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Lenovo M2 E-Scooter in China gestartet

Neue E-Scooter am laufenden Band. Auch Lenovo, bekannt als Hersteller von Smartphones, Notebooks aber auch Saugrobotern, hat jetzt ein eigenes Modell in China auf den Markt gebracht. Der Roller trägt den Namen Lenovo M2 und kostet in China umgerechnet 260€.

Mit dieser farbenfrohen und verspielten Grafik kündigt Lenovo den M2 auf der eigenen Webseite an. Wenn der Roller das Fahrgefühl vermittelt, dass dieses Bild andeutet, dann kann er eigentlich nur eine Erfolg werden. Neben den immer gleichen Produktbildern anderer Hersteller („Roller steht auf Uferpromenade“, „Hipster trägt zusammengeklappten Roller Treppe hoch“) wirkt das auf jeden Fall erfrischend anders. Bis man auf die eigentliche Produktseite kommt, dort findet man dann auch genau diese Fotos.

 Lenovo M2 E-Scooter
Maximale Reichweite30 km
Maximale Geschwindigkeit25 km/h
Maximales Transportgewicht120 kg
Batteriek.A.
Motorleistung350 W
Eigengewicht15 kg
Abmessungen (Länge/Breite/Höhe)110 x 110 x 52 cm
Abmessungen (zusammengeklappt)110 x 40 x 70 cm
Preisk.A.

Bei den Specs des Rollers gibt es aber kaum Überraschungen. Eine Reichweite von 30 Kilometern sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h finden wir auch bei anderen aktuellen Rollern wie etwa dem Xiaomi Mijia Scooter 1S. In drei verschiedenen Modi ändern sich Geschwindigkeit und Akkuverbrauch, auch das sind wir mittlerweile von vielen E-Scooter gewohnt.

Interessant ist hingegen, dass es insgesamt drei Bremsen gibt: Eine Scheibenbremse am Hinterrad, eine elektrische Rekuperationsbremse im Vorderrad werden durch die Möglichkeit ergänzt, das Schutzblech am Hinterrad mit dem Fuß herunterzudrücken. Gehen wir davon aus, dass mehr Bremsen mehr Sicherhheit bedeuten, dann ist das erstmal eine positive Ergänzung. Die Reifen sind 8,5 Zoll groß. Durch die Art des Falt-Mechanismus wird der Roller außerdem etwas kleiner als andere Modelle und ist potentiell besser zu transportieren.

Der Lenovo M2 ist in zwei Farben – Schwarz und Weiß – zu bekommen.

Der Lenovo M2 E-Scooter ist nach IP54 Schutzart vor Spritzwasser geschützt. Das dürfte Regen mit einschließen, wobei eine etwas höhere Schutzklasse hier mehr Sicherheit bieten würde. Es gibt außerdem eine App, mit der man verschiedene Fahrdaten abrufen kann. Wie der Roller selbst ist diese aber erst mal nur für China vorgesehen. Ob und wann es einen Launch in anderen Ländern oder sogar Deutschland gibt, ist aktuell nicht abzusehen. Möglich aber, dass er schon vorher in einigen der chinesischen Online-Shops auftaucht.

Wer keinen Wert auf eine Straßenzulassung legt (denn die gibt es für Deutschland bei 25 km/h nicht), der könnte hier einen günstigen E-Scooter bekommen. Das bleibt davon abhängig, wie der Preis in Euro am Ende ausfällt, und ob der Import aus China lohnenswert ist.

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Jens

Aktuell interessiert mich vor allem das Thema E-Mobilität; die neuen E-Scooter erwarte ich mit Vorfreude. Als leidenschaftlicher Zocker freue ich mich auch über alle Gadgets mit Gaming-Bezug.

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Kommentare (5)

  • Profilbild von jerome96
    01.05.20 um 16:30

    jerome96

    Ist doch Dreck mit der 20km/h Begrenzung. […]

    • Profilbild von HokusLokus
      02.05.20 um 21:45

      HokusLokus

      Ein Bekannter ist mit einem Lime Roller auf die Fresse geflogen und im Bordstein eingerastet: Nase und kiefer, Jochbein gebrochen, Lippe aufgerissen, Zähne ausgeschlagen. Danach erstmal ein halbes Jahr Zwangsurlaub. 5 km/h mehr und es hätte wesentlich schlimmer ausgehen können. Manchmal machen gewisse Dinge doch Sinn.

  • Profilbild von PeterPrengel
    03.05.20 um 14:39

    PeterPrengel

    miniminimiiii

  • Profilbild von Jens
    04.05.20 um 13:50

    Jens CG-Team

    Habe den ersten Kommentar mal editiert und alle weiteren gelöscht, die sich darauf bezogen haben. War ein Ausdruck, den wir hier so verwendet nicht lesen wollen – verzichtet darauf bitte.

  • Profilbild von no more xiaomi
    07.05.20 um 01:57

    no more xiaomi

    Irgendwann wird es halt unglaubwürdig wenn bei jedem Test ein Produkt aus dem Xiaomi Universum als Vergleichsprodukt herangezogen wird.

    Sei es es bei Smartphones, Scootern, Lämpchen, Drohnen oder sonst wo.

    Xiaomi hat seine Sexyness verloren und ist zum Massen-Hersteller von me-too Produkten verkommen, leider.

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