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Intersolar 2024: Hoymiles MS-A2: Neues Balkonkraftwerk vorgestellt

Ihr wollt ein Balkonkraftwerk? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein Hoymiles-Wechselrichter dabei ist. Hoymiles ist in diesem Bereich einer der weltweit größten Hersteller – und bietet ab September 2024 nicht nur einen neuen Wechselrichter an, sondern mit dem Hoymiles MS-A2 auch sein erstes eigenes Balkonkraftwerk. Was können wir hier erwarten?Intersolar 2024 Hoymiles Wechselrichter

Wir sind dieser Tage für euch auf der Intersolar in München, einer der weltweit größten Fachmessen für erneuerbare Energien und berichten vor Ort über Neuheiten aus dem Bereich Photovoltaik.

So will das Hoymiles MS-A2 überzeugen

Zendure, Anker und Jackery zeigen mit ihren Neu-Vorstellungen, dass Energiespeichersysteme für Balkonkraftwerke groß im Trend liegen. Logisch also, dass Hoymiles als einer der ganz großen Player im Balkonkraftwerks-Universum mit dem brandneuen Hoymiles MS-A2 nun auch in diese Kerbe schlägt.

Intersolar 2024 Hoymiles BKW

Dabei spricht der Hersteller vom „ersten AC-gekoppelten Balkon-Energiespeichersystem auf dem Markt, das nahtlos mit allen Mikro-Wechselrichtern kompatibel ist“.

Gesamtkapazität bis auf 4,48 kWh erweiterbar

Das überwiegend in schlichtem Grau recht kompakt gehaltene System (455 × 220 × 457 mm) ist mit IP65 sowie dem Verschmutzungsgrad PD3 gekennzeichnet und kommt auf ein stattliches Gewicht von 32 kg.

Intersolar 2024 Hoymiles MS A2

Grund dafür sind die verbauten LFP-Zellen (LiFePO4 mit mehr als 6000 Ladezyklen), die eine Gesamtkapazität von 2240 Wh liefern. Zwei der Hoymiles MS-A2 Systeme können in Reihe geschaltet werden und bieten so maximal 4480 Wh. Die Eingangsleistung ist mit 1800W beziffert, während die maximale Ausgangsleistung (und damit die Stromnetz-Einspeiseleistung) 800W beträgt, wobei kurzzeitig 1200W möglich sind.

Mit & ohne stationäres Stromnetz einsetzbar

Es nennt sich hierzulande zwar Balkonkraftwerk – das Hoymiles MS-A2 kann aber auch abseits des Balkons als netzunabhängiger Energiespender ähnlich einer Powerstation genutzt werden.

Ein Schuko-Stecker dient zum Anschluss eines Wechselrichters und damit als Solarstrom-Input. Daneben ist eine weitere Buchse („AC Ongrid“) für den Anschluss ans heimische Stromnetz vorzufinden. Das war es dann aber auch schon an Anschlüssen, was aber immerhin den „Kabelsalat“ deutlich im Zaun hält.

Intersolar 2024 Hoymiles BKW Interface

Plug & Play Inbetriebnahme

Zwei Anschlüsse gilt es also mit Steckern zu beglücken. Dann ist die Einrichtung schon fertig. Extrem einfach und intuitiv soll dabei auch das Bedien-Interface an der Front sein: Hier gibt es gerad einmal eine Ein-/Aus-Taste, eine Einstelltaste und eine LED-Anzeige für den Akkustatus.

Intersolar 2024 Hoymiles Wechselrichter

Über Bluetooth und WiFi ist der Hoymiles MS-A2 angebunden und über die App „S-Miles Balcony“ konfigurierbar. Hoymiles hat sich in diesem Kontext die Zertifizierung ETSI EN 303 645 für Cybersicherheit gesichert und wirbt mit dem Schutz personenbezogener Daten.

Neuer Wechselrichter: Hoymiles HM-1000- 2WB

Klar, Hoymiles‘ neues Balkonkraftwerk könnte man auch mit dem „Klassiker-Wechselrichter“, dem Hoymiles HMS-800W-2T, betreiben. Ein wenig mehr Komfort bietet aber der auf der Intersolar ebenfalls vorgestellte HM-1000-2WB.

Intersolar 2024 Hoymiles neuer Wechselrichter

Hauptmerkmal des neuen Wechselrichters mit 2 unabhängigen MPP-Trackern und einer Ausgangsleistung (VA) von max. 1000 W: Er lässt sich besonders leicht ins heimische Netzwerk einbinden, da er neben WiFi eben auch Bluetooth unterstützt.

Ein logischer Schritt für Hoymiles

Warum „nur“ Wechselrichter anbieten, wenn man auch ein All-in-One-Paket für die heimische Stromproduktion auf Balkonien von Hoymiles erweben kann? Genau das denkt sich der renommierte Hersteller.

Die logische Folge: Man bringt neben dem neuen WiFi-Bluetooth-Wechselrichter HM-1000-2WB mit dem Hoymiles MS-A2 einen 2,2 kWh-LFP-Stromspeicher heraus, der bei Bedarf auch als Powerstation herhalten kann.

