55L: Kühlbox von Foursun liefert echte -20°C Kühlung für 137€
Der Sommer ist da! Vergesst schmelzende Kühlakkus: Die Foursun Kompressor-Kühlbox kühlt selbst bei 35 Grad im Schatten echte Eiswürfel und zieht im ECO-Modus gerade mal 0,18 kWh am Tag. Ein genialer Deal für den perfekten Sommer am Badesee – wir haben die größte Variante austesten können.
- Fourson Kühlbox 55L (weitere Größen verfügbar)
Wer schreibt diesen Test?
Hello, ich bin Maike und vor allem für Heißluftfritteusen, smarte Beleuchtung und alles, was das Leben einfacher macht zuständig. Natürlich darf der lustige Kleinkram als echter Gadget-Nerd nicht zu kurz kommen!
Inhalt
Technische Daten der Foursun Kühlbox-Serie
| Modell | Kapazität | Abmessungen (LxBxH) | Gewicht (leer) | App-Steuerung |
|---|---|---|---|---|
| FS-C21 | 21 Liter | 623 x 378 x 280 mm | 11,3 kg | Nein |
| FS-C25 | 25 Liter | 623 x 378 x 325 mm | 11,8 kg | Nein |
| FS-C35 | 35 Liter | 691 x 390 x 370 mm | 14,5 kg | Ja |
| FS-C45 | 45 Liter | 691 x 390 x 440 mm | 15,4 kg | Ja |
| FS-C55 | 55 Liter | 691 x 390 x 510 mm | 16,2 kg | Ja |
- Temperaturbereich: -20°C bis +20°C
- Stromanschluss: DC 12V/24V (Auto/Lkw), AC 100–240V (Steckdose) & Solar-kompatibel
- Kältemittel: R600a
- Isolierung: Polyurethan-Schaum
- Features: ECO-Modus (0,18 kWh/Tag), integrierte Rollen, externer Becherhalter
Unboxing & Erste Inbetriebnahme: Geduld wird belohnt
Für unseren Test haben wir die Fourson Kühlbox Variante mit 55 Litern Fassungsvermögen erhalten, natürlich die größte Größe im Lineup. Der erste Eindruck nach dem Auspacken: Das Gerät ist verdammt stabil gebaut. Allerdings solltet ihr nach der Ankunft eures Pakets den Drang unterdrücken, das Teil sofort anzuschmeißen. Denn, wie bei einem neuen Haushaltskühlschrank, müsst ihr die Box nach dem Transport erst einmal ein paar Stunden ruhig stehen, damit sich die Kühlflüssigkeit im Kompressor sauber austarieren kann.
Sobald die Wartezeit um ist, geht die Inbetriebnahme erfreulich schnell. Anschlüsse für den DC-Strom (50 cm Kabel am Netzteil + 1,5 m Kaltgerätestecker) und das klassische Zigarettenanzünder-Kabel (2,5 m) fürs Auto liegen bei. Ein kleiner Wermutstropfen: Die Kabel könnten je nach Kofferraumgröße und Steckdosenvorrichtung im Auto eventuell eeeetwas kurz ausfallen. Wer die Box ganz hinten im XXL-Kombi platziert, muss eventuell etwas zerren oder ein anderes Kabel besorgen.
Massig Platz für Getränke – aber ein ordentlicher Klopper
Die Kühlbox wird in fünf verschiedenen Größen angeboten, aber bei unserem 55-Liter-Testmodell hat man einen waschechten Klotz vor sich. Mit über 16 Kilo Eigengewicht im absoluten Leerzustand ist die Box wahrlich kein filigranes Handtaschen-Gadget. Wenn da erst mal das Grillgut für die gesamte Truppe, die Grillsoßen und zwei Sixpacks drinstecken, wird das Ding zum absoluten Schwergewicht auf jedem Campingplatz. Zum Glück hat Foursun mitgedacht und an der Unterseite leichtgängige Rollen verbaut. Das rettet einen vor dem Bandscheibenvorfall, wenn man die Box vom Auto zum schattigen Plätzchen am Badesee transportieren will, leicht ist es aber immer noch nicht.
Im Inneren gibt es auch noch eine dezente Beleuchtung und eine Trennscheibe, die herausgenommen werden kann. Ich verstehe den Sinn der zwei unterschiedlich temperierten Zonen, aber warum hat man den Innenraum in direkt 50/50 getrennt, wenn man dann den tiefen Teil der einen Seite gar nicht richtig nutzen kann? Ein sinnloser Spalt meiner Meinung nach, den man sich auch hätte sparen können.
