CHUWI AeroBook Pro: Notebook mit 4K Display – Crowdfunding startet

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Am 25. März um 22 Uhr startet die Indiegogo-Kampagne zum CHUWI AeroBook Pro. Den Countdown und Hinweis aufs Crowdfunding findet ihr auf der CHUWI Website. Wer sich für das Notebook interessiert, kann dort zudem wohl einen Gutschein bekommen, wenn man seine E-Mail Adresse angibt. Der Startpreis soll bei $499 liegen. Wir kümmern uns in der Zwischenzeit um ein Testgerät.

Nachdem es im letzten Jahr etwas stiller um CHUWI war, hat man in kurzer Zeit schon einige neue Produkte wie die CHUWI HeroBox vorgestellt. Nun erscheint mit dem CHUWI AeroBook Pro ein waschechter „Macbook Pro-Killer“, zumindest laut CHUWI. Das Datenblatt weiß sogar tatsächlich durchaus zu überzeugen.

CHUWI AeroBook Pro Laptop Indiegogo

Notebook mit 4K-Display

Einen „Killer“ von einem Produkt muss man direkt als solchen erkennen, denkt sich der Hersteller. Dass man sich mit dem CHUWI AeroBook Pro durchaus an aktuellen MacBook-Generationen orientiert, ist nicht zu leugnen. Interessanterweise setzt die Pro-Version des AreoBooks sogar auf ein 15,6 Zoll Display. Das ist mit einer 4K Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln ausgestattet! Gerade im Vergleich zu einem aktuellen MacBook ist das eine sehr hohe Auflösung, das sagt aber nur bedingt etwas über die Panelqualität aus. Immerhin verspricht der Hersteller 100% Farbtreue im sRGB Farbraum und „brilliante Farben“ – mal abwarten.

CHUWI AeroBook Pro Display

Aber auch die Space Grey-Optik des Laptops erinnert stark an Apple. Das dunkelgraue Gehäuse besteht aus Metall und ist mit 15,9 mm minimal dünner als das aktuelle 16″ MacBook Pro. Natürlich bzw. zum Glück verzichtet CHUWI trotz dem Anspruch auf eine Mac-Alternative auf die Touchbar. Stattdessen gibt es ein klassisches Keyboard mit QWERTY-Layout. Darunter befindet sich das relativ große Trackpad.

CHUWI AeroBook Pro Anschluesse

An der linken Seite befinden sich ein Stromeingang für einen Hohlstecker (kein USB-C :/), ein USB-A Port, ein Mini-HDMI Port sowie ein USB-C Port. Auf der gegenüberliegenden Seite hat man einen microSD-Slot, einen weiteren USB-A Port und ein 3,5 mm Klinkenanschluss integriert.

Wirklich mit MacBook-CPU?

Dass der Vergleich zu Apple etwas hinkt, merkt man bei einem Blick ins Innere. Das CHUWI AeroBook Pro setzt auf den Intel i5 6287U Prozessor, der wohl auch im MacBook steckt. Soweit ist das wahr, allerdings im MacBook Pro Late 2016 und nicht in einem aktuellen Modell. Die CPU wurde sogar schon 2015 veröffentlicht und besteht aus zwei Kernen, die bis zu 3,5 GHz Taktfrequenz bieten. Der 14 nm Chip setzt auf die Iris Graphics 550 als Onboard-Grafikkarte. Auch wenn die CPU alt ist, im MacBook muss man dafür immerhin noch über 1.000€ bezahlen. Trotzdem: 5 Jahre alt und dann noch so ein stolzer Preis für CHUWI? Dann doch lieber mal einen neuen AMD-Chip, oder wie seht ihr das?

CHUWI AeroBook Pro Design Tastatur

Bei dem Speicher zeigt sich CHUWI relativ spendabel und liefert das AeroBook Pro mit 8 GB DDR4 Dual-Channel Arbeitsspeicher aus. Dazu gibt es eine 256 GB SSD für internen Speicher. Den Speicher kann man tatsächlich aber noch erweitern, wenn man den integrierten M.2 PCIe SSD Slot nutzen möchte. CHUWI implementiert hier eine 60Wh Batterie, die wohl ca. acht Stunden Videowiedergabe aushalten soll. Ob sich diese Angabe auf die volle 4K Auflösung bezieht, können wir aus den bisher verfügbaren Informationen leider nicht entnehmen.

CHUWI AeroBook Pro Speicher

Auf dem CHUWI AeroBook Pro ist natürlich Windows 10 vorinstalliert, auf der nachrüstbaren SSD kann man aber natürlich auch ein alternatives Betriebssystem installieren.