Ein wenig mehr Anschlussmöglichkeiten (Schuko-Buchsen, USB-C, etc) hätten es dann aber auch noch sein können, genauso wie eine höhere Ausgangsleistung, wenn das System nicht am stationären Stromnetz hängt. Und dennoch: Ein erster Schritt ist gemacht. Sollte der bisher noch nicht bekannte Preis unter 1200€ liegen, könnte das System eventuell punkten – vielleicht auch bei euch? Was meint ihr zu den Hoymiles-Neuheiten?

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Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

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Kommentare (11)

  • Profilbild von Andreasausdd
    # 20.06.24 um 19:07

    Andreasausdd

    Irgendwie kann man euren Beitrag nicht lesen, zumindest in der Androidapp nicht – nach wenig Text gibt's nur grauen Bildschirm.
    @admin bitte fixen

    • Profilbild von Jens
      # 21.06.24 um 09:43

      Jens CG-Team

      Kann ich gerade noch nicht nachstellen, bei mir wird es auch in der App richtig angezeigt. Besteht das Problem noch?

  • Profilbild von Andreasausdd
    # 20.06.24 um 19:08

    Andreasausdd

    Hier noch ein Screenshot

    Kommentarbild von Andreasausdd
  • Profilbild von MasterBlaster
    # 20.06.24 um 20:07

    MasterBlaster

    Nichts weiter als teuerer Elektroschrott und später Sondermüll. Sollte man nicht kaufen wenn einem auch nur irgendwas an der Umwelt liegt.

  • Profilbild von Dörrobstautomat
    # 20.06.24 um 20:19

    Dörrobstautomat

    Im Browser funzt es, seltsam

  • Profilbild von mw
    # 21.06.24 um 10:00

    mw

    Ich werde den Sinn dieser BKW mit Speichertechnologie (eigentlich KEINERLEI Solar.Heimtechnik) je verstehen.
    Selbst wenn ich mit einem kleinen BWK und einem Speicher 99,9% meines Strombedarfs decken kann, kostet mich dann die einzige und letzte kWh Strom vom Netzbetreiber ca. 240Euro! Die Netzentgelte werden immer teurer, die Grundgebühren überschreiten schon jetzt den eigentlichen kWh.Strompreis bei meinem Vertrag.
    Zudem wird es zunehmend schwieriger, einen Stromanbieter zu finden, der Verträge unter 500kWh pro Jahr überhaupt noch annimmt.
    Die Energiewende steckt für mich im Wendehammer fest. Vernünftige Energiepolitik sieht anders aus; günstiger Strom für ALLE, ohne diese Insellösungen in jedem Haushalt, dem damit verbundenen Aufwand, den Betriebs-/Reparaturkosten etc,

    • Profilbild von Tobias
      # 21.06.24 um 15:01

      Tobias

      und wo soll die Energie her kommen?

      Jahresverbrauch unter 500kw/h dürfte die absolute Ausnahme sein, mit wechsel zu E-mobilität und Wärmepumpe sowieso. Irgendwo muss der Strom umweltverträglich erzeugt werden, dein Dach/Balkon ist schon versiegelt… klar, das wird nicht alleine alles abdecken, weshalb es auch weiter Wind- und Solarparks geben müssen wird, auch und gerade außerhalb Europas.

      Und auch speicher werden benötigt, ob der Heimspeicher da das sinnigste ist, steht allerdings auf einem anderen Blatt, beim Balkonkraftwerk wird es sich (noch) nicht rechnen finanziell

    • Profilbild von Florian
      # 22.06.24 um 09:06

      Florian

      Wir haben einen selbstgebauten ~4,5kWh LFP Speicher an 2x 450W Modulen und der WR ist über "OpenDTU on Battery" als Nulleinspeisung von Daten aus einem Shelly Pro3EM geregelt.

      Da wir tagsüber selten zuhause sind und nur eine Grundlast von 80-200W haben, ist das eine optimale Möglichkeit die Energie auch abends zu haben und dann zu verbrauchen 😉

      Der Speicher bringt uns von März-Oktober im Schnitt um die 80kWh im Monat an Eigenverbrauch Einsparung zusätzlich = ~600kWh die wir sonst für Lau ins Netz gedrückt hätten.

      Thema Sinn:
      600kWh x 0,30€ = ~180€ zusätzliche jährliche Einsparung an Stromkosten + die erzeugte Energie auch selbst verbrauchen, anstelle sie kostenlos ins Netz zu drücken 😉

      Kosten:
      Akkuzellen, Wandler + Kleinteile = 850€
      DTU = 35€
      Shelly Pro 3em = 90€

      Macht knappe 1000€

      Die Module haben/hatten wir eh schon angeschafft, aber schnell bemerkt, dass wir einfach viel zu viel Strom "verschenken". Darum kappe ich die auch nicht in die reine Speicher Rechnung ein…

      Wie du auf 240€ Grundgebühr kommst erschließt sich mir nicht…
      Wir zahlen hier 8€ mtl. Grundgebühr bei nun noch ~1500kWh die "übrig" geblieben sind 😉

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