Auf der Oberseite befinden sich zudem Becherhalter, beziehungsweise einfache Mulden für eure Getränke, gehalten wird da nicht so viel. Dafür sind die Lüftungslöcher an der Seite absolut riesig. Wenn ihr im hohen Gras, am Sandstrand oder im Wald unterwegs seid, müsst ihr wirklich aufpassen, dass sich dort nicht Laub, dicke Käfer oder Schmutz im Inneren der Elektronik verfangen.
Leistungsstarker Kompressor sorgt für effiziente Kühlung
35° im Schatten bringen jede herkömmliche Kühlbox an ihre Grenzen. Foursun setzt hier jedoch auf einen Hocheffizienz-Kompressor – und der hält, was er verspricht. Im Test war die Box im Betrieb überraschend leise und fing nach dem Einschalten sofort spürbar an, den Innenraum herunterzukühlen. Mit dem großzügigen Spielraum von -20°C bis +20°C mutiert die Box bei Bedarf zum vollwertigen Gefrierschrank. Wer beim Familienausflug im Hochsommer Speiseeis oder Eiswürfel für die Cocktails mitnehmen will, kann das völlig stressfrei tun. Unser Eis ist auf jeden Fall den gesamten Tag gefroren geblieben und wir mussten nicht bis zum Gefrierschrank 5 Meter weiter laufen.
Richtig gut schlägt sich der Verbrauch im ECO-Modus, bei dem sich die Box mit gerade einmal 0,18 kWh pro Tag begnügt, dafür dauert es aber auch länger zum Kühlen und die Temperatur schwankt ein wenig mehr. Dabei schluckt das System quasi jede Stromquelle, mit der man es füttert: Unterwegs im Auto läuft sie über das 12V/24V-Kabel, in der Ferienwohnung am normalen Stromnetz und beim Wildcamping lässt sich das System mit Solarpanels oder einer modernen Powerstation koppeln. Im Betrieb erreichen wir im Max-Modus eine dezente Lautstärke von 56 db direkt am Lüftungsschlitz. Von weiter weg bekommt man es fast gar nicht mehr mit.
Smartphone-Steuerung: Nicht für alle Größen!
Das integrierte Display an der Box zeigt euch zuverlässig die wichtigsten Infos an. Noch viel komfortabler geht es allerdings über die Tuya Smart App via Bluetooth-Verbindung. Einmal gekoppelt, wird das Smartphone zur kabellosen Kommandozentrale. Vom Liegestuhl aus könnt ihr die aktuelle Temperatur der zwei Zonen im Inneren überwachen, diese gradgenau einstellen, zwischen dem flotten MAX- und dem sparsamen ECO-Modus wechseln oder den dreistufigen Batterieschutz auswählen, damit die Box nicht unbemerkt die Autobatterie leersaugt.
Wer ein kompaktes Modell für den schnellen Wochenendtrip sucht und sich für die 21-Liter- oder 25-Liter-Variante entscheidet, verzichtet auf diese smarte Fähigkeit! Bei diesen beiden Einstiegsmodellen hat Foursun die App-Funktionalität komplett gestrichen. Das ist extrem schade, da gerade die kleinen Boxen prädestiniert für den spontanen Strandausflug gewesen wären. Wer das smarte Feature nutzen möchte, ist genötigt mindestens zur größeren 35-Liter-Version zu greifen. Alle anderen müssen das LC-Display nutzen.
Ein echter Eisschrank für die Urlaubsfahrt?
Dank der Foursun Kühlbox dürften warme Getränke und verdorbene Snacks bei Ausflügen endgültig der Vergangenheit angehören. Im ECO-Modus spart man ordentlich Strom und die Flexibilität bei den Stromquellen ist top. Auch der Preis ist eine echte Ansage: Vergleichbare Modelle wie die Juskys Kompressor-Kühlbox kosten bei Amazon mit rund 169,99€ teils deutlich mehr. Trotzdem müsst ihr euch des hohen Gewichts und der ungeschützten, riesigen Lüftungsschlitze bewusst sein. Wer den Platz im Kofferraum für die 35L-Variante oder unser getestetes 55L-Monster opfern kann, bekommt hier ein echtes Technik-Monster mit Eisschrank-Ambitionen für den Sommer!
Wie wichtig ist euch eine App-Steuerung bei einer Kühlbox – würdet ihr dafür extra zur größeren Version greifen oder reicht euch das klassische Display an der Box? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!
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Kommentare (16)