Einschätzung

CHUWI traut sich endlich mal in das etwas höhere Preissegment und liefert mit der Pro-Version des CHUWI AeroBook das aktuell stärkste Notebook im eigenen Sortiment. Dementsprechend reißerisch sind ihre Werbebehauptungen, die wir so nicht unterstützen wollen. Dass man hier eine so alte CPU einsetzt, ist uns eigentlich der größte Dorn im Auge. Der Vergleich mit Apple hinkt natürlich etwas, wobei man auch sagen muss, dass ein MacBook Pro 2016 vielen, auch aufwendigeren, Aufgaben gewachsen ist. Ob, dass das AeroBook Pro auch schafft?

Das können wir erst wissen, wenn das Notebook für $599 auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo verfügbar ist. Auf der CHUWI-Website läuft der Countdown bis zur Kampagne am 25. März, dort kann man sich aber ein 25% Gutschein für Indiegogo sichern. Wir warten allerdings erstmal auf ein Testexemplar. Würdet ihr CHUWI so ein hochwertiges Notebook zutrauen?

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Profilbild von Thorben

Thorben

Mir haben es die China-Smartphones von Xiaomi, Huawei & Co angetan. Wenn ich kein Handy teste, pflege ich unseren Instagram-Kanal.

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Kommentare (17)

  • Profilbild von Dexzer
    # 11.03.20 um 17:48

    Dexzer

    Hört sich gar nicht mal schlecht an. Bin auf das Review gespannt 😁

  • Profilbild von Joby
    # 11.03.20 um 17:57

    Joby

    Also mit dem Gutschein 599 Dollar abzüglich 25%? Das ist doch ein toller Preis, oder nicht?

    • Profilbild von Thorben
      # 12.03.20 um 07:59

      Thorben CG-Team

      @Joby: So hab ich es verstanden. Allerdings beziehen sich die 25% auf Indiegogo, also Crowdfunding, wo man das Produkt erstmal unterstützen muss. Dabei kann es natürlich dazu kommen, dass die Produktion nicht zustande kommt oder ähnliches.

  • Profilbild von J.S
    # 11.03.20 um 19:26

    J.S

    Suche ein schickes simples Laptop für die uni unter 300 Euro was empfiehlt ihr da

    • Profilbild von Gast
      # 11.03.20 um 23:35

      Anonymous

      Ausbildung anstatt Uni…

      • Profilbild von Simplicitas
        # 11.03.20 um 23:51

        Simplicitas

        Das muss sich nicht gegenseitig ausschließen. Theoretisch kann auch eine Universität einen Hauswart ausbilden…

    • Profilbild von Gast
      # 11.03.20 um 23:36

      Anonymous

      Oh, und einen Rechtschreibcrashkurs inklusive Satzzeichengrundkurs… 😉

  • Profilbild von Normalo
    # 11.03.20 um 22:15

    Normalo

    Chuwi würde ich immer Teclast gegenüber vorziehen. Teclast hat einfach immer schlechte Displays. Dunkel oder einfach schlecht ausgeleuchtet.

  • Profilbild von fmzjpt
    # 12.03.20 um 09:34

    fmzjpt

    Leider nicht laden per USB C.8h bei 4k wäre natürlich toll, bin da aber auch eher skeptisch 😉 Ansonsten klingt das natürlich super.

  • Profilbild von Senf
    # 12.03.20 um 16:41

    Senf

    Was hat das Teil mit einem Mac Book zu tun? Läuft da GarageBand drauf? Oder kann man damit iOS Apps erstellen? Also die Dinge, für die man ein Mac Book kaufen würde?

  • Profilbild von someone
    # 25.03.20 um 14:34

    someone

    Crowdfunding? Für ein 08/15 Laptop, das ausser Displayauflösung nix besonderes zu bieten hat?
    Allein das zeigt, was für eine kleine Klitsche das sein muss. Kein etablierter Hersteller hätte sowas nötig.

    • Profilbild von Citi
      # 25.03.20 um 14:41

      Citi

      Philips macht das z. B. auch, und die sind keine kleine Klitsche 😉

    • Profilbild von fmzjpt
      # 26.03.20 um 09:15

      fmzjpt

      Die Idee dahinter ist ja, dass der auf hackintosh ausgelegt ist. Deswegen auch exakt diese CPU. Wenn das so klappt, bekommt man einen preis-leistungs-killer. Dafür müssen aber Touchpad, WLAN und Bluetooth gut laufen.

  • Profilbild von Chaosbreed
    # 25.03.20 um 15:46

    Chaosbreed

    Für 300 $ vielleicht, aber die CPU ist wirklich sehr alt.

  • Profilbild von Gast
    # 25.03.20 um 21:48

    Anonymous

    Lieber OLED statt und 🙁

  • Profilbild von fmzjpt
    # 31.03.20 um 11:54

    fmzjpt

    Der Hohlstecker wird durch USB-C ersetzt. Jetzt wird es spannend!

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