KiWear Ring – Smartring mit Freihand-Gestensteuerung für Smartphones, Smart-TVs & mehr

KiWear Ring Smartring mit Gestensteuerung 1

Smartringe gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und die meisten ähneln sich stark in ihren Funktionen und Anwendungsbereichen. Das Modell KiWear bietet mehr als das übliche Gesundheitstracking und legt den Fokus ganz auf Gesten zur einfachen Steuerung von Smartphone, TV und Auto.

Kickstarter und Indiegogo sind keine Online-Marktplätze, sondern Crowdfunding-Plattformen. Dort können Privatpersonen neue Produkte finanziell unterstützen. Ein Anspruch auf das fertige Produkt besteht jedoch nicht, was die Beteiligung zu einem Risiko macht.

Smartphone-Steuerung per Handgesten in der Luft

Auf den ersten Blick handelt es sich im einen gewöhnlichen Smartring. Er besteht aus Zirkonoxidkeramik, ist 5 Gramm leicht und in glänzendem Schwarz gehalten. Wir finden allerdings einen hellen Streifen sowie eine LED und den Markennamen außen auf dem Ring, wodurch er nicht ganz die elegante Schlichtheit einiger anderer Modelle ausstrahlt.

Dafür soll er mehr können, als Puls und Schlafrhythmus zu überwachen. Per Gesten lassen sich elektronische Geräte steuern, nachdem sie per Bluetooth mit dem Ring verbunden werden. Dann kann man etwa durch eine Kreisbewegung des Fingers einen Anruf auf dem Smartphone annehmen oder durch ein Tippen auf den Ring und anschließendes Kreisen die Lautstärke hoch- oder runterregulieren.

KiWear Ring Smartring mit Gestensteuerung 3

Zu den unterstützten Geräten zählen laut Hersteller Smartphones und Tablets, Projektoren und Fernseher, Kopfhörer und Smart-Brillen sowie die Systeme im Auto. Insgesamt lassen sich bis zu 9 Geräte gleichzeitig mit einem Ring koppeln.

KiWear Ring Smartring mit Gestensteuerung 3

Zu den ausgefalleneren Gesten gehört etwa, beim Gaming am Tablet das Spiel per Fingerbewegung zu steuern, was wohl nicht für mehr als Mini-Games geeignet ist. Praktischer scheint da die Möglichkeit, die Aufnahme des Smartphones ferngesteuert zu starten, wenn man sich selbst filmt.

KiWear Ring Smartring mit Gestensteuerung 2

Basis-Gesundheits-Überwachung

Gesundheits-Tracking gibt es natürlich dennoch, auch wenn sich der Hersteller mit Erklärungen zum Umfang der Funktionen auf der Kampahnenseite zurückhält. Über den Tag wird der Puls sowie der Sauerstoffgehalt des Blutes gemessen. Nachts wird die Qualität des Schlafes ermittelt und die verschiedenen Schlafphasen erkannt. Zusätzlich werden die Schritte gezählt und die verbrauchten Kalorien ermittelt.

KiWear Ring Smartring mit Gestensteuerung 1

Das klingt insgesamt nach sehr rudimentären Funktionen, die genau so eigentlich alle anderen Smartringe bieten, selbst günstigere. Wie gut das Tracking ist und wie gut die Daten in der App aufbereitet werden, bleibt noch abzuwarten; womöglich kann man hier noch Punkte gut machen.

Zahlen gibt es aber zum Akku, der 3-5 Tage lang durchalten soll. Das ist ebenfalls ein unterdurchschnittlicher Wert; eine Woche oder bei besonders ausdauernden Modellen sogar annähernd zwei Wochen haben wir schon gesehen. Geladen wird der Ring in der zugehörigen Ladebox, die ebenfalls einen Akku enthält.

Was macht den KiWear Ring „besser“ als andere?

Die Gesundheitsfunktionen gehen – zumindest der Kampagnen-Beschreibung nach – nicht über das Mindestmaß an Funktionen bei einem Smartring hinaus. Im Mittelpunkt stehen die Gesten, die, wenn es nach den Herstellern geht, nahtlos in den Alltag eingebaut werden können. Völlig selbstverständlich sollen Handy und Computer mit einfachen Fingerbewegungen bedient werden können.

Offen bleibt auch hier, wie gut das in der Praxis funktioniert. Der KiWear ist nicht der ersten Smartring mit Touch-Steuerung und wir haben schon Ringe getestet, bei denen die Funktion eher unzuverlässig funktionierte. Selbst wenn hier alles reibungslos klappt, bleibt die Frage, ob man dann 220 Euro dafür ausgeben will. So viel kostet der Ring im Early-Bird-Angebot während der Kampagne; später wird er noch deutlich teurer. Immerhin gibt es wohl kein kostenpflichtiges Abo wie bei einigen andere Ringen.

Vorausgesetzt, die Gesten funktionieren wie versprochen, dann hat man zumindest ein Alleinstellungsmerkmal unter den Smartringen. Die Kampagne läuft zunächst noch bis Anfang Oktober; versendet werden die Ringe dann ab November 2026.

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Jens

Aktuell interessiert mich vor allem das Thema E-Mobilität; die neuen E-Scooter erwarte ich mit Vorfreude. Als leidenschaftlicher Zocker freue ich mich auch über alle Gadgets mit Gaming-Bezug.

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