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Vom Kickstarter-Hit zum Verkaufsschlager? Der eufyMake 3D-Drucker startet – zu einem stolzen Preis

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Update vom 06.05.2026: Der eufyMake E1 ist jetzt offiziell erhältlich! Nach einer der erfolgreichsten Kickstarter-Kampagnen aller Zeiten startet nun der reguläre Verkauf. Bis zum 31. Mai 2026 ist der UV-Drucker auf der Website zu einem Einführungspreis ab 2.299 Euro erhältlich. Käufer profitieren dabei von Rabatten von bis zu 400 Euro und weiteren Zusatzleistungen. Nach dieser Phase steigt der Preis für das Basic Bundle auf 2.499 Euro und für das Deluxe Bundle auf 3.299 Euro. Ab dem 20. Mai wird zudem ein UV-Tinten-Abonnement angeboten, das die Betriebskosten um bis zu 30 Prozent senken soll.

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  • Druckt auf Holz, Metall, Glas, Leder oder Acryl
  • automatische Reinigung der Düsen
  • für Privatgebrauch oder für small businesses gedacht (z.B. etsy)

Wir konnten uns das Gerät bei einem Launch-Event in Düsseldorf schon mal anschauen und die Ausstellung eines Cartoonisten begutachten. Die Illustrationen wurden dabei mit dem eufyMake auf Canvas gedruckt. Auf den ersten Blick können wir hier schon mal eine grundlegend gute Druckqualität attestieren.

eufyMake E1 UV Drucker Bild erster Eindruck

Aus AnkerMake wird eufyMake – und die neue Kreativ-Marke von Anker Innovations legte mit dem eufyMake UV-Drucker E1 ein beeindruckendes Debüt hin. Was als Rekord-Kickstarter-Kampagne begann, bei der über 17.000 UnterstützerInnen das Projekt begleiteten, ist nun Realität. Der erste UV-Drucker seiner Art, der professionelle Drucktechniken mit 3D-Textur für den Privatgebrauch ermöglicht, ist offiziell gestartet.

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Was kann der eufyMake E1? Mehr als nur flach drucken

Herzstück ist die Amass3D-Technologie, die laut Hersteller 3D-Texturen mit bis zu fünf Millimetern Höhe auf verschiedenste Oberflächen mit einer Auflösung von 1440 dpi zaubern kann – egal ob flach oder rotierend. eufyMake verspricht, dass der E1 mühelos auf Materialien wie Holz, Metall, Glas, Leder oder Acryl druckt. Für satte Farben soll dabei das ColorMaestro-System sorgen, das laut eufyMake Millionen präzise Farbnuancen beherrscht.

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Optionale Helferlein für Becher und Sticker

Wer runde Objekte wie Thermobecher oder Gläser bedrucken möchte, kann auf eine optionale Rotationsmaschine zurückgreifen (Preis noch unbekannt). Diese dreht das Werkstück automatisch während des Druckvorgangs. Für die Produktion eigener Sticker ist ebenfalls eine optionale „Direct to Film“ (DTF) Laminiermaschine angekündigt (Preis ebenfalls noch offen).

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Software & Bedienung: Einfachheit im Fokus

Der eufyMake E1 verspricht einen einfachen, nutzerfreundlichen Prozess. Unterstützung gibt’s per Software: Das KI-gestützte eufyMake Designerstudio (Win/Mac) und die eufyMake-App (iOS/Android) sollen das Entwerfen erleichtern. Nutzer können eigene Designs erstellen oder auf eine Bibliothek mit über 50.000 Vorlagen zugreifen, die durch eine Community weiter wachsen soll.

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Praktische Aspekte: Positionierung, Tinte & Reinigung

Damit das Design auch da landet, wo es hin soll, nutzt der E1 eine Kombination aus Doppellaser und Snapshot-Kamera zur Positionierung. Gedruckt wird mit sechs Tintenkartuschen (Schwarz, Weiß, Glanz, Cyan, Gelb und eine noch nicht spezifizierte Farbe). Der Füllstand wird in der Software angezeigt, und die Kartuschen sollen sich leicht austauschen lassen. Ein automatisches JetClean-System soll die Düsen reinigen und Verstopfungen verhindern.

Als Beispiel für die Druckzeit nennt eufyMake einen 0,7-Liter-Thermobecher, der in 39 Minuten und 27 Sekunden bedruckt wurde.

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Nachhaltigkeit & Support

eufyMake hebt auch Aspekte wie Nachhaltigkeit und Sicherheit hervor und verweist auf Zertifizierungen (Greenguard, Sustainably Grown, TÜV Rheinland). Wie bei Anker üblich, gibt es zwei Jahre Garantie und Kundensupport.

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Erste Einschätzung: Spannend, aber mit hohen (Folge-)Kosten

Mit dem eufyMake UV-Drucker E1 kommt eine faszinierende Technologie aus dem Profi-Bereich in Reichweite von Heimanwendern. Damit könnte für Bastler und Kreative der Start in ein neues Hobby oder gar ein kleines Nebengewerbe drin sein. Der 3D-Texturdruck auf diversen Materialien klingt extrem vielversprechend.

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Die finalen Preise sind allerdings kein Pappenstiel. Mit 2.499 Euro für das Basic Bundle ist der Einstieg eine echte Investition. Auch die Folgekosten für die UV-Tinte, die zukünftig per Abo bezogen werden kann, sollte man nicht unterschätzen. Was meint ihr zum eufyMake E1? Eine Revolution für den Kreativ-Bereich oder ein zu teures Nischenprodukt?


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Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

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