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Huawei Watch D3 vorgestellt: Die beste Blutdruck-Smartwatch wird schlauer & schlanker

Huawei-Watch-D3-Aufmacher

Wenn wir in der Redaktion an Gesundheits-Smartwatches denken, fällt uns sofort die Huawei Watch D2 ein. Die 24-Stunden-Langzeitblutdruckmessung (ABPM) per echtem Luftkissen hatte uns im ausführlichen Test restlos überzeugt. Nun legt der Hersteller nach und bringt mit der Huawei Watch D3 den direkten Nachfolger auf den Markt. Das neue Modell soll nicht nur spürbar dünner am Handgelenk anliegen, sondern den Blutdruck nun auch gezielt rund um eure Sporteinheiten überwachen. Wir haben uns die finalen Spezifikationen angesehen und verraten, warum ihr eure Hygiene-Routine mit dieser Uhr anpassen müsst.

Preisübersicht: Huawei Watch D3

  • Huawei Watch D3 (Mokka-Gold, Blassgold, Schwarz):
    • bei Huawei für 429 Euro – Gutschein: ACGQ3W20
    • Launch-Bundle A (bis 19. Oktober 2026): inkl. Care-Paket & FreeBuds SE gratis
    • Launch-Bundle B (bis 19. Oktober 2026): inkl. Care-Paket & Scale 3 Waage gratis

(Hinweis: Erhältlich ab dem 15. September 2026 im Huawei Online Store und Flagship Store Berlin.)

Technisches: Huawei Watch D3

FeatureHuawei Watch D3
Display1,92 Zoll AMOLED LTPO (408 x 480 Pixel)
Gehäuse & GewichtAluminiumlegierung, 40 Gramm (ohne Armband)
Abmessungen46,5 × 38,8 × 11,4 mm
BlutdruckmessungMechanischer Airbag (CE-zertifiziertes ABPM)
Smarte SensorenEKG, SpO2, Hauttemperatur, optischer Herzfrequenzsensor
KonnektivitätBluetooth 6.0, Wi-Fi (2,4 GHz), NFC, GPS
Akku & Laufzeit540 mAh / bis zu 21 Tage Laufzeit bei leichter Nutzung, bis zu 6 Tage bei normaler Nutzung
Ladedauerca. 65 Minuten (kabellos)
WasserresistenzIP68

Blutdruckmessung: Jetzt auch für den Kraftraum

Das absolute Alleinstellungsmerkmal der D-Serie bleibt der mechanische Airbag im Armband. Eine integrierte Mikropumpe bläst das Band auf und liefert medizinisch verwertbare Blutdruckwerte. Die D3 führt die exzellente ambulante 24-Stunden-Blutdruckmessung (ABPM) fort, die nachts vollautomatisch und flüsterleise misst.

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Neu ist die starke Integration in den Fitness-Bereich. Die Uhr fordert euch nun gezielt zur Blutdruckmessung vor und nach dem Training auf. Anhand dieser Daten gibt der Algorithmus individuelle Empfehlungen zur Trainingsintensität.

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Hier können wir euch aus unserer Praxis-Erfahrung mit der Watch D1 und D2 allerdings sofort eine Illusion nehmen: „Set and Forget“ ist beim Sport definitiv nicht drin. Die Manschette des Airbags mag Schweiß auf Dauer nicht so gerne. Wenn ihr das Armband nicht regelmäßig reinigt, fängt es nicht nur an, unangenehm zu riechen. Der eingetrocknete Dreck kann langfristig auch zu Undichtigkeiten beim empfindlichen Pump-System führen. Die Armband-Reinigung müsst ihr also zwingend in eure feste Sport-Routine integrieren.

Dünneres Design und das 60-Sekunden-EKG

Damit die Uhr nachts beim Schlafen weniger stört, hat Huawei das Gehäuse spürbar geschrumpft. Die Watch D3 ist mit 11,4 Millimetern fast zwei Millimeter dünner als der Vorgänger. Gleichzeitig wächst der schicke AMOLED-LTPO-Bildschirm leicht auf 1,92 Zoll an.

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Softwareseitig führt Huawei die Funktion „Health Glance“ ein. Dabei misst die Uhr innerhalb von 60 Sekunden bis zu 11 Gesundheitsindikatoren (darunter EKG, SpO2 und Herzfrequenz) gleichzeitig und spuckt einen kompakten Bericht aus. Über die „Health Community“ könnt ihr auffällige Werte zudem direkt mit Familienmitgliedern teilen, die dann in Echtzeit gewarnt werden.

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Huawei wirbt zum Start außerdem mit dem sogenannten „MultiPass“. Käufer erhalten drei Monate Huawei Health+ gratis sowie bis zu 90 Tage Premium-Zugang für externe Apps wie komoot, Headspace oder FIIT.

