Flipper One: Das Kult-Hacker-Gadget bekommt einen großen Bruder
Der Flipper Zero ist in der Tech-Szene längst absoluter Kult. Das kleine Gerät mit dem Delfin-Maskottchen öffnet Schranken, liest Hotelkarten und analysiert Funksteckdosen. Nun haben die Entwickler ein neues Projekt vorgestellt: Den Flipper One. Der ist aber nicht nur ein kleines Upgrade, sondern soll kurzerhand zum mächtigsten Netzwerk-Multitool der Welt werden.
- Flipper One (Netzwerk-Multitool):
- demnächst im Crowdfunding (Preis noch unbekannt)
Kickstarter und Indiegogo sind keine Online-Marktplätze, sondern Crowdfunding-Plattformen. Dort können Privatpersonen neue Produkte finanziell unterstützen. Ein Anspruch auf das fertige Produkt besteht jedoch nicht, was die Beteiligung zu einem Risiko macht.
Inhalt
Technisches: Das sind die Specs des Flipper One
| Feature | Details |
| Konzept | Tragbarer Linux-Computer (Layer 1 Netzwerk-Fokus) |
| CPU & MCU | Rockchip RK3576 (8 Kerne) + RP2350 Mikrocontroller |
| Speicher | 8 GB LPDDR5x RAM / Flipper OS mit Profil-System |
| Netzwerk | 2x Gigabit LAN, Wi-Fi 6E, 5G & Satellit (über M.2 Slot) |
| Hardware | GPIO-Pins, Open-Hardware-Gehäuse für 3D-Druck |
| Display-Ausgang | Full-Size HDMI 2.1 (4K bei 120Hz, CEC-Support) |
Layer 0 vs. Layer 1: Modulares Netzwerk-Biest
Das Wichtigste vorweg: Der Flipper One ersetzt den Flipper Zero nicht. Vielmehr trennen die Entwickler beide Geräte strikt nach Netzwerk-Schichten. Der alte Zero kümmert sich um „Layer 0“ (Offline-Funk wie NFC oder Sub-GHz). Der neue Flipper One fokussiert sich voll auf „Layer 1“. Folglich verarbeitet er alles, was eine IP-Adresse besitzt. Dafür werkeln im Inneren gleich zwei Prozessoren: Ein kleiner Mikrocontroller für das Display und ein 8-Kern-ARM-Chip für das Linux-System.
Dank des integrierten M.2-Slots könnt ihr das Gerät auch modular erweitern. Denkbar ist hier ein 5G-Modem oder ein neues NTN-Satelliten-Modem. Somit wird der Flipper One zum ultimativen VPN-Router. Für eigene Bastel-Projekte gibt es zudem klassische GPIO-Pins. Genial: Flipper liefert die 3D-Modelle des Gehäuses direkt mit, damit ihr euch bei der Flipperhülle hier kreativ selbst verwirklichen könnt.
Flipper OS, Offline-KI und Survival Desktop
Die Ambitionen bei der Software sind gigantisch. Man möchte den am besten dokumentierten ARM-Computer der Welt bauen. Gemeinsam mit der Community will Flipper alle geschlossenen Treiber-Blackboxes knacken und nativ in den Linux-Kernel integrieren.
Zudem führt man „Flipper OS“ ein. Anstatt für jedes Projekt mühsam SD-Karten zu wechseln, speichert das System fertige Software-Profile ab. Ein weiteres Highlight ist der Full-Size-HDMI-Anschluss. Ihr könnt den Flipper One im Hotel an den Fernseher klemmen. Dank CEC-Support lässt sich die Benutzeroberfläche dann einfach mit der TV-Fernbedienung steuern. Er agiert somit als „Survival Desktop“ oder Media-Box.
Obendrein verbirgt sich im Inneren ein echter KI-Beschleuniger (NPU). Dadurch kann der Flipper One ein Sprachmodell völlig ohne Internet ausführen und euch lokal bei Code-Problemen helfen.
Next-Level-Hacking & die 66-Euro-Alternative
Der Flipper One ist ein Traum für jeden Netzwerk-Techniker und ambitionierten Maker. Ein portables Gerät, das Wi-Fi 6E, Satellitenfunk, HDMI und KI vereint, ist einfach nur ein krasses Gadget. Da das Projekt noch viel Entwicklungsarbeit erfordert, bitten die Entwickler die Community aktuell offen um Mithilfe.
Wer hingegen auf klassische Funk-Features (Layer 0) aus ist, muss nicht zwingend zum teuren Flipper Zero greifen. Mit dem LILYGO T-Embed CC1101 Plus gibt es eine hervorragende Budget-Alternative. Für rund 66 Euro bekommt ihr einen ESP32-Chip, ein Farbdisplay und Module für Sub-GHz sowie 2.4 GHz.
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