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Mova LumeGret: Die neue Balkonkraftwerk-Konkurrenz für Anker & Zendure

Mova-LumeGret-A4000-Aufmacher

Die Marke Mova weitet ihr Ökosystem weiterhin massiv aus. Hinter dem Namen steckt geballte Robotik-Erfahrung der ehemaligen Dreame-Tochter. Auf einem Event in Hamburg hat der Hersteller nun die Serie Mova LumeGret vorgestellt. Damit greift Mova etablierte Größen wie Anker Solix oder Zendure an. Die Plug-and-Play-Systeme A2000 und A4000 versprechen eine einfache Installation innerhalb von 30 Minuten. Die Speicher lassen sich außerdem auf bis zu 20 kWh skalieren und können sogar E-Autos laden.

  • Mova LumeGret Solarsystem:
    • Preis: noch nicht bekannt, Verfügbarkeit: ab Q2 2026

Technische Daten: Mova LumeGret A2000 vs. A4000

FeatureLumeGret A2000LumeGret A4000
Kapazität1,92 bis 9,6 kWh4,0 bis 20 kWh
Garantiek.A.10 Jahre
Lebensdauerk.A.bis zu 20 Jahre (10.000 Zyklen)
E-Auto LadenNeinJa („FluxCharge“ bis 2,5 kW)
SicherheitBMS, Aerosol-LöschsystemBMS

LumeGret Orbit: KI-Optimierung und Laden für das E-Auto

Ein wichtiger Punkt der neuen Serie ist die intelligente Steuerung. Mova nutzt hierfür die sogenannte LumeGret Orbit – Technologie. Dieses KI-basierte System soll den Eigenverbrauch im Haushalt automatisch maximieren. Somit landet weniger Solarstrom ungenutzt im öffentlichen Netz. Ein Highlight ist zudem die „FluxCharge“-Technik im großen A4000-Modell. Damit lässt sich ein Elektrofahrzeug mit bis zu 2,5 kW laden. Zwar ist das im Vergleich zu einer Wallbox eher langsam. Dennoch ist es für ein Plug-and-Play-System am Balkon eine beachtliche Leistung.

Mova LumeGret A4000
Lädt auch E-Autos: Mova LumeGret A4000

Schließlich setzt Mova auf Flexibilität beim Laden. Beide Systeme unterstützen ein bidirektionales Energiemanagement. Das bedeutet: Die Speicher können nicht nur Solarstrom aufnehmen. Sie lassen sich auch direkt über das Hausnetz (AC-Laden) füllen. Das ist besonders für Nutzer von dynamischen Stromtarifen (wie Tibber oder awattar) relevant. Somit kann der Speicher nachts geladen werden. Dann sind die Preise oft deutlich günstiger.

Sicherheit im Fokus: Aerosol-Löschung für den Balkon

Gerade bei großen Batterien am Haus spielt die Sicherheit eine große Rolle. Hier geht Mova beim Modell A2000 einen Weg, der 2026 bei derartigen System immer mehr zum Standard wird: Der Hersteller integriert ein spezielles Aerosol-Löschsystem direkt in das Gehäuse. Sollte es zu einer kritischen Überhitzung kommen, löst das System automatisch aus. Folglich sinkt das Risiko für Brandschäden massiv. Obendrein ist das System für den Betrieb unter extremen Wetterbedingungen ausgelegt. Mova verspricht eine zuverlässige Performance über viele Jahre.

Mova LumeGret A2000 2

Das Modell A4000 zielt hingegen auf maximale Wirtschaftlichkeit ab. Mit versprochenen 10.000 Ladezyklen setzt Mova die Messlatte hoch. Das entspricht bei täglicher Nutzung einer Lebensdauer von weit über 20 Jahren. Somit möchte der Hersteller sicherstellen, dass sich die Anschaffung über die lange Laufzeit amortisiert. Die Steuerung und Überwachung erfolgt dabei bequem per App.

Einschätzung: Kann Mova den Energiemarkt aufmischen?

Die Specs lesen sich erst einmal hervorragend. Mova kombiniert geschickt die Vorteile von Balkonkraftwerken mit professionellen Speicherlösungen. Besonders die E-Auto-Integration und die Kompatibilität zu dynamischen Tarifen machen das System zukunftssicher. Dennoch steht und fällt der Erfolg einmal mehr mit dem Preis. Bisher schweigt Mova zu den Kosten. Sollten diese jedoch auf einem aggressiven Niveau liegen, müssen sich Anker und Zendure warm anziehen. Wir behalten die Markteinführung im zweiten Quartal 2026 fest im Blick.

Quelle(n):

  • Mova Pressemitteilung
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Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

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Kommentare (8)

  • Profilbild von gast123455677
    0 # 16.04.26 um 17:59

    gast123455677

    nie wieder Mova

  • Profilbild von Obergast
    0 # 16.04.26 um 20:17

    Obergast

    Eigenbrödler haben meisten einen an der Klatsche …

  • Profilbild von Einzigartig2
    0 # 17.04.26 um 09:35

    Einzigartig2

    Wenn der Preis noch nicht genannt wird, aber schon so viele technische Highlights, dann wird der nicht DAS Kaufargument werden.

    • Profilbild von Obergast
      0 # 17.04.26 um 11:33

      Obergast

      @Einzigartig2: Wenn der Preis noch nicht genannt wird, aber schon so viele technische Highlights, dann wird der nicht DAS Kaufargument werden.

      sollte er sowieso NIE sein – wenn man ein gutes Produkt haben möchte

  • Profilbild von Carsten
    0 # 17.04.26 um 09:46

    Carsten

    Gibt es für die E-Auto Ladefunktion ein sinnvolles Szenario, oder ist es nur was mit dem geworben werden kann? Die Akku Kapazität im Verhältnis zu einem E-Auto Akku und die Ladeleistung sind gering.

    • Profilbild von Moritz
      0 # 21.04.26 um 07:00

      Moritz

      Mein Elektroflitzer fährt im Schnitt 15km am Tag. Er ist die Nacht über zu Hause. Das könnte ich perfekt nachladen und wenn ich doch mal 100km am Stück fahre, dann wäre er nach drei Nächten auch wieder voll.

      Ich verbrauche Strom für rund 500€ pro Jahr für das Auto. Wäre schon nett, das selbst zu produzieren.

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