Test

Fairphone 6 im Test: Warum der Dumbphone-Switch scheitert

fairphone_6_aufhaenger

Nachhaltig, modular und endlich wieder etwas kompakter. Das Fairphone 6 will vieles besser machen als seine Vorgänger und dabei trotzdem seinen Wurzeln treu bleiben. Mit an Bord sind ein neues LTPO-Display, ein effizienterer Prozessor, acht Jahre Software-Support und ein ungewöhnlicher Schieberegler, der das Smartphone auf Wunsch zum Dumbphone macht. Klingt spannend. Doch reicht das, um den mittlerweile ziemlich hohen Preis von 549 Euro zu rechtfertigen? Unser Test.

Technische Daten des Fairphone 6

Fairphone 6
Display6,31″ LTPO-pOLED-Display, 2484 x 1116 px, 431 ppi, 10-120 Hz, 1400 nits, Corning Gorilla Glass 7i
ProzessorQualcomm Snapdragon 7s Gen 3 @ 2.5 GHz
GrafikchipAdreno 810
RAM8 GB LPDDR 5
Interner Speicher256 GB UFS 3.1 (erweiterbar bis zu 2 TB)
KameraHauptkamera: 50 MP, Sony Lytia 700C, 1/1,56″, OIS, EIS
Ultraweitwinkelkamera: 13 MP, ƒ/2,2, 120°, OIS, EIS
Frontkamera32 MP, ƒ/2.0, OIS, EIS
Akku4415 mAh, Laden mit 30 W
KonnektivitätDualSIM, 5G, Bluetooth 5.4, USB-C 2.0, NFC, WiFi 6E, GPS
FeaturesIP 55-Zertifizierung (geschützt gegen Strahlwasser), Schieberegler für „Fairphone Moments“, Stereo-Lautsprecher
BetriebssystemAndroid 15, 8 Jahre Softwaresupport
Maße / Gewicht156,5 x 73,3 x 9,6 mm / 193 g
FarbenWeiß, Grün, Schwarz
Release25.06.2025 / 599€

Wer schreibt diesen Test?
Fred
Hi, ich bin Fred! Alles was mit Uhren und Handys zu tun hat, fällt in mein Revier. Und Gadgets natürlich. Gadgets gehen immer!

Kurzfazit zum Fairphone 6

Das Fairphone 6 ist wahrscheinlich das vernünftigste Smartphone auf dem Markt – und gleichzeitig eines der am schwierigsten zu empfehlenden. Denn technisch betrachtet bekommt man für 549 Euro bei anderen Herstellern deutlich mehr Leistung, bessere Kameras oder größere Akkus.

Trotzdem hat Fairphone etwas, das fast allen Konkurrenten fehlt: eine klare Vision. Das Smartphone lässt sich einfach reparieren, einzelne Komponenten können selbst getauscht werden und der Hersteller verspricht satte acht Jahre Software-Support. Dazu kommt ein modernes Design, ein gutes LTPO-Display und eine alltagstaugliche Performance.

Wer allerdings nur auf das Datenblatt schaut, wird schnell feststellen: Hier bezahlt man einen deutlichen Aufpreis für Nachhaltigkeit und Reparierbarkeit. Ob einem das den Preis wert ist, muss jeder selbst entscheiden.


  • Hervorragende Reparierbarkeit
  • 8 Jahre Software-Support
  • Kompakter und moderner als der Vorgänger
  • Optionales Zubehör für die Rückseite
  • microSD-Erweiterung bis 2 TB


  • Für 549€ technisch zu teuer
  • Displayränder nicht mehr zeitgemäß
  • Lautsprecher klingen recht blechern
  • Moments Switch eher Gimmick als Innovation

Lohnt sich das Fairphone 6
Alle Details hier im Test! 👇

Nachhaltigkeit trifft auf modernes Design

Eines muss man Fairphone lassen: Das Fairphone 6 sieht endlich nicht mehr wie ein Kompromiss aus. Das Design wirkt deutlich moderner als beim Fairphone 5 und das Smartphone ist gleichzeitig etwas kompakter geworden. Mit 193 Gramm bleibt das Gewicht angenehm im Rahmen.