Das klingt nach einem tollen Bonus, birgt aber eine klassische Kostenhürde: Sobald diese Probephasen ablaufen, werden monatliche Abo-Gebühren fällig, wenn ihr die detaillierten Laufanalysen, Meditations-Guides oder Premium-Trainingspläne weiter nutzen wollt. Wer knapp 450 Euro für eine Smartwatch ausgibt, sollte seine Abos nach dem Kauf also genau im Blick behalten, um nicht versehentlich in teure Verlängerungen zu rutschen.

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Huawei Watch D-Serie: Der Vorgänger (hier im Bild) hat uns im Test überzeugt.

Einschätzung: Das Gesundheits-Wunder wird alltagstauglicher

Die Huawei Watch D3 ist ein absolut konsequentes Upgrade. Der Hersteller packt den exzellenten Blutdrucksensor samt 540-mAh-Akku in ein deutlich dünneres und leichteres Gehäuse. Wer seinen Blutdruck aus medizinischen Gründen engmaschig überwachen muss, kommt an dieser Hardware-Serie aktuell schlichtweg nicht vorbei. Alternativen von Apple (nur grobe Bluthochdruckerkennung) oder Samsung (PPG: Messung via optischem Pulssensor) können in puncto Genauigkeit, geschweige denn medizinisch verwertbare Daten, hier nicht mithalten.

Wer das neue Trainings-Feature für den Blutdruck nutzt, muss sich lediglich der erhöhten Pflegebedürftigkeit des Airbags bewusst sein. Ob das neue Armband den Strapazen im Fitnessstudio dauerhaft standhält und wie exakt die neuen Sensor-Algorithmen arbeiten, erfahrt ihr demnächst in unserem gewohnten Härtetest.

Wie steht ihr zu solchen medizinischen Wearables? Ist ein echtes Blutdruck-Luftkissen am Handgelenk für euch ein Kaufgrund, oder reicht euch die optische Pulsmessung eurer normalen Smartwatch völlig aus? Schreibt es uns in die Kommentare!

Quelle(n):

  • Huawei Pressemitteilung (September 2026)
  • Huawei Datenblatt
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Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

Sortierung: Neueste | Älteste

Kommentare (7)

  • Profilbild von Gadget Fan
    0 # 02.09.26 um 15:39

    Gadget Fan

    Ich wundere mich, daß Huawei eine D3 heraus bringt. Sie schaffen es nicht einmal, Ersatzteile für die D2 vernünftig zu vertreiben. Versucht mal, ein Ersatz-Luftpolster in L zu erwerben 🙁

  • Profilbild von Mierscheid
    0 # 02.09.26 um 16:45

    Mierscheid Gadget-Nerd

    Mich würde ein Vergleich mit der Sanag Dido G80S-IV Smartwatch interessieren, die wohl auch ein Armband hat, das sich aufpumpt.
    Konnte bisher keinen Testbericht finden. Gibt es bei Joybuy für verdächtige 105 bis 120 Euro. Traute mich aber noch nicht, sie zu bestellen.

  • Profilbild von Engelx5
    1 # 02.09.26 um 16:52

    Engelx5

    HI, gegenüber der D2 sehe ich persönlich keinerlei Vorteile ausser das sie etwa dünner ist. Für mich kein Grund zum Wechsel.

  • Profilbild von Roland k
    0 # 02.09.26 um 18:08

    Roland k

    Ich besitze die D2, richtig zufrieden bin ich nicht mit ihr. Hatte diese schon zur Reparatur bei Huawei da sie den oberen Wert um ca. 20 zu viel anzeigte.
    Eine Weile ging das danach gut, jetzt ist es aber wieder das selbe.

  • Profilbild von Lowblow
    0 # 03.09.26 um 17:08

    Lowblow

    Wichtig ist nicht was die Uhr in 60 Sec. messen kann, sondern ob sie das tut. Der Sensor für das EKG funktioniert bei mir nie nach Sport oder Sauna (Schweiß verhindert den richtigen Kontakt). Die 24 Std. – Blutdruckmessung hat noch nie geklappt, da jede Bewegung die Messung abbricht. Und wer bewegt den Arm nicht, wenn sich nachts die Maschette aufpumpt.
    Dafür stimmen die Blutdruck-Werte bis auf 1 mm genau (Vergleichsmessung in Arztpraxis).

  • Profilbild von Turbotaste
    0 # 03.09.26 um 17:40

    Turbotaste

    Ein richtiges LZ-RR kostet nicht umsonst ein zigfaches. Außerdem ist das kein Airbag sondern eine Manschette!

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