metern.
Bedient wird die Anzeige durch ein Rad an der rechten Seite, das sich drehen lässt und auch gedrückt werden kann. Der verbaute Akku soll bis zu 40 Stunden durchhalten, was mehr als genug für mehrere Tauchgänge ist. Ein LED-Streifen über den Gläsern kann in einer beliebigen Farbe eingestellt werden, was es erleichtern soll, mehrere Taucher auseinander zu halten.
Sauerstoff überwachen und Meereslebewesen erkennen
Noch mehr Möglichkeiten eröffnen sich mit dem optional erhältlichen Zubehör. Das TX Pressure Pod wird an den Sauerstoff-Tank geschraubt und erlaubt der Brille die Überwachung des noch vorhandenen Sauerstoffs – vermutlich die wichtigste Info, die man während des Tauchgangs benötigt.
Weiteres Zubehör sind zwei Module, die an beiden Seiten der Brille befestigt werden können. Eines davon ist die sogenannten Dive Torch, im Wesentlichen eine Lampe, die in der Tiefe Licht spendet. So weit, so unspektakulär.
Ausgefallener ist da der Marine ID Scanner. Dabei handelt es sich um eine Kamera mit KI-Erkennung, die verschiedene Meerestiere identifizieren kann und Informationen auf dem Display in der Brille anzeigt.
Das Smart-Gadget, auf das Taucher gewartet haben?
Wir sind keine Taucher und uns fehlt ein wenig die Möglichkeit, den Nutzen einer solchen Brille einzuschätzen. Auf der IFA konnte Thorben sie immerhin schon einmal anprobieren, dort aber natürlich noch keinen Tauchgang mit der Brille wagen. Damit können wir aber zumindest schon mal bestätigen, dass das Produkt existiert, was bei Crowdfunding-Projekten ja durchaus nicht immer gegeben ist.
Es klingt jedenfalls erst mal sinnvoll, in einer Extremsituation in mehreren dutzend Metern Tiefe wichtige Infos direkt im Sichtfeld zu haben, anstatt dafür auf einen Computer am Handgelenk schauen zu müssen. Falls das ein Taucher liest, kann er oder sie ja gerne mal eine persönliche Einschätzung abgeben.
Die Kampagne läuft noch bis zu 21. November. Bis dahin kann man sich für umgerechnet knapp 900 Euro eine der Taucherbrillen sichern. Es gibt auch verschiedene Bundles, in denen man bis zu 10 Brillen auf einmal ordern kann, wofür es einen kleinen Rabatt gibt. Das Zubehör erhöht den Preis nochmal ordentlich, so kostet der Marine ID Scanner rund 500 Euro und der TX Pressure Pod fast 300 Euro.
Hier geht's zum GadgetWenn du über einen Link auf dieser Seite ein Produkt kaufst, erhalten wir oftmals eine kleine Provision als Vergütung. Für dich entstehen dabei keinerlei Mehrkosten und dir bleibt frei wo du bestellst. Diese Provisionen haben in keinem Fall Auswirkung auf unsere Beiträge. Zu den Partnerprogrammen und Partnerschaften gehört unter anderem eBay und das Amazon PartnerNet. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.







Kommentar schreiben