KI kommt auch im Gaming an: Erster „KI-Handheld“ Pocket Block angekündigt
Ayaneo, bekannt vor allem für Gaming-Handhelds, hat ein neues Modell angekündigt. Unter der Tochter-Marke „Konkr“ soll der erste sogenannte „AI Handheld“ mit dem Namen Pocket Block erscheinen. Ist es eine Revolution im Retro-Gaming-Markt oder nur heiße Luft?
Große Worte, wenig Inhalt
Bei KONKR Pocket BLOCK, so die offizielle Schreibweise, handelt es sich um einen kompakten Handheld im klassischen Gameboy-Format. Das heißt, man setzt auf das vertikale Design anstatt das heute verbreitetere, horizontale Design, dass wir von den meisten Retro-Handhelds bis hin zu den großen Konsolen wie der Switch 2 oder dem Steam Deck sehen.
Der Text, mit dem der Handheld angekündigt wurde, ist voll mit allerlei Floskeln und bietet wenig Substanz. Interessant ist allerdings noch, dass hier Android als Betriebssystem zum Einsatz kommen soll.
Ausdrücklich wird der Pocket Block aber eben als KI-Handheld beworben, der eine smartere Gaming-Erfahrung bieten und vor allem das mobile/portable Gaming merklich verbessern soll. Dass man hier bei der ersten Ankündigung noch vage bleibt, ist nicht ungewöhnlich, dennoch stellt sich uns die Frage, was man sich hier genau erhofft.
Welche Vorteile bringt KI beim Retro-Gaming?
Dass KI das Schlagwort der Stunde ist und sich aktuell jeder Entwickler irgendeiner Hardware oder Software gerne damit schmückt, ist kein Geheimnis. Man läuft dann aber natürlich Gefahr, sich in Marketing-Phrasen zu verlieren. Vielleicht gibt es wirklich ein tolles KI-Modell auf dem Pocket Block, dass auch ganz viel kann. Uns fehlt aber ehrlich gesagt ein bisschen die Vorstellungskraft, wie das das Spieleerlebnis konkret verbessern soll.
Die „Experience“ beim Spielen hängt in erster Linie von der Qualität des Spiels selbst ab. Ein schlechtes Spiel bleibt auch auf guten Endgeräten schlecht. Als nächstes kommt dann die Hardware; das Spiel soll flüssig laufen, auf dem Display gut zu erkennen sein und der Controller muss möglichst gut in der Hand liegen. Passt irgendwas davon nicht, leidet auf lange Sicht der Spielspaß. An welcher Stelle greift jetzt hier die KI ein, um etwas davon zu verbessern?
Geht es hier am Ende um eine Personalisierung des Interface? Um die Analyse von Verhaltensmustern bei der Nutzung des Handhelds? Um eine Optimierung des Batterieverbrauchs und bessere Verteilung von CPU-Ressourcen? Letzteres kann man sich zumindest vorstellen, aber selbst das rechtfertigt nicht, hier von einer völlig neuen Erfahrung zu sprechen.
Bis Ayaneo mehr Details preisgibt, kann man ohnehin nichts weiter tun, als zu spekulieren. Laut eigener Aussage ist das „bald“. In den kommenden Wochen oder spätestens Monaten werden wir also erfahren, was man sich unter der nächsten Generation smarter Handhelds vorstellt. Bis dahin bleiben wir mal skeptisch. Falls ihr Ideen habt, wie das aussehen könnte, teilt die gerne mit uns im Kommentarbereich.
Quelle:
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