Mova Mähroboter ohne Kabel & GPS-Antenne starten ab 529€: Der große Modell-Vergleich
Wer keine Lust hat, hunderte Meter Kabel im Garten zu verbuddeln oder hässliche Antennen aufzustellen, musste bei Markenprodukten bisher oft tief in die Tasche greifen. Mova (die ehemalige Tochtermarke von Dreame) ändert das jetzt radikal. Nach der Ankündigung auf der CES 2026 sind die neuen Mähroboter nun offiziell im Handel – und die Modellpalette ist eine direkte Kampfansage an Worx, Segway und Mammotion. Wir haben die technischen Daten der neuen ViAX-, Plus-, LiDAX- und AWD-Serien analysiert und zeigen euch, wo Mova auf dem Papier die Nase vorn hat.

Inhalt
Preise & Verfügbarkeit: Was eine Flut
ViAX-Serie (Kamera-Navigation):
- Mova ViAX 250 Mähroboter (3D-Kamera-Navigation, kein RTK, bis 250 m²):
- bei Mova für 529€ (ab sofort erhältlich)
- Mova ViAX 300 Mähroboter (3D-Kamera-Navigation, kein RTK, bis 300 m²):
- bei Mova für 549€ (zeitnah erhältlich)
- Mova ViAX 500 Mähroboter (Kamera + LiDAR, großer Akku, bis 500 m²):
- bei Mova für 699€ (ab März 2026)
Plus-Serie (Reine LiDAR-Navigation):
- Mova 600 Plus Mähroboter (3D-LiDAR-Navigation ohne Kamera, bis 600 m²):
- bei Mova für 749€ (zeitnah erhältlich)
LiDAX Ultra Serie (LiDAR + Kamera + UltraTrim):
- Mova LiDAX Ultra 600 Mähroboter (LiDAR + Kamera Fusion, bis 600 m²):
- bei Mova für 849€ (zeitnah erhältlich)
- Mova LiDAX Ultra 800 Mähroboter (LiDAR + Kamera, UltraTrim Kantenschneider, bis 800 m²):
- bei Mova für 949€ (ab sofort erhältlich)
- Mova LiDAX Ultra 1000 Mähroboter (LiDAR + Kamera, UltraTrim Kantenschneider, bis 1000 m²):
- bei Mova für 999€ (zeitnah erhältlich)
- Mova LiDAX Ultra 1200 Mähroboter (LiDAR + Kamera, UltraTrim Kantenschneider, bis 1200 m²):
- bei Mova für 1.099€ (ab sofort erhältlich)
- Mova LiDAX Ultra 1600 Mähroboter (LiDAR + Kamera, UltraTrim, inkl. 4G für 1 Jahr, bis 1600 m²):
- bei Mova für 1.499€ (ab sofort erhältlich)
- Mova LiDAX Ultra 2000 Mähroboter (LiDAR + Kamera, UltraTrim, inkl. 4G für 3 Jahre, bis 2000 m²):
- bei Mova für 1.699€ (zeitnah erhältlich)
AWD-Serie (Allrad, 80% Steigung):
- Mova LiDAX Ultra 1000 AWD Flex Mähroboter (Allrad, <3cm Kantenabstand, bis 1000 m²):
- bei Mova für 1.399€ (Listung folgt)
- Mova LiDAX Ultra 1000 AWD Mähroboter (Allrad, Doppelmähwerk 40cm, bis 1000 m²):
- bei Mova für 1.599€ (Listung folgt)
- Mova LiDAX Ultra 1600 AWD Mähroboter (Allrad, Doppelmähwerk 40cm, bis 1600 m²):
- bei Mova für 1.899€ (Listung folgt)
- Mova LiDAX Ultra 2000 AWD Mähroboter (Allrad, Doppelmähwerk 40cm, bis 2000 m²):
- bei Mova für 2.199€ (Listung folgt)
Alle Mova-Modelle im Vergleich
| Serie | ViAX (250/300) | Mova 600 Plus | LiDAX Ultra (600-2000) | LiDAX Ultra AWD |
|---|---|---|---|---|
| Navigation | Kamera (3D Vision) | LiDAR (UltraView) | LiDAR + Kamera (UltraView 2.0) | LiDAR + Kamera (UltraView 3.0) |
| Steigung | 40 % | 45 % | 45 % (klettert 4cm) | 80 % (Allrad) |
| Kantenschnitt | Standard | Standard | UltraTrim (ab 800er) | UltraTrim / Doppelmähwerk |
| Schnittbreite | 20 cm | 20 cm | 20 cm | 20 cm (Flex) / 40 cm (AWD) |
| Besonderheit | Günstig, keine Antenne | LiDAR-Einstieg | Präzise Fusion, keine Antenne | Extreme Steigfähigkeit |
| Preis (UVP) | ab 529€ | 749€ | ab 849€ | ab 1.399€ |
Mova ViAX: Der Kamera-Preiskracher gegen Worx
Der Einstieg beginnt mit der ViAX-Serie, die sich an Besitzer kleinerer Gärten bis 500 Quadratmeter richtet. Das Ziel ist hier ganz klar, den Worx Landroid Vision und günstige Modelle wie den Sunseeker V1 zu unterbieten.
Der ViAX 250 (529€ UVP) und der ViAX 300 (549€ UVP) nutzen dafür die „UltraEyes 1.0“ Technologie, also eine reine 3D-Kamera-Navigation. Mova verspricht hier Vorteile gegenüber der Konkurrenz, da man auf ein Binokulares System (Stereo-Kamera) setzt, was die Tiefenwahrnehmung verbessert.

