Klein & kinderleicht zu bedienen: KOKONI EC2 3D-Drucker

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Mit dem auf der Formnext erst kürzlich vorgestellten 3D-Drucker im Kleinstformat zeichnet sich ein kleiner Trend ab: 3D-Drucker für Kinder. Jüngstes Beispiel: Der KOKONI EC2. Was kann der kleine 3D-Drucker?

KokoniEC2

Technisches: 100mm/s

Hersteller | ModellKOKONI | EC2
DrucktechnologieFDM
Druckgeschwindigkeit100 mm/s
Bauraum100 x 100 x 60 [mm]
DruckbettBuildTak, nicht beheizt
max. Düsentemperatur260 Grad
Düsendurchmesser0,6 mm
KonnektivitätWi-Fi, Bluetooth
Features
  • 100 mm/s
  • plug & play
  • 720p Kamera (Timelapse-Funktion)
  • 50dB
  • Appanbindung mit KI 3D-Modellierung
Gesamtmaß189 x 302 x 231mm
Farbenweiß / orange / grün

Design: stylisch, kompakt, geschlossen

Vergleicht man das Design des kompakten KOKONI EC2 mit seinem direkten Vorgänger, dem EC1, dann könnte man durchaus von einem nunmehr komplett eingehausten „Face Lift“ sprechen.

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Der mit 189 x 302 x 231mm bemaßte Winzling kommt komplett eingehaust und ist in mehreren Farben erhältlich. Ein Bauvolumen von 100 x 100 x 60 mm steht zur Verfügung.

KokoniEC2Kompakt

Bedienung: Einfachheit im Vordergrund

KOKONI bewirbt den neuen EC2 als besonders einfach zu bedienenden 3D-Drucker, der nach dem Auspacken plug & play einsatzbereit ist. Entsprechend richtet er sich an Kinder und alle diejenigen, die das erste Mal in den 3D-Druck hereinschnuppern wollen.

KOKONIEC2 Aufmacher

Möglich macht das insbesondere die KOKONI App mit einer mehr als 2000 Modelle umfassenden Datenbank. Modelle lassen sich so mit nur wenigen Klicks ausdrucken. Das entsprechende Slicing für die Modelle hat KOKONI bereits vorgenommen. Das Leveling entfällt hier ebenso.

KokoniEC2App

KOKONI App: KI?

KOKONI spricht von KI Features innerhalb der App. Auch selbst gezeichnete einfache Geometrien sollen damit ebenfalls ausdruckbar sein.

KokoniEC2App3

Ebenfalls an Bord ist eine 3D-Scan-Funktion, bei der es sich aber aller Voraussicht nach um Photogrammetrie handelt. Alle weiteren Informationen zur App haben wir bereits hier behandelt.

Features: PLA-Druck & 720p-Kamera

Gedruckt wird bei 260°C und zwar mit 0,6mm Düse und PLA, welches auf kleinen Miniaturrollen in Kassetten hinten am Drucker seinen Platz findet. Im Betrieb sollen dem Hersteller zufolge unter 50 dB anfallen.

KokoniEC2

Wie bei kleinen 3D-Druckern für Kinder üblich, verzichtet KOKONI dabei auf eine beheizte Druckplatte mit BuildTak-ähnlicher Auflage.

Bis zu 100 mm/s soll der KOKONI EC2 drucken (Vorgänger: 80 mm/s). Gefilmt und live verfolgt werden kann das mit der integrierten 720p-Kamera, die auch Timelapse-Aufnahmen liefert.

KokoniEC2Kamera

Einschätzung: leichtes Upgrade zum Vorgänger

Der KOKONI EC2 ist minimal schneller als sein Vorgänger, kommt komplett eingehaust und bietet eine 720p-Kamera. Er ist für den Einsatz mit dem Smartphone und KOKONIs App konzipiert. Damit  erleichtert er sicherlich die ersten Hürden beim 3D-Druck.

Preislich müsste sich beim KOKONI EC2 aber noch etwas tun, damit er tatsächlich als Einsteigergerät Erfolg hat. An dieser Stelle einmal die Frage an euch: Möchtet ihr auch Tests zu 3D-Druckern für Kindern hier sehen?

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Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

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Kommentare (3)

  • Profilbild von Mzi
    # 29.11.23 um 17:43

    Mzi

    Ich hätte gerne mehr Tests über 3D Drucker für Kinder. Den 3D-Druckern , wie auch den Kindern gehört die Zukunft. Passt also ideal zusammen. Danke und Gruss: Matthias

  • Profilbild von BlutYyy
    # 29.11.23 um 21:07

    BlutYyy

    Schließe mich an, würde auch gerne mehr von den Kleinen für die Kleinen sehen.

  • Profilbild von Kakue
    # 30.11.23 um 01:53

    Kakue

    3D-Druck für Kinder?

    Eigentlich ist jeder erprobter, alter, FDM-Drucker ein guter Kinderdrucker.
    Drucker mit geschlossenem Bauraum müssen nicht sein, bieten aber vielleicht etwas zusätzliche Sicherheit.
    Flashforge Adventurer und Creality Sermoon V1 wären zwei aktuelle Beispiele.

    Drucker mit kleinem Bauraum hätten den Vorteil, dass die Druckzeit auf natürliche Weise beschränkt ist und damit die Versuchung nicht so groß ist, den Drucker unbeobachtet zu lassen. Nachteilig wäre, dass man die kleinen Drucker eher umwirft oder wo hinstellt, wo sie nicht hingehören.

    Ich habe mich mehrfach an einer heißen Nozzle verbrannt. Die Stellen sind aber so klein, dass nicht mal echte Narben zurückbleiben. Ich halte FDM 3D-Drucker daher für weniger gefährlich als klassische Herdplatten.

    Die eigentliche Frage ist doch, was will man dem Kind oder Jugendlichen eigentlich für Fertigkeiten vermitteln?
    – Baufertigkeiten und ein Verständnis vom grundsätzlichen Funktionsprinzip? Dann vielleicht den Fischertechnik 3D-Drucker (wobei der leider sehr schlechte Ergebnisse liefert); Alternativ könnte man aus Fischertechnik oder Lego einen Plotter bauen, der dann zwar nur 2D kann, aber immerhin. Vielleicht kann man einen billigen 3D-Pen einspannen?
    – Frustrationstoleranz und Sorgfalt? Dann irgendeinen guten Bausatz 3D-Drucker
    – Design und Konstruktion? Dann am Besten den Bamboo Lab X1 oder P1 mitnutzen. Hier geht es ja nicht um den 3D-Drucker sondern um das zu druckende Objekt und wie man es konstruiert hat.

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