Erstmals 6000mAh in einem Foldable! Motorola Razr Fold: Angriff auf Samsung mit 3x 50 MP & Stylus?
Seit dem MWC in Barcelona sind nun alle Specs des kommenden Flaggschiff-Foldables von Motorola namens Motorola Razr Fold bekannt. Wir haben unseren bestehenden Artikel dahingehend aktualisiert und ohne zu viel zu verraten: Es lohnt sich einen (erneuten) Blick auf dieses Schmuckstück zu werfen.
Motorola will nach seinen Klapphandys auch ein reguläres Fold auf den Markt bringen und präsentiert auf der CES 2026 das Motorola Razr Fold. Der Hersteller will hier vor allem mit einer kaum mehr wahrnehmbaren Falz, einem guten Kamerasystem und einer Stylus-Unterstützung punkten.

Inhalt
Technische Daten des Flaggschiff-Foldables
| Feature | Motorola Razr Fold |
|---|---|
| Außen-Display | 6,6 Zoll (Gorilla Glass Ceramic 3) |
| Innen-Display | 8,09 Zoll 2K-LTPO AMOLED |
| Prozessor | Snapdragon 8 Gen 5 |
| Arbeitsspeicher | 16 GB RAM (+ RAM Boost) |
| Interner Speicher | bis zu 1 TB |
| Kameras (Rückseite) | 50 MP Haupt (Sony LYTIA 828), 50 MP Periskop (3x optisch), 50 MP Ultraweitwinkel |
| Kameras (Front/Innen) | 20 MP (Außen), 32 MP (Innen) |
| Akku & Laden | 6.000 mAh, 80W kabelgebunden (TurboPower), 50W kabellos |
| Betriebssystem | Android (7 Jahre OS- & Sicherheitsupdates) |
| Dicke (geöffnet/geschlossen) | 4,55 mm / 9,89 mm |
Endlich groß: Design und die Displays
Motorola wagt den Schritt weg vom reinen Clamshell-Design hin zum großen Falter. Das Razr Fold bietet laut Hersteller ein „schlankes, auffälliges Profil“, das gut in der Hand liegen soll. Das Außendisplay misst dabei 6,6 Zoll und soll sich wie ein normales Smartphone bedienen lassen.

Klappt man das Gerät auf, blickt man auf ein großes 8,1 Zoll 2K LTPO-Panel. Besonders stolz ist Motorola darauf, dass die Falz in der Mitte des Displays kaum noch ertastbar sein soll. Spannend ist auch die Unterstützung für den „Moto Pen Ultra“. Damit bietet Motorola Stylus-Support für das große Innendisplay, was Multitasking und kreatives Arbeiten deutlich erleichtern sollte.
Kamera: Dreimal 50 Megapixel bitte!
Ein echtes Highlight scheint das Kamerasystem zu werden. Während andere Hersteller (wie zum Beispiel Samsung) bei Foldables oft den Rotstift ansetzen, verbaut Motorola hier ein echtes Triple-Setup. Wir bekommen drei 50-Megapixel-Sensoren. Die Hauptkamera setzt auf einen Sony LYTIA 828 Sensor, der für bessere Lichtausbeute und Dynamik sorgen soll. Dazu gesellt sich eine 50 MP Ultraweitwinkel-Kamera, die auch Makro-Aufnahmen beherrscht.

Bei der Tele-Linse (Sony LYTIA 600) kommt ein 3-fach optischer Periskop-Zoom zum Einsatz, der ebenfalls mit 50 Megapixeln auflöst. Für Selfies stehen eine 32-MP-Kamera auf dem Außendisplay und eine 20-MP-Kamera im Innendisplay bereit. Video-Fans dürfen sich zudem über Dolby Vision Aufnahme und eine verbesserte Stabilisierung freuen.

Leistung: Snapdragon 8 Gen 5 trifft auf 6.000 mAh
Angetrieben wird das Foldable von der neuen Snapdragon 8 Gen 5 Plattform, der 16 GB Arbeitsspeicher und 1 Terabyte interner Speicher zur Seite stehen. Eine integrierte Flüssigkeitskühlung soll eine Überhitzung bei intensivem Multitasking verhindern.
Das technische Kernstück ist jedoch der Akku. Durch den Einsatz der neuen Silizium-Kohlenstoff-Technologie integriert Motorola eine Kapazität von satten 6.000 mAh. Das ist der aktuell größte Akku in einem Foldable. Aufgeladen wird das Gerät zügig mit 80 Watt am Kabel oder 50 Watt kabellos.
Softwareseitig setzt Motorola stark auf Künstliche Intelligenz. Die „Moto AI“ liefert mit Funktionen wie „Was gibt es Neues“ Zusammenfassungen von Benachrichtigungen oder transkribiert Gespräche über „Achtgeben“ in Echtzeit. Zudem sind Microsoft Copilot, Google Gemini und Perplexity AI tief ins System integriert. Abgerundet wird das Paket durch das Versprechen von sieben Jahren Android-Versions- und Sicherheitsupdates.

Einschätzung: Starker Konkurrent für den Platzhirschen
Mit dem Razr Fold liefert Motorola ein beeindruckendes Datenblatt für sein erstes Foldable im Buchformat. Die Integration eines 6.000-mAh-Akkus in ein derart schlankes Gehäuse ist ein technisches Ausrufezeichen. Gepaart mit dem Snapdragon 8 Gen 5, den flexiblen KI-Features und der vorbildlichen Update-Garantie von sieben Jahren positioniert sich das Gerät klar als High-End-Modell für Produktivität und Medienkonsum.
Diese Flaggschiff-Ausstattung spiegelt sich jedoch auch im Preis wider. Mit knapp 2.000 Euro Einstiegspreis verlangt Motorola ein entsprechendes Premium-Budget. Ob das Razr Fold die etablierte Konkurrenz von Samsung und Co. damit unter Druck setzen kann, werden die ersten ausführlichen Tests im Mai zeigen müssen.
Quellen:
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