fairphone 6 rueckseite draussen

Besonders interessant bleibt natürlich die Modularität. Viele Komponenten lassen sich weiterhin mit wenigen Handgriffen austauschen. Dafür werden einfach die Schrauben auf der Rückseite entfernt. Auch Nutzer ohne technische Vorkenntnisse dürften hier deutlich weniger Berührungsängste haben als bei einer klassischen Smartphone-Reparatur. Darunter leidet allerdings die Wasserfestigkeit: Das Smartphone ist nach IP55 zertifiziert und damit nicht komplett wasserdicht. Strahlwasser wie beispielsweise ein Regenschauer stellen hier aber kein Problem dar.

Die Schrauben auf der Rückseite sind mit einem Schraubenzieher schnell entfernt. Danach lässt sich die Rückseite einfach nach unten abschieben und der Akku kommt zum Vorschein. Der lässt sich ebenso wie die anderen Komponenten im Smartphone leicht selbst austauschen. Hierfür müssen aber noch weitere Schrauben gelöst werden. Egal welche Komponente den Geist aufgibt: Auf der Webseite von Fairphone könnt ihr nahezu alles zu wirklich fairen Preisen nachbestellen und selbst reparieren. Das verdient einen Daumen nach oben.

Neu ist zudem das modulare Zubehörsystem. Die untere Rückseitenplatte kann ausgetauscht werden. So lässt sich beispielsweise eine Fingerschlaufe oder ein Kartenhalter direkt am Smartphone befestigen. Optional gibt es außerdem noch ein Lanyard. Das geht relativ schnell, ist aber natürlich nicht so bequem wie Magsafe bei Apple oder Pixelsnap bei Google.

Die Verarbeitung des Smartphones fühlt sich trotz des modularen Aufbaus überraschend hochwertig an. Allerdings merkt man auch, wo Fairphone spart. Aluminium sucht man hier vergeblich. Stattdessen setzt der Hersteller auf Kunststoff. Das wirkt zwar robust, vermittelt aber nicht unbedingt das Premium-Gefühl, das man bei einem Preis von 549 Euro erwarten könnte.

Das Display: Endlich LTPO, aber nicht ganz perfekt

Ein echtes Upgrade gibt es beim Display. Fairphone verbaut erstmals ein LTPO-pOLED-Panel mit variabler Bildwiederholrate von 10 bis 120 Hz. Das sorgt für flüssige Animationen und hilft gleichzeitig beim Stromsparen. Im Alltag macht der Bildschirm einen guten Eindruck. Farben wirken kräftig, Inhalte werden scharf dargestellt und die Bedienung läuft angenehm geschmeidig. Zudem ist der Bildschirm mit 6,31″ angenehm kompakt.

fairphone 6 display draussen

Einen Kritikpunkt gibt es allerdings sofort: die Displayränder. Während viele Smartphones 2026 auf nahezu symmetrische Ränder setzen, fällt beim Fairphone 6 direkt auf, dass die Einfassungen oben und unten deutlich dicker sind als an den Seiten. Das beeinträchtigt die Nutzung zwar nicht, wirkt in dieser Preisklasse aber einfach nicht mehr zeitgemäß. Außerdem fehlt ein Fingerabdrucksensor im Display. Den verbaut Fairphone seitlich im Power-Schalter. Die Entsperrung funktioniert hier aber reibungslos und kann zusätzlich mit einer  2D-Entsperrung via Gesicht erweitert werden.

Die Leistung: Endlich konkurrenzfähig?

Genau hier lag lange Zeit die größte Schwäche vieler Fairphones. Das Fairphone 6 macht einen deutlichen Schritt nach vorne, kann aber trotzdem nicht mit Modellen aus der Preisklasse mithalten. Der Hersteller verbaut hier einen Qualcomm Snapdragon 7s Gen 3, der maximal mit 2.5 GHz takten kann.

