Mini Pupper 2 DIY-Roboterhund bei Kickstarter: Der beißt nicht, der will nur spielen!

Na? Wie wärs mit einem Haustier? Wie? Zu aufwändig & keine Zeit? Der Xiaomi Cyberdog ist euch zu teuer? Da ließe sich was machen und mit Bastelspaß verbinden: Der Mini Pupper 2 – ein Open-Source DIY-Roboterhund des chinesischen Unternehmens MangDang. Was kann der Vierfüßer, dessen Kickstarter-Kampagne sehr erfolgreich ist?

MiniPupper2Aufmacher

Technische Daten: „Will nur spielen…?“

Hersteller | ModellMangDang | Mini Pupper 2
ComputereinheitRaspberry Pi 4 oder CM4
MCU4 x Arduino (ESP32)
ServoPositions-Feedback (Mini Pupper 2) Positions-/Geschwindigkeits-/Drehmoment-Feedback (Mini Pupper 2 Pro)
Akku1000mAh (Micro-USB)
OSUbuntu 22.04 (ROS 2)
KonnektivitätAppanbindung, PC-Software
Features
  • KI-Implementierung
  • Gyroskop
  • Mikrofon/Lautsprecher
  • Touch-Sensor
  • Autokalibrierung
Maße210 x 110 x 140 (CM4-Version)
210 x 110 x 165 (RPI 4B-Version)
Gewicht450 g

Design: Version 2.0

Der Mini Pupper 2 ist – der Name lässt nichts anderes vermuten – bereits die zweite Iteration des Mini Puppers aus dem letzten Jahr. Es hat sich dabei so Einiges unter der Haube getan. Das Design hingegen hat sich kaum verändert: Nach wie vor dominiert gelber Kunststoff mit schwarzen Akzenten den neuen besten Freund des geneigten Bastlers.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Features: beeindruckend

Ausgestattet ist der putzige Wannabe-Hund mit einem Raspberry Pi 4 oder einem Compute Module 4. Hinzu kommt pro „Servo-Bein“ eine MCU in Form des ESP32. Mikrofon und Lautsprecher sind ebenso an Bord wie ein mit 240 x 320 Pixel auflösendes IPS-Display nebst Touch-Sensor. Aufgeladen wird der 1000mAh-Akku via Mikro-USB (meeeh). Softwareseitig kommt das Robot Operating System 2 (ROS 2) auf Basis von Ubuntu 22.04 zum Einsatz.

MiniPupper2Laufen

Zwei Versionen sollen verfügbar sein: Der Mini Pupper 2 und der Mini Pupper 2 Pro. Letzterer soll „intelligenter“ als die normale Version sein, besitzen seine 4 MCUs doch neben dem Positionsfeedback auch die Rückmeldung in Sachen Geschwindigkeit und Drehmoment.

MiniPupper2Servo

Der Hersteller verspricht Open-Source, weshalb sich die Funktionen beliebig anpassen lassen sollen. Eine manuelle Kalibrierung wie bei anderen Servo basierten Robotern entfällt. Der Roboterhund beherrscht verschiedene Laufstile und Bewegungen bis hin zum Tanzen.

MiniPupper2Dance

Durch diverse Module lässt sich der kleine Roboterhund upgraden. Dann kann man ihn etwas schreiben lassen, die eigenen vier Wände durch ein LIDAR-Modul scannen oder durch eine installierte Kamera (nicht schwerer als 200g) Gesten erkennen oder Bewegungen verfolgen lassen. Neben Bastlern soll der Mini Pupper 2 auch interessant für Schulen im Hinblick auf das Erlernen der Grundlagen von Robotik sein.

MiniPupper2ROS2

Einschätzung: Zugreifen?

Das Basic-Kit wird bei Kickstarter für umgerechnet ca. 416€ angeboten. Das ist natürlich nicht günstig – in Relation zum 8000 Euro-Cyberdog von Xiaomi aber eben schon. Wer so wie ich mit dem Gedanken gespielt hat, sich einen Arduino-Roboterarm zuzulegen, der könnte auch direkt zum Mini Pupper 2 greifen. Der große Kickstarter-Erfolg der ersten Generation und die schnelle Veröffentlichung von Version 2 lassen darauf schließen, dass das Projekt wohl mehr als ein One-Hit-Wonder sein wird. Die Auslieferung soll im Februar 2023 erfolgen. Was meint ihr? Wäre das was für euch? Sagt uns eure Meinung.

27d57c6aff8c49cda9874619e06e0f2e Hier geht's zum Gadget
Wenn du über einen Link auf dieser Seite ein Produkt kaufst, werden wir oft mit einer kleinen Provision beteiligt. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich dir überlassen.
Danke für deine Unterstützung.

Warum beeinflusst das in keinster Weise unser Testurteil?
Profilbild von Thommy

Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

Sortierung: Neueste | Älteste

Kommentare (4)

  • Profilbild von Trollipop
    # 28.11.22 um 19:36

    Trollipop

    Die Daten lesen sich seeehr seltsam:
    * 1Ah Akku: klingt ziemlich winzig, besonders bei dem hohen Gewicht.
    * Micro-USB: Wieso das denn? Der Raspberry selbst hat doch gb usb-c-Abschluss.
    * 4(!) ESP32, einer pro Bein. Die Mikrocontroller sind so stark, mit einem kann ich Sensoren abfragen, ein Display ansteuern und einen Webserver laufen lassen, gleichzeitig! Wieso braucht jedes Bein einen davon? Was können diese Beine alles? (generell finde ich die Idee von zusätzlichen Mikrocontrollern gut)
    * KI-Implementierung: Buzzwortbingo. Mit "richtigen" großen Modellen wird der Raspberry überfordert sein. Wird wahrscheinlich "nur" Objekterkennung (Ball, Gesicht,…) sein, oder gibt es da mehr Infos zu?

    • Profilbild von Dörrobstautomat
      # 28.11.22 um 19:53

      Dörrobstautomat

      Steht so bei Kickstarter. MCU is ESP32. Davon hat jedes Bein einen. Muss ja viel können. Aber so richtig schlau werd ich aus der Kickstarterbeschreibung mal gar nich

  • Profilbild von Moepper
    # 29.11.22 um 14:18

    Moepper

    Ein richtiger Hund beisst und bellt ! Kann der gelbe Köter das auch ?

  • Profilbild von Kai
    # 01.12.22 um 14:35

    Kai

    Interessant wird's erst, wenn er steile Altbautreppen hinauf und hinab laufen kann 🙂

Kommentar schreiben

Name
E-Mail
Diese E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht

Mit Absenden des Formulars akzeptiere ich die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen.