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Dreame A4 AWD Pro: 3.000€-Allrad-Mäher fährt den Schwenkarm aus | IFA 2026

Dreame-A4-AWD-Aufmacher

Während viele Hersteller beim Randmähen noch Kompromisse eingehen (liebe Grüße an Roborock), demonstriert Dreame auf der IFA 2026 in Berlin die technologische Maximalstufe. Der neu enthüllte Dreame A4 AWD Pro kombiniert einen vollwertigen Allradantrieb mit einem schwenkbaren Schneidarm, der Rasenkanten bis auf exakt 0 Zentimeter stutzen soll. Wir haben uns das neue Flaggschiff für extreme Hänge und riesige Grundstücke live auf der Messe angeschaut.

Preis & Verfügbarkeit: Dreame A4 AWD Pro

  • Dreame A4 AWD Pro (für bis zu 3.500 m²):
    • ab voraussichtlich 2.999 Euro (UVP)
  • Dreame A4 AWD Pro (für bis zu 5.000 m²):
    • Preis noch unbekannt
    • Marktstart: Erstes Halbjahr 2027

(Hinweis: Dreame positioniert die A-Serie traditionell im absoluten Premium-Segment. Heißt konkret: teuer.)

Technisches: Schwenkarm als Highlight

FeatureDreame A4 AWD Pro
Navigation & SensorikOmniSense 4.0 (360° 3D-LiDAR, Dual-Frequenz Omni-RTK, Binokular-KI-Kamera)
Kantenschnitt-TechnologieEdgeMaster 4.0 (Seitlich ausfahrbarer Schwenkarm für 0 cm Kante)
RandsicherheitSeitliche ToF- und Infrarot-Sensoren (Stopp bei Mensch/Tier)
AntriebAllrad (AWD über 4 unabhängige Radnabenmotoren)
LenksystemAeroTurn (servogesteuerte, aktive Vorderräder)
GeländegängigkeitBis zu 80–90 % Steigung (bis 42°) / 7 cm Hindernisse
FlächenleistungModelle für bis zu 3.500 m² und bis zu 5.000 m²
NachtbetriebIntegriertes LED-Zusatzlicht zur Objekterkennung

EdgeMaster 4.0: Wie der Schwenkarm den Rand abrasiert

Das Kernproblem fast aller Mähroboter sind ungemähte Grasstreifen an Mauern und Zäunen. Dreame löst das beim A4 AWD Pro mit dem neuen EdgeMaster 4.0 System. Nähert sich der Roboter einer Kante, fährt ein mechanischer Schwenkarm die rotierende Mähscheibe seitlich über das Gehäuse hinaus.

Dreame A4 AWD Maeharm

Damit rasiert der Mäher den Rasen bis auf echte 0 Zentimeter an Hindernissen ab. Um Zusammenstöße oder Verletzungen zu verhindern, sitzen an den Flanken spezielle ToF- und Infrarot-Sensoren. Erkennt der Sensor die Körperwärme eines Tieres oder Fußes in Kantennähe, stoppt die Klingenrotation sofort.

Dreame A4 AWD

Sensor-Arsenal: OmniSense 4.0 kombiniert alle Standards
Wo andere Hersteller zwischen Satellit (RTK), Kamera oder Laser (LiDAR) wählen, packt Dreame schlichtweg alles in ein Gerät. Das OmniSense 4.0 System nutzt 360-Grad-3D-LiDAR zur Kartierung, Dual-Frequenz-RTK für offene Flächen (Achtung, eSim oder SIM erforderlich = Mehrkosten) und zwei KI-Kameras zur Erkennung von Hindernissen. Bei Dunkelheit schaltet sich automatisch ein Scheinwerfer zu, damit die Kameras auch nachts nicht blind über den Rasen irren.

42 Grad Steigung und aktive Allrad-Lenkung

Auch im groben Gelände fährt der A4 AWD Pro schwere Geschütze auf. AWD heißt hier Allradantrieb: Vier separate Radnabenmotoren treiben jedes Rad einzeln an. Damit erklimmt der Mäher extreme Steigungen von bis zu 42 Grad (rund 90 Prozent) und überwindet Hindernisse bis zu 7 Zentimetern Höhe sowie 10 Zentimeter tiefe Schlaglöcher.

Dreame A4 AWD Raeder

Damit die grobstolligen Reifen beim Wenden am Hang nicht den Rasen aufreißen, verbaut Dreame das aktive Lenksystem AeroTurn. Die beiden vorderen Räder werden per Servomotor präzise eingelenkt, was sehr enge Wendemanöver erlaubt und die Grasnarbe schont.

Dreame A4 AWD oben

Erste Einordnung: Technologische Speerspitze für Großgrundbesitzer

Der Dreame A4 AWD Pro ist ein beeindruckendes Kraftpaket für anspruchsvolle Topografien, keine Frage. Die Kombination aus ausfahrbarem Schneidarm, Allradantrieb und der lückenlosen Sensorik lässt funktional kaum Wünsche offen und könnte manuelles Nachtrimmen endgültig überflüssig machen.

Mit einem erwarteten Startpreis von knapp 3.000 Euro bleibt der A4 AWD Pro jedoch ein echtes Luxus-Werkzeug für riesige Flächen bis 5.000 Quadratmeter. Wer einen einfachen, ebenen Garten besitzt, greift weiterhin zu deutlich günstigeren Modellen.

Uns würde mal interessieren, was ihr eigentlich von diesem Mäh-Arm haltet. Ist das die perfekte Lösung für unschöne Rasenkanten, oder seht ihr in der zusätzlichen Mechanik ein potenzielles Verschleiß-Risiko? Schreibt es uns in die Kommentare!

Quellen:

  • Dreame IFA-Messeinformationen (September 2026)
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Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

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