Im Geekbench 6 erreicht das Smartphone 1.167 Punkte im Single-Core und 3.471 Punkte im Multi-Core-Test. Im AnTuTu-Benchmark stehen 1.104.389 Punkte auf dem Konto. Damit bewegt sich das Fairphone 6 ungefähr auf dem Niveau eines Nothing Phone (3a) und bietet genügend Leistung für den Alltag. Apps starten flott, Multitasking funktioniert problemlos und selbst anspruchsvollere Anwendungen laufen ohne größere Probleme. Man darf hier aber auch nicht vergessen, dass das Handy von Nothing sehr viel günstiger zu haben ist.

fairphone 6 benchmark akku

Besonders positiv: Das Gerät bleibt auch unter Last angenehm kühl. Selbst im Wild-Life-Stresstest konnten wir keine unangenehme Hitzeentwicklung feststellen. Bei der Akkulaufzeit landet das Fairphone 6 im PC Mark Benchmark bei soliden 13 Stunden und 36 Minuten. Das reicht problemlos für einen Tag, spielt aber nicht in der Liga der Konkurrenz. Das (3a) von Nothing kommt auf über 18 Stunden. Hier ist also noch deutlich Luft nach oben.

Fairphone 6 kaufen »

Die Kamera: Natürlich statt künstlich aufgehübscht

Beim Blick auf die technischen Daten wirkt die Kamera zunächst sogar wie ein kleiner Rückschritt gegenüber dem Fairphone 5. Statt mehrerer 50-Megapixel-Sensoren setzt Fairphone nun auf eine 50-MP-Hauptkamera und eine 13-MP-Ultraweitwinkelkamera. In der Praxis schlägt sich das System aber solide. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die Fotos wirken angenehm natürlich und verzichten auf die mittlerweile bei vielen Herstellern üblichen, teilweise übertriebenen Software-Effekte. Farben sehen realistisch aus und die Detaildarstellung ist insgesamt ordentlich. Allerdings fehlt den Bildern manchmal etwas Kontrast. Dadurch wirken manche Aufnahmen auf den ersten Blick leicht verwaschen. Hinzu kommt, dass helle Hintergründe gelegentlich ausbrennen und etwas zu stark belichtet werden.

Für die meisten Nutzer reicht die Kamera absolut aus. Gegen aktuelle Kamera-Spezialisten in dieser Preisklasse hat Fairphone aber weiterhin das Nachsehen.

Auch die Videoqualität geht in Ordnung. Die Stabilisierung arbeitet zuverlässig und sorgt für ruhige Aufnahmen. Gelegentlich fällt jedoch auf, dass die Belichtung während Bewegungen sichtbar nachregelt. Dieses leichte „Pumpen“ kennt man eher von günstigeren Smartphones.

Wie sinnvoll ist der neue Moments-Switch wirklich?

Das große neue Software-Feature hört auf den Namen „Moments“. Über einen Schieberegler an der Seite verwandelt sich das Fairphone 6 in eine Art Dumbphone. Statt klassischer App-Icons werden nur noch wenige ausgewählte Apps in Textform dargestellt. Die Idee dahinter ist nachvollziehbar: weniger Ablenkung, mehr Fokus. In den Einstellungen kann man selbst festlegen, welche Apps angezeigt werden sollen.

