Kaufland TRONIC Klimaanlage für 179€: Abhilfe gegen die nächste Hitzewelle?
Nach den jüngsten Hitzewellen sehnen sich viele nach einer kühlen Brise, und genau hier grätscht Kaufland kommende Woche mit einem echten Knallerpreis von 179€ rein. Der fahrbare Monoblock soll rasch für entspannte, schweißfreie Nächte sorgen und unterbietet den jüngsten Deal der Schwesterfirma sogar noch einmal.
- TRONIC Klimaanlage
- bei Kaufland für 179€ (Lokal in der Filiale ab dem 16.07.)
Inhalt
Technische Daten der TRONIC Klimaanlage
| Kategorie / Gerätetyp | Lokale Klimaanlage / Mobiles Monoblock-Gerät |
| Funktionen | 3-in-1: Kühlen, Luftentfeuchten, Ventilieren |
| Kühlleistung | 2,64 kW (9000 BTU) |
| Leistung | 1010 W |
| Empfohlene Raumgröße | 42 bis 60 m³ |
| Luftleistung | ca. 350 m³/h |
| Temperatureinstellung | 16 bis 31 °C |
| Ventilation & Luftverteilung | 2 Ventilationsstufen, automatische horizontale Oszillationsfunktion |
| Entfeuchtungsleistung | Bis zu 1,75 l/h (bei 30 °C und 80 % relativer Luftfeuchtigkeit) |
| Kapazität Wasserbehälter | 0,5 Liter |
| Lautstärke | 65 dB |
| Energieeffizienzklasse | A |
| Bedienung & Komfort | Bedienpanel mit Soft-Touch, LED-Display am Gerät und Fernbedienung, 24-Stunden-Timer, Raumthermostat, Transportrollen, Griffmulden |
| Lieferumfang | Klimaanlage, Fernbedienung inkl. Batterien, 1,5 m Ablaufschlauch, Fensterabdichtung für Kippfenster, Schlauchverbindung |
| Maße (B x H x T) | 35 x 71 x 35,3 cm |
| Preis | 179,00 € |
Diesmal gibt es sie hoffentlich wirklich
Manche erinnern sich vielleicht noch an unseren kürzlichen Beitrag zum identischen Lidl-Angebot, das sich leider als ziemlicher Flop herausstellte. Die Skepsis bezüglich der „Innerhalb der nächsten 48 Stunden bestellbar“-Anzeige war absolut berechtigt: Das Modell war nie wirklich lieferbar.

Hier muss man bei Lidl wirklich mal den eigenen Shop überarbeiten und transparente Verfügbarkeitsmeldungen einführen. Jetzt gibt es aber eine weitere Chance lokal im Handel. Das Schwester-Unternehmen Kaufland (gehört ebenfalls zur Schwarz-Gruppe) hat genau dieselbe Klimaanlage ab dem 16. Juli lokal im Angebot.

Was taugt die 179-Euro-Klima?
Herzstück des Klimageräts ist ein Kompressor, der mit seinen 2,64 kW (9000 BTU) ordentlich Power mitbringt. Für kleine bis mittelgroße Zimmer ist das eine solide Grundlage. Kaufland selbst gibt hierbei ein ideales Raumvolumen von 42 bis 60 Kubikmetern an. Zwar gewinnt der Klotz mit seinen Abmessungen von 35 x 71 x 35,3 cm keinen Design-Preis und fällt im Raum definitiv auf, doch die verbauten Rollen machen ihn zumindest angenehm mobil.
Da es sich um ein 3-in-1-Gerät handelt, pustet es nicht nur kalte Luft, sondern kann bei Bedarf auch als reiner Ventilator oder Luftentfeuchter herhalten. Der Ventilator-Modus bietet zwei Geschwindigkeiten und schwenkt dank horizontaler Oszillation automatisch hin und her, um die 350 m³/h Luftstrom gleichmäßig im Zimmer zu verteilen. Euren persönlichen Wohlfühlbereich könnt ihr stufenlos zwischen 16 und 31 °C justieren.
