DJI Power 1000 Mini: Perfekte mobile Powerstation für Drohnen-Fans?
Wer viel mit der Drohne oder Kameraausrüstung unterwegs ist, braucht zuverlässig Strom. Bisherige Powerstations waren jedoch oft sperrig und schwer. DJI möchte das nun ändern. Der Hersteller bringt mit der DJI Power 1000 Mini einen extrem kompakten Akku auf den Markt. Das Gerät halbiert das Volumen des großen Vorgängers. Dennoch liefert es eine Kapazität von einer Kilowattstunde (kWh) und bringt clevere Features für den mobilen Alltag mit.
- DJI Power 1000 Mini Powerstation:
- bei DJI für 579€
Inhalt
Technisches: Specs der extrem kompakten DJI Power 1000 Mini
| Feature | Details |
| Kapazität | 1.008 Wh (LFP-Akkuzellen) |
| Lebensdauer | 4.000 Ladezyklen (bis 80% Restkapazität) |
| Ausgangsleistung | 1.000 Watt (AC) |
| AC-Aufladung | 0-80% in 58 Min. / 100% in 75 Min. |
| Solar-Aufladung | Integriertes MPPT-Modul (bis 400 Watt) |
| Gewicht & Maße | 11,5 kg / 314 × 212 × 216 mm |
| USV-Funktion | Umschaltzeit < 0,01 Sekunden |
Ausziehbares Kabel und weitere Features, aber…
Das Design der neuen Powerstation ist quadratisch und auf Mobilität getrimmt. Mit 11,5 kg bei sehr kompakten Maßen von 314 x 212 x 216 mm ist der Akku zudem noch gut tragbar. Ein echter Mehrwert liegt in den feinen Details. DJI hat ein ausziehbares USB-C-Kabel mit 100 Watt Ladeleistung direkt in das Gehäuse integriert. Somit müsst ihr nie wieder nach dem passenden Kabel für euer Smartphone oder den Laptop suchen. Obendrein sind die nötigen Module für das Laden über Solar (MPPT) oder den Zigarettenanzünder im Auto (400 Watt) bereits fest eingebaut.
Auch die Ladegeschwindigkeit kann sich sehen lassen. An der Steckdose ist die Powerstation in 58 Minuten bis zu 80 Prozent und in 75 Minuten auf 100 Prozent aufgeladen werden. An der Autobatterie ist sie in 160 Minuten voll.
Klingt soweit super, aber Achtung, versteckte Kosten: Zwar sind die Hardware-Module verbaut, die passenden Kabel liefert DJI jedoch nicht mit. Wer die Powerstation über Solar (MC4-Kabel), das Auto oder das schnelle Drohnen-Ladekabel (SDC) nutzen will, muss das Zubehör separat bei DJI dazukaufen.
Wie nunmehr üblich, kommen moderne LFP-Zellen (Lithium-Eisenphosphat) zum Einsatz. Diese Technologie gilt als extrem sicher und langlebig. Laut Hersteller übersteht der Akku 4.000 Ladezyklen, bevor die Restkapazität auf 80 Prozent sinkt. Obendrein fungiert das Gerät als unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV). Bei einem Stromausfall zu Hause schaltet der Akku in unter 10 Millisekunden um. Folglich bleiben Router oder NAS-Server sicher am Netz.
Leistungsgrenzen und Schutz vor Regen
Für Nutzer des eigenen Ökosystems bietet DJI einen massiven Vorteil. Über spezielle SDC-Anschlüsse lassen sich DJI-Drohnen im Turbo-Tempo aufladen. Beispielsweise füllt das System einen Akku der DJI Air 3 Serie in nur 30 Minuten von 10 auf 95 Prozent. Das ist für Content Creator auf Reisen absolut genial.
Außerdem nutzt DJI ein spezielles Vergussverfahren für den Wechselrichter. Dadurch ist das Gerät sicher vor Regen, Kondenswasser und Salznebel. Somit eignet sich der Akku perfekt für das Camping am Meer.
Allerdings müsst ihr bei der Ausgangsleistung einen physikalischen Haken beachten. Die Power 1000 Mini liefert regulär maximal 1.000 Watt aus den AC-Steckdosen. Zwar gibt DJI an, dass ausgewählte 1.200-Watt-Geräte unterstützt werden. Dennoch ist das für bestimmte Verbraucher einfach zu wenig. Wer also auf dem Campingplatz einen Föhn, eine Herdplatte oder schwere Elektrowerkzeuge betreiben will, stößt hier schnell an das Limit.
Einschätzung: Faires Preisschild für DJI-Fans
Für 579 Euro liefert DJI ein gut durchdachtes Paket ab. Die kompakten Maße, das integrierte USB-C-Kabel und die wetterfeste Verarbeitung sind starke Argumente. Besonders Drohnen-Piloten profitieren massiv von der SDC-Schnellladefunktion. Allerdings dämpft die DJI-typische Preispolitik beim Zubehör die anfängliche Begeisterung etwas. Wer hingegen Wasserkocher oder schweres Werkzeug betreiben will, sollte sich bei Modellen mit 1.500-Watt-Ausgangsleistung oder aufwärts umsehen.
Wäre die neue kompakte DJI-Powerstation etwas für euch? Oder greift ihr zu günstigeren und größeren bzw. schwereren Alternativen?
Quelle(n):
- DJI Pressemitteilung
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