In der Praxis stellt sich allerdings schnell die Frage, ob man dafür wirklich einen eigenen Hardware-Schalter braucht. Schließlich lässt sich der Modus jederzeit sehr einfach wieder deaktivieren. Zudem gibt es längst Apps wie beispielsweise Minimalist Phone, die ein sehr ähnliches Konzept verfolgen. Für mich bleibt der Moments Switch deshalb eher ein nettes Gimmick als ein echtes Killer-Feature. Bei unserem weißen Modell ist der neon-gelbe Switch an der Seite aber auf jeden Fall ein Hingucker.

fairphone 6 moments switch

Fairphone bleibt seiner Linie treu und setzt auf ein sehr sauberes Android 15 ohne unnötige Zusatzsoftware. Das ist sehr angenehm, vor allem da gerade Xiaomi bei den Redmi und Poco-Geräte gerne viel Bloatware vorinstalliert.  Das eigentliche Highlight ist aber die Update-Garantie. Acht Jahre Software-Support sind selbst 2026 noch eine echte Ansage. Hier spielt Fairphone weiterhin in einer eigenen Liga und zeigt den meisten Android-Herstellern, wie Nachhaltigkeit im Smartphone-Bereich aussehen kann.

Fazit: Zu teuer und trotzdem irgendwie überzeugend

Das Fairphone 6 ist kein Smartphone, das man mit klassischen Maßstäben bewerten kann. Würde man nur Prozessor, Kamera, Akku und Ausstattung vergleichen, gäbe es für 549 Euro zahlreiche bessere Alternativen. Ein Nothing Phone (4a) Pro bietet beispielsweise für einen ähnlichen Preis den schnelleren Chip und die weitaus besseren Kameras. Ein POCO X8 Pro Max liefert in der selben Klasse unfasbbar viel Power. Beide Modelle verzichten dann aber wiederum aber auf die Modularität und die leichte Reparierbarkeit.

fairphone 6 rueckseite

Aber irgendwie wirkt es auch nicht „fair“ diese Modelle mit dem Fairphone zu vergleichen. Hier kauft man eine Idee. Die Idee, ein Smartphone möglichst lange zu nutzen. Die Idee, Elektroschrott zu reduzieren. Die Idee, sein Gerät selbst reparieren zu können, statt es nach einem Defekt direkt auszutauschen. Und genau deshalb fällt das Fazit am Ende überraschend positiv aus. Das Fairphone 6 ist technisch nicht das beste Smartphone seiner Preisklasse. Aber es ist eines der wenigen Geräte, das Nachhaltigkeit nicht nur als Marketingbegriff verwendet, sondern konsequent umsetzt.

Wer maximale Leistung fürs Geld sucht, sollte woanders schauen. Wer jedoch ein Smartphone kaufen möchte, das auch in fünf oder sechs Jahren noch problemlos nutzbar sein soll, findet im Fairphone 6 eines der spannendsten Geräte auf dem Markt.

Fairphone 6 kaufen »

FAQ: Die häufigsten Fragen zum Fairphone 6 beantwortet

📱 Was ist der größte Vorteil des Fairphone 6?
Die außergewöhnlich hohe Reparierbarkeit. Viele Komponenten lassen sich selbst austauschen, wodurch das Smartphone deutlich länger genutzt werden kann als viele Konkurrenzmodelle.

🔋 Wie lange hält der Akku des Fairphone 6?
Im Akkutest erreichte das Smartphone 13 Stunden und 36 Minuten. Damit kommt man problemlos durch einen normalen Tag, Spitzenwerte erreicht das Gerät allerdings nicht.

🛠️ Kann man das Fairphone 6 selbst reparieren?
Ja. Genau dafür wurde das Smartphone entwickelt. Akku, Display, Kameras und weitere Komponenten können mit einfachen Werkzeugen selbst ausgetauscht werden.

📸 Wie gut ist die Kamera des Fairphone 6?
Die Kamera liefert natürliche und realistische Fotos ohne übertriebene Software-Nachbearbeitung. Im Vergleich zu anderen Smartphones der Preisklasse fehlt es aber teilweise an Dynamik und Kontrast.

📅 Wie lange erhält das Fairphone 6 Updates?
Fairphone verspricht für das Gerät ganze acht Jahre Software-Support und gehört damit zu den Vorreitern im Android-Bereich.

