Mova V70 Ultra Complete: Top-Modell bringt lang gewünschtes Killer-Feature
Mit dem Mova V70 Ultra Complete schickt der Hersteller ab Mai 2026 sein neuestes Top-Modell ins Rennen um die sauberen Böden. Dabei setzt man auf extrem weitreichende Reinigungsmodule und bringt endlich wieder eine beutellose Absaugstation in die eigenen vier Wände, was den Wartungsaufwand spürbar senken soll.
Inhalt
Ausfahrbare Mopps und absenkbarer Turm für jede Ecke
Bei der Kantenreinigung geht man beim neuen Modell in die Vollen. Unter dem Namen MaxiReachX bündelt man zwei ausfahrbare Module, die für deutlich mehr Gründlichkeit sorgen sollen. Zum einen fährt der Wischmopp satte 16 cm aus, um tief in enge Zwischenräume vorzudringen und Möbelränder zu erwischen.
Zum anderen gibt es eine 12 cm weite Seitenbürsten-Verlängerung, die automatisch ausfährt, sobald der Roboter enge Stellen erkennt. In der Theorie lassen sich damit Spalten von gerade mal 3,8 cm Breite reinigen, was schon ein starker Wert ist.
Damit der Roboter überhaupt unter flache Möbel kommt, ist auch hier wieder ein einfahrbarer Turm auf der Oberseite am Start. Das ist durchaus praktisch und erlaubt eine Reinigung, wo herkömmliche Lasertürme halt oft hängenbleiben. Hindernisse von bis zu 9 cm Höhe soll er laut Datenblatt dabei überwinden können, dabei handelt es sich wahrscheinlich wieder um eine kombinierte Angabe für Doppelschwellen. Die Erklimmung einer normalen Schwelle wird voraussichtlich bei 4,5 cm liegen. Für die präzise Navigation durch die Wohnung greift das System auf eine intelligente Routenplanung zurück, wobei auch eine Objekterkennung wieder am Start ist, welche über 300 verschiedene Hindernisse registrieren soll.
Die Rückkehr der beutellosen Absaugstation
Es ist wirklich schön zu sehen, dass ein weiterer Hersteller wieder eine beutellose Absaugstation verbaut. Das sogenannte EcoCyclone Staubsammelsystem kommt komplett ohne Einweg-Staubbeutel aus. Das spart natürlich auf Dauer Geld und schont die Umwelt. Bis zu 100 Tage soll das System ohne manuelles Entleeren durchhalten, wobei das in der Praxis natürlich stark von der Schmutzmenge abhängt.
Wer den Wartungsaufwand noch weiter minimieren möchte, kann zu einem optionalen Auto Water Refill & Drain Kit greifen. Dieses automatisiert das Nachfüllen von Frischwasser und das Abpumpen von Schmutzwasser, was eigentlich schon der Standard für den ultimativen Smart-Home-Komfort ist. Es gibt aber natürlich weiterhin die Reinigungsstation mit Wassertanks und Reinigungsmitteldosierung.
Gigantische Saugkraft und sinnvolles Schnellladen
Beim Blick auf das Datenblatt stolpert man unweigerlich über die Saugkraft, denn hier wirft Mova brachiale 40.000 Pa in den Ring. Das ist extrem hoch und wir sind schon mal sehr gespannt auf den Test, wie sehr sie diese theoretische Power am Ende auch auf den Teppich bringen.
Für die nötige Energie sorgt ein ordentlicher 6.400-mAh-Akku. Ein enorm sinnvolles Upgrade ist hierbei die Schnellladefunktion. Der Akku lädt laut Hersteller um 30 % schneller als noch beim V50. Das ist gerade für größere Haushalte ein echter Vorteil, erlaubt dem Roboter aber auch schlichtweg, länger mehr Leistung abzurufen und zügiger mit der Reinigung weiterzumachen, sollte mal der Strom ausgehen.
Ein starkes Gesamtpaket
Der Mova V70 Ultra Complete bringt einige Features mit, die ihn zu einem extrem spannenden Paket machen. Ein Highlight ist definitiv die beutellose Station. Die Kombination aus der ausfahrbaren Seitenbürste und den Wischmopps verspricht eine nochmal deutlich gründlichere Reinigung an den Kanten. Da der Vorgänger einer der besten Modelle des letztes Jahres ist, sind wir hier natürlich gespannt wie sich das Gerät in der Praxis schlägt. Der Mova V70 Ultra Complete wird 1399€ kosten und ab 12. Mai 2026 verfügbar sein.
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