In Sachen Bedienkomfort bringt der Monoblock eigentlich alles Nötige mit. Ihr bekommt ein Soft-Touch-Panel direkt am Gehäuse, ein LED-Display, eine Fernbedienung und einen 24-Stunden-Timer. Einzig App-Steuerung sucht man hier vergebens.
Wer das Gerät zum Entfeuchten nutzt, zieht bis zu 1,75 Liter pro Stunde aus der Raumluft, die in einem kompakten halben Liter Wassertank landen. Ein echtes Plus ist die mitgelieferte Fensterabdichtung, ein Extra, das man anderswo oft teuer dazukaufen muss. Etwas schmerzhaft ist hingegen die Geräuschemission, denn 65 Dezibel sind für den nächtlichen Einsatz im Schlafzimmer schon recht sportlich. Beim Stromverbrauch rettet sich das Modell immerhin in die Energieeffizienzklasse A.
Die klassische Schwäche: Der Monoblock-Haken
Im Alltag stößt man allerdings auf die bekannten Probleme dieser Bauart. So ein Monoblock zieht im direkten Vergleich mit vollwertigen Split-Anlagen (wie etwa der Midea Portasplit) in Sachen Effizienz klar den Kürzeren. Der Hauptgrund dafür ist das Prinzip der Luftzirkulation: Da die heiße Abluft über den beiliegenden 1,5-Meter-Schlauch ins Freie geblasen wird, erzeugt die Anlage unweigerlich einen Unterdruck im Zimmer.
Aus allen Ritzen, Türspalten oder dem restlichen Haus strömt warme Luft nach, um den Druck auszugleichen. Die clevere Lösung vieler Bastler ist der Umbau auf ein Zweischlauch-System. Wie das funktioniert, haben wir euch bereits in einem unserer YouTube-Shorts demonstriert. Mit ein wenig DIY-Geschick lässt sich der Wirkungsgrad so pushen und der lästige Unterdruck-Effekt gehört der Vergangenheit an.
Einkaufswagen statt Online-Warteschlange
Zurzeit ein bezahlbares Klimagerät zu ergattern, fühlt sich wie ein Sechser im Lotto an, da die Webshops fast flächendeckend ausverkauft sind. Der bevorstehende Kaufland-Kracher kommt da wie gerufen, hat aber einen entscheidenden Haken: Es handelt sich um ein reines Offline-Angebot direkt in den Märkten.
Wenn ihr euch eines der Geräte sichern wollt, solltet ihr am Aktionstag am besten schon zur Ladenöffnung davorstehen. Solche extremen Schnäppchen locken leider oft auch Wiederverkäufer an, die den schnellen Profit riechen und die Palette im schlimmsten Fall in Sekunden leerräumen, um die Ware später überteuert auf Kleinanzeigen zu verscherbeln. Immerhin scheint es sich um eine bundesweite Aktion zu handeln. Ein kurzer Check für Städte wie München, Hamburg, Berlin und Düsseldorf zeigte das Angebot flächendeckend auf der Homepage an. Prüft trotzdem unbedingt vor eurem Trip am 16. online, ob euer Markt das Angebot überhaupt führt.
Lohnt sich der Stress für die Abkühlung?
Angesichts des aktuellen Marktes sind die aufgerufenen 179€ wirklich gut und toppen den ins Wasser gefallenen Lidl-Preis sogar noch um satte 20 Euro. Sucht ihr vor der nächsten Hitzewelle noch verzweifelt nach Abkühlung und könnt mit den typischen Monoblock-Eigenheiten leben, scheint das hier eine gute Lösung zu sein. Zwar darf man bauartbedingt keine Effizienz-Wunder erwarten, aber um die Raumtemperatur auf ein erträgliches Maß zu drücken, reicht es allemal. Die wahre Endgegner-Herausforderung bleibt schlichtweg, den Karton auch wirklich im Markt zu bekommen.
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