💰 Lohnt sich das Fairphone 6 für 549 Euro?
Rein technisch betrachtet gibt es für das Geld stärkere Smartphones. Wer jedoch Wert auf Nachhaltigkeit, Reparierbarkeit und eine besonders lange Nutzungsdauer legt, bekommt hier ein einzigartiges Gesamtpaket.

1bae1c7059254585acee6a62eabdd6b9 Hier geht's zum Gadget

Wenn du über einen Link auf dieser Seite ein Produkt kaufst, erhalten wir oftmals eine kleine Provision als Vergütung. Für dich entstehen dabei keinerlei Mehrkosten und dir bleibt frei wo du bestellst. Diese Provisionen haben in keinem Fall Auswirkung auf unsere Beiträge. Zu den Partnerprogrammen und Partnerschaften gehört unter anderem eBay und das Amazon PartnerNet. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Profilbild von Fred

Fred

Ganz schön smart: Alles was mit Uhren und Handys zu tun hat, fällt in mein Revier. Und Gadgets natürlich. Gadgets gehen immer!

Sortierung: Neueste | Älteste

Kommentare (23)

  • Profilbild von LordRevo
    0 # 23.06.26 um 09:40

    LordRevo

    Ich weiß ihr seid ChinaGadgets, da aber hier ein europäisches SmartPhone vorgestellt wurde (auch wenn es wahrscheinlich in China zusammengekloppt wurde), bestünde da die Möglichkeit, dass ihr ein Smartphone von Shift testet? Deutscher Hersteller, der auch auf faire Produltion und Reparierbarkeit setzt… Leider gibt kaum aussagekräftige Tests bei YouTube dazu…

  • Profilbild von Dennnnnis
    0 # 22.06.26 um 21:04

    Dennnnnis

    Finde die bewegen sich irgendwie in die falsche richtung.
    Dabei hätte man hier die riesen chance ein Modulares gerät zu machen was man mit neuen teilen bestücken kann.

    Jedes jahr ein Neues Fairphone? Wie lange wird es dann wohl noch teile geben.
    wenn sowas wie ein kamera modul immer die gleiche größe und Anschlüsse hätte wäre e skein thema das alle paar jahre zu updaten. Weswegen sonst kauft jemand ein neuen smartphone.
    Sicher nicht wegen der anderen Featuers die schon jahre lang auf der stelle treten.

    • Profilbild von Fred
      0 # 23.06.26 um 10:22

      Fred CG-Team

      Fairphones kommen meist alle zwei Jahre neu auf den Markt. Und die Versorgung mit Ersatzteilen scheint gut zu sein, auf der offiziellen Webseite bekommt man auch noch die Ersatzteile für das Fairphone 3 aus 2019.

  • Profilbild von Dagobert
    0 # 26.03.26 um 14:38

    Dagobert

    Genau dieser Punkt (Dumbphone) ist für mich der Anlass, es in Erwägung zu ziehen. Wenn, dann aber jedoch nicht per Amazon…

  • Profilbild von Dagobert
    1 # 26.03.26 um 14:31

    Dagobert

    Genau di

  • Profilbild von Herr Herrmann Mann
    0 # 28.06.25 um 23:53

    Herr Herrmann Mann

    Ich finde diesen dumbphone ansatz ja an sich interessant. aber bei einem fairphone was sogar mit alternaitven betriebsystem zu kaufen ist werden nahezu alle käufer bewuste konsumenten sein. oder so weit das sie eigentlich kein dumbphone bräuchten.

    das ist eh schon die liga der leute die ihre launcher anpassen oder allgemein minimalistisch gestalten.
    wie schon immer beicustom roms etc. und das fairphone ist nicht nur wegen der nachhaltigkeit bekannt.

    kaum ein otto normal konsument der smartphone süchtig ist wird dies wirklich erkennen und darin gipfeln ein fairphone zu kaufen.

  • Profilbild von sensei45
    1 # 26.06.25 um 16:59

    sensei45

    Ich war gespannt auf die Vorstellung des neuen Fairphone, leider ist die Spannung für mich Ernüchterung gewichen. Ggf. wollte ich im Sommer mein Poco X4 Pro ersetzen.

