Honor 600: 8.000 Nits Helligkeit und Riesen-Akku in der Mittelklasse
Honor präsentiert mit dem Honor 600 einen direkten Angriff auf die gehobene Mittelklasse. Das Gerät kombiniert auf dem Papier geradezu absurde Superlative wie ein 8.000 Nits helles Display mit einer 200-Megapixel-Kamera und einer extrem langen Update-Garantie. Aber das hat auch seinen Preis.
Inhalt
Technische Daten des Honor 600
| Display | 6,57 Zoll AMOLED, 1264 x 2728 Pixel, 120 Hz, 8000 Nits (Peak) |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4 (4 nm), Octa-Core (bis zu 2,8 GHz) |
| Grafikchip | Adreno 722 |
| Kamera | Hauptkamera: 200 MP, ƒ/1.9, OIS Ultraweitwinkel: 12 MP, ƒ/2.2, 112 Grad |
| Frontkamera | 50 MP, ƒ/2.0 |
| Speicher | 128 GB / 256 GB / 512 GB (nicht erweiterbar) |
| Arbeitsspeicher | 8 GB / 12 GB |
| Akku | 6400 mAh (Europa) / 7000 mAh (International), Laden mit 80 W (kabelgebunden), 27 W Reverse Charging |
| Features | IP68/IP69K staub- und wasserdicht, In-Display-Fingerabdrucksensor, Stereo-Lautsprecher |
| Konnektivität | Dual-SIM (Nano + eSIM), 5G, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, NFC, GPS, USB-C 2.0 |
| Betriebssystem | Android 16 (bis zu 6 große Android-Upgrades), MagicOS 10 |
| Abmessungen / Gewicht | 156 x 74,7 x 7,8 mm / 185 g oder 190 g |
| Farben | Golden White, Black, Orange |
| Preis (UVP) | Ab 649€ |
Display-Wahnsinn und solider Prozessor
Das 6,57 Zoll große AMOLED-Display ist das Aushängeschild des Honor 600. Die beworbene HDR-Spitzenhelligkeit von 8.000 Nits klingt massiv, dürfte aber auch viel Marketing sein. Die maximale Helligkeit wird nur punktuell bei HDR-Inhalten erreicht, ist aber natürlich eine tolle Zahl, mit der man werben kann. Zusätzlich spendiert Honor eine 3840Hz-PWM-Dimming-Technologie und flüssige 120 Hz Bildwiederholrate.

Unter der Haube verrichtet der Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4 (im 4-Nanometer-Verfahren gefertigt) seinen Dienst. Der Chip liefert ausreichend Performance für den Alltag und moderates Gaming. Maximal 12 GB RAM sind verbaut sowie höchstens 512 GB. Der Speicher ist nicht erweiterbar.
Abstriche bei der Kamera und regionale Akku-Unterschiede
Auf der Rückseite prangt eine massiv auflösende 200-Megapixel-Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung, die von einer 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera begleitet wird. Eine dedizierte Telekamera fehlt dem Standardmodell komplett, hier muss ein digitaler Sensor-Zoom der Hauptkamera aushelfen. Für Selfies stehen euch 50 Megapixel zur Verfügung.
Beim Akku gibt es eine zweigeteilte Strategie, die europäische Kunden leicht benachteiligt. Während das internationale Modell mit einem gewaltigen 7.000-mAh-Akku aufwartet, muss sich der europäische Markt mit 6.400 mAh zufriedengeben. Dennoch ist dieser Wert für ein knapp 7,8 Millimeter dünnes Gerät immer noch sehr gut. Geladen wird flott mit 80 Watt am Kabel, auf Wireless Charging muss hier jedoch verzichtet werden. Ein riesiger Pluspunkt ist hingegen die Software-Pflege: Honor verspricht satte sechs große Android-Updates.
Einschätzung: Massives Upgrade zum Lite-Modell
Das Honor 600 ist erwartungsgemäß eine große Steigerung zum kleinen Bruder. Das Honor 600 Lite muss mit spürbaren Einschnitten bei der Kamera-Auflösung, der Display-Helligkeit und der Prozessorleistung leben.
Gegenüber dem teureren Honor 600 Pro macht das Basismodell hingegen nur faire Kompromisse. Honor verzichtet hier auf die Telekamera, das kabellose Laden und den etwas schnelleren Prozessor. Der Preis hat es allerdings in sich: Die Speicherkrise scheint auch nicht an Honor vorbeizugehen. Das Modell mit 256 GB soll mit einer UVP von 649€ gelistet werden. Für 512 GB müssen dann schon 699€ berappt werden. Das ist definitiv kein Schnäppchen. Zum Start am 6. Mai wird es aber bestimmt Rabatte geben. Lohnt sich das Smartphone eurer Meinung nach trotzdem?
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