Test

Qalabka Bone Conduction Lautsprecher für 27€: Mehr als nur ein Lautsprecher?

Das Besondere: der Ton des Lautsprechers wird nicht über die Luft, sondern nach einem ähnlichen Prinzip wie bei Bone Conduction Kopfhörern über Schwingungen wieder gegeben. Jedoch werden hier die Schwingungen an Gegenständen wiedergegeben, während sie bei den Kopfhörern über die Schläfe weitergegeben werden.

Bone Conduction Lautsprecher im Kicker

Kleiner Lautsprecher, großer Lieferumfang

Den Lautsprecher gibt es in einem Set mit weiterem Zubehör. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Speaker, ein USB-C Ladekabel, Trageseil, sowie drei Nanosticker und Gummisaugnäpfe.

Bone Conduction Lautsprecher Lieferumfang

Der Bluetooth Lautsprecher ist in den Farben Schwarz, Weiß, Pink und Minze erhältlich. Mit einer Größe von 8,5 x 5 x 0,3 cm so und einem Gewicht von 44 Gramm soll es nicht viel mehr Platz als eine Visa-Karte wegnehmen und kann auch ins Portmonee gesteckt werden.

Bone Conduction Lautsprecher Verstaungsmoeglichkeit

Die Vorderseite hat eine schräge Riffelung und an einer Ecke des Lautsprecher ein kleines Loch. Darüber lässt sich der Speaker an den Schlüsselbund oder mitgelieferten Umhängegurt hängen. Um das Loch herum ist ein LED-Licht verbaut. Das Licht zeigt an, ob der Lautsprecher genug Akku hat oder aufgeladen werden muss.

Bone Conduction Lautsprecher mit Tragegurt

Der verbaute Akku hat eine Kapazität von 400 mAh und wird über den USB-C-Anschluss wieder aufgeladen. Der Akku wird sicherlich für die ein oder andere Musiksession genügen, dennoch sollte man hier kein Akkumonster erwarten. Neben dem USB-C-Anschluss befinden sich zudem links und rechts zwei Steuerungstasten, einmal für Power und Mute, sowie für Play und Pause. Die Lautstärke und Songauswahl wird über sein Handy geregelt.

Bone Conduction Lautsprecher Bedienung und Ladeanschluss

Koppelung

Die Koppelung zwischen Speaker und Handy läuft über Bluetooth 5.0 ab. Zum Verbinden muss der Powerbutton lang gedrückt werden, bis man eine Eingangsmelodie hört. Danach sucht man auf dem Handy nach dem Bluetooth Lautsprecher, welcher mit „Blade SPEAKER“ bei den Bluetooth-Geräten angezeigt wird und kann sich über das Handy pairen. Wenn alles richtig verbunden ist bekommt man ein kurzes „connected“ durchgesagt und man kann mit dem Musik hören beginnen.

Bone Conduction Lautsprecher Koppelung

Eine Koppelung mit mehreren Gerätern ist über den Qalabka Speaker nicht möglich. Wenn das Gerät eingeschaltet wird, versucht der Speaker, sich mit dem letzten verbundenen Gerät zu koppeln. Der Lautsprecher muss also jedes Mal über das Handy entkoppelt oder Bluetooth ausgestellt werden, um sich mit anderen Geräten zu verbinden.

Verschiedene Oberflächen, unterschiedlicher Sound

Zum richtigen Musik hören braucht man einen Klebesticker, welcher auf die Unterseite des Speakers geklebt wird. Es gibt zwei Arten, die mitgeliefert werden. Einer hat vier Saugnäpfen und einer mit einer Klebefläche. Im Gegensatz zu den Stickern mit Klebefläche, lassen sich die Saugnäpfe mehrfach benutzen und verlieren nicht mit der Zeit an Klebekraft.

Der Speaker kann je nach Ort unterschiedlich laut sein, die maximale Lautstärke des Speakers ist mit 115 dB schon echt ordentlich. Bei einem Rundlauf durch das Büro bin ich beim Kicker hängen geblieben. Der Sound hat mir dort am besten gefallen, weil dieser sehr präsent und durch die Bauform nochmal verstärkt wird. Ich finde aber auch den Sound auf der Abzugshaube echt gut. Wenn man gleich zwei der Bone Conduction Lautsprecher hat, lassen die sich zusammen pairen und im Surround Sound nutzen, was für ein intensiveres Musikerlebnis sorgt.

Fazit

Alles in allem ist der Bone Conduction Speaker eine nette Idee. Es gibt einen großen Lieferumfang, bei dem man verschiedene Sticker und ein Trageseil zum Speaker bekommt. Die Verbindung und Steuerung läuft größtenteils über das Handy, weshalb man wenig am Speaker nur wenig steuern kann.

Den Preis von 40€ für das Set finde ich in Ordnung. Man muss aber klar sagen, dass der Sound des Speaker nicht mit der Tribit Strombox, welche in einem ähnlichen Preisgebiet ist mithalten. Durch die kompakte Größe des Lautsprechers von Qalabka nimmt er so weniger Platz weg und kann auch gut mal mitgenommen werden. Bei dem Bone Conduction Lautsprecher steht viel mehr der Spaßfaktor, eine gute Oberfläche zu finden im Vordergrund. Daher könnte ich mir den Lautsprecher sicherlich auch gut als Geschenk für den Geburtstag oder zu Weihnachten vorstellen.

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Henning

Mich fasziniert schon seit einiger Zeit die Androidwelt, angefangen von Smartphones bis hin zum Saugroboter. Ich kann also von mir grundsätzlich behaupten, dass ich ein Techniknerd bin :-D

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Kommentare (7)

  • Profilbild von Reinhardt
    # 26.06.22 um 01:16

    Reinhardt

    Totaler Quatsch, das braucht eigentlich kein Sch….! VG aus MV

  • Profilbild von Joe 123
    # 26.06.22 um 11:17

    Joe 123

    nur weil es für dich Quatsch ist muss es für alle anderen nicht auch so sein. wie wäre es wen du sagst für dich persönlich ist es Quatsch weil du für dich keinen Anwendungsfall siehst. andere haben Vieleicht genau darauf gewartet. also leben und leben lassen.

  • Profilbild von EspressoJunkie
    # 26.06.22 um 12:09

    EspressoJunkie

    Thorben war im Fernsehen mit diesem Teil. Hat das eigentlich niemand von euch gesehen ausser mir?

  • Profilbild von Oliver
    # 26.06.22 um 13:18

    Oliver

    Sowas gab es vor ziemlich genau 20 Jahre als "Olympia Soundbug". Damals noch mit Klinke und USB statt Akkus und Bluetooth. Der Klang war damals konzeptbedingt bestenfalls mäßig und dürfte es heute auch noch sein…

  • Profilbild von Randomblame
    # 26.06.22 um 22:59

    Randomblame

    Das Ding sollte sich mal einer auf seine Glatze bappen, vielleicht klingt es ja besser, wenn man den Schall direkt am Schädelknochen überträgt. Sieht bestimmt geil aus, wenn man statt Kopfhören so'n Teil auf'm Kopf hat. Theoretisch muss man nur den Mund aufmachen und deine Nachbarn können mithören, LOL!

    Das Prinzip taugt allenfalls für Subwoofer. Hohe Frequenzen heißt schnelle Schwingungen, die kann man von einer Tischplatte oder einem Schrank nicht erwarten. Tiefe Töne, bzw. langsame Schwingungen schon… und da man den Subwoofer im Normalfall eh nicht orten kann, geht das sogar ziemlich gut. Man braucht allerdings 50-100w, nicht 2 oder 3w wie hier.

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