    Wie schon geschrieben, finde ich die Idee gut, die Umsetzung aber ebenfalls nach wie vor nur gerade so ausreichend:

    – zu wenig Arbeitsspeicher für meinen Geschmack, um wirklich langfristig zukunftssicher zu sein für etwaige Android OS Updates in 4 bis 5 Jahren
    – das Gleiche gilt für die Zukunftsfähigkeit/ Auswahl des Prozessors
    – zu kleiner Akku für meine Nutzung, selbst mein 3 Jahre altes Xiaomi hat 5000mAh
    – dazu viel zu geringe Ladegeschwindigkeit, auch hier kann mein Chinahandy mit 67 W laden
    – Rückschritt beim USB Port: wohl nur USB 2.0 anstatt USB 3.0 wie beim Vorgänger ( Fairphone 5)
    – optionale Kritik: leider kein Klinkenanschluss für konventionelle Kopfhörer. Anstatt nachhaltig zu wirtschaften, müsste ich mir nun noch zusätzlich einen USB Adapter holen.

    Für den aufgerufen Preis also von mir ein ganz klares Nein!
    Ich schaue mich nun wieder bei Poco, Motorola oder Nothing um im Preisbereich um ca. 300 Euro.

    • Profilbild von Fred
      0 # 01.07.25 um 11:19

      Fred CG-Team

      Wenn das Fairphone im Preis fällt könnte es dann doch wieder interessanter werden.

  • Profilbild von Biene
    0 # 26.06.25 um 14:13

    Biene

    Nun gut, die 8 Jahre Softwaresupport kommen halt unter anderem auch daher, dass sie das Gerät auch um die 3 Jahre auf dem Markt lassen – ist dann nach 3 Jahren das Ende erreicht und die nehmen es vom Markt, dann müssen sie ja nun nach neuem EU-Recht 5 Jahre weiterhin Sicherheitsupdates und co. anbieten.
    So kommen demnächst alle Hersteller auf um die 7 – 8 Jahre. Nichtsdestotrotz mag ich Fairphone, hatte damals das erste gehabt und war sehr zufrieden. Vielleicht wird es das Fairphone 6 … mal sehen. Wäre toll, wenn man den Schieber auch umbelegen kann – z.b. für Tonmodi (Laut und Lautlos)

  • Profilbild von Heinz
    0 # 26.06.25 um 10:10

    Heinz

    Lese nichts von wireless charging.

    • Profilbild von Tom
      0 # 26.06.25 um 16:01

      Tom

      Wireless gibt es nicht. Ökologisch gesehen wegen des Energieverlustes über wireless durchaus verständlich. Ob man es gut findet oder nicht sei jedem selbst überlassen.

  • Profilbild von Peter W.
    0 # 25.06.25 um 19:48

    Peter W.

    Bin auf Testberichte gespannt. Insgesamt finde ich das Gerät, bis auf die etwas zu geringe Menge an Arbeitsspeicher, sehr interessant.

  • Profilbild von borisku
    0 # 25.06.25 um 18:17

    borisku

    Erst mal finde ich die Mini Größe sympathisch, das ist ja schon fast ein Alleinstellungsmerkmal bei Androiden, auch das Modulkonzept bzw. die Tauschbarkeit der Bestandteile gefällt. Die Prozessorleistung würde mir dicke reichen, ich spiele nicht mit dem Gerät. Super: 8 (!) Jahre Softwaresupport. Das ist natürlich kein Gerät, um damit zu Protzen, es sei denn, man protzt mit Nachhaltigkeit. Was natürlich an technischen Neuerungen in dieser Zeit kommt, ist jetzt schwer abzusehen. In 8 Jahren wird das vermutlich so sein, als wenn man heute eine Ente als Auto fährt …

    • Profilbild von Tobias
      0 # 25.06.25 um 18:38

      Tobias

      Unter den Fairphones finde ich das 6er bisher auch am überzeugensten, allerdings gibt es die Größe und Updatedauer eben auch von Samsung und Google… mit stärkerer Hardware zum ähnlichen Straßenpreis. Modularität brauche ich nicht, reparierbarkeit schon eher, allerdings habe ich in 24 Jahren die ich Handys nutze erst einmal eines wegen einem Defekt ersetzen müssen. Für den Akku wäre das natürlich schick, 80% nach 800 Ladungen sind ja auch nur rund 3 Jahre… meiner Erfahrung nach sind die länger gut nutzbar, aber bei 8 Jahre Support könnte der irgendwann schon ans Ende seiner Lebensdauer kommen.

      Ansonsten bleibt natürlich noch der Faire ansatz, den ich gut und richtig finde, bei dem ich mir aber ebenso gesetzliche Regelungen wünschen würde, wie für den Support (und Ersatzteile) gerade in Kraft getreten, da haben die Menschen in den Erzeugerländern am Ende mehr von, als von einem Nieschenprodukt.

      • Profilbild von Fred
        0 # 01.07.25 um 11:23

        Fred CG-Team

        Ich mag auch den fairen Ansatz und die Reparierbarkeit. Ich würde mir dann aber trotzdem wünschen, dass der Preis dann etwas niedriger ausfallen würde. Damit auch Menschen, die sich nicht so viel mit Smartphones beschäftigen hier zugreifen – und nicht auf das xte Billigsmartphone setzen. Schwierig zu realisieren, ich weiß.

        • Profilbild von Gustav Geiz
          0 # 27.03.26 um 01:58

          Gustav Geiz

          Ich befürworte diese Kostenlosmentalität ebenfalls. Aus dem gleichen Grund nutze ich diese Website ausschließlich mit Ad- & Trackingblocker.

  • Profilbild von Emki
    0 # 25.06.25 um 16:59

    Emki

    Der Dumbphone-Schieber ost für Vaddern perfekt, sagt er. Während des Tages braucht er nur Telefon und persönliche Nachrichten. Jedes weitere Gebimmel nervt ihn dann. Aber immer alles abschalten und dann wieder aktivieren ist ihm auch zu blöd. Er will es sich jedenfalls mal anschauen. Auch weil er das Konzept hinter Fairphone fair findet – Das ist schon das sechste Modell, warum hab ich davon noch nie gehört?

    Und ihm reichen die Specs vollkommen ais, aktuell hat er ein HTC 12 ais 2018 oder so. 🙂

    • Profilbild von Fred
      0 # 01.07.25 um 11:20

      Fred CG-Team

      Haha, Vaddern hat Spaß, sehr gut. Ja stimme zu, dass das für manche ein gutes Argument sein kann. Aber dann nicht zu dem Preis.

    • Profilbild von Peter Peter Peter
      0 # 26.06.25 um 00:07

      Peter Peter Peter

      Vaddern soll sich mal gönnen.
      (geschrieben auf einem Fairphone 5) 🙂

  • Profilbild von Björn321
    0 # 25.06.25 um 15:11

    Björn321

    Hätte eher mit einer Preiserhöhung gerechnet, finde das Paket klingt nicht verkehrt. natürlich ist ein Fairphone NIE in der UVP preislich konkurrenzfähig, das ist auch nie das Ziel

    • Profilbild von Jörg Brehm
      0 # 14.10.25 um 15:36

      Jörg Brehm

      @Björn321: Hätte eher mit einer Preiserhöhung gerechnet, finde das Paket klingt nicht verkehrt. natürlich ist ein Fairphone NIE in der UVP preislich konkurrenzfähig, das ist auch nie das Ziel

      Sehe ich auch so!

Kommentar schreiben

Name
E-Mail
Diese E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht

Mit Absenden des Formulars akzeptiere ich die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen. Halte dich für ein wertschätzendes Miteinander an unsere Community-Guidelines.