Ein großer Vorteil gegenüber alten Modellen ist der Wegfall der „Kennenlernrunde“. Man muss nicht erst manuell am Rand entlanglaufen, denn die KI kartiert den Garten laut Hersteller automatisch. Zudem nutzen die Roboter beim Mähen eine spezielle U-förmige Wende-Taktik am Rand, um flüssiger und rasenschonender in die nächste Spur zu wechseln, statt stumpf vor und zurück zu rangieren.
Interessant wird es beim ViAX 500 (699€ UVP, kommt im März). Dieser erhält ein Upgrade auf „UltraEyes 2.0“ und kombiniert die Kameras zusätzlich mit einem LiDAR-Sensor. Damit adressiert Mova die größte Schwäche reiner Kamera-Mäher: Die Navigation bei Nacht oder starkem Gegenlicht.
Mova 600 Plus: Der LiDAR-Einstieg
Genau zwischen der Kamera-Serie und den Ultra-Modellen platziert Mova den Mova 600 Plus für 749€.
Das Besondere ist der Verzicht auf die Kamera-Spielereien zugunsten einer reinen 3D-LiDAR-Navigation („UltraView“). Damit ist er die Wahl für alle, die der Kamera-Technik nicht trauen und lieber auf Laser-Vermessung setzen, aber nicht das Budget für die Ultra-Serie haben. Er schafft 45% Steigung und navigiert auch bei völliger Dunkelheit präzise, muss aber laut Datenblatt auf den ausfahrbaren Kantenschneider der großen Brüder verzichten.

Mova LiDAX Ultra: Der Segway-Killer mit Kantenmodus?
Die LiDAX Ultra Serie (600 bis 2000 m²) zielt frontal auf den Bestseller Segway Navimow i105E/i108E. Der Unterschied ist signifikant: Segway nutzt RTK-GPS (braucht Satelliten-Sicht) plus Kamera. Mova setzt auf einen 360-Grad-LiDAR-Turm plus Kamera („UltraView 2.0“). Das bedeutet: Kein RTK-Turm im Garten nötig und kein Signalverlust unter großen Bäumen oder an Hauswänden. Zudem soll das Fahrwerk Hindernisse wie Wurzeln bis zu einer Höhe von 4 cm überklettern können.

Ein echtes Highlight ab dem Modell LiDAX Ultra 800 ist das „UltraTrim“-System. Dabei handelt es sich um eine bewegliche Mähscheibe, die seitlich ausfahren kann. Mova verspricht einen Kantenabstand von weniger als 5 cm. Zum Vergleich: Viele Konkurrenten ohne dieses Feature lassen oft 10 cm oder mehr stehen.
Die Preise starten bei 849€ für den LiDAX Ultra 600.
Das Biest: LiDAX Ultra AWD gegen Mammotion Luba
Ganz oben im Regal stehen die AWD-Modelle (All Wheel Drive). Diese Kraftpakete sind für extrem anspruchsvolles Gelände konzipiert und greifen den Mammotion Luba 2 an. Dank Allradantrieb bewältigen sie Steigungen von bis zu 80 Prozent (ca. 38 Grad). Das ist ein Wert, bei dem selbst viele Menschen ins Schnaufen kommen.

Der LiDAX Ultra 1000 AWD und seine großen Brüder (1600/2000) setzen auf ein Doppelmähwerk mit satten 40 Zentimetern Schnittbreite und ein 36V-System für mehr Power. Damit übertrumpfen sie viele Konkurrenten, die oft nur 20-24 cm Schnittbreite bieten.
Spannend ist auch der LiDAX Ultra 1000 AWD Flex (1.399€): Er hat zwar nur eine Mähscheibe, reduziert den Kantenabstand durch die Bauart aber auf unter 3 Zentimeter. Von einem kompletten Randschnitt sind wir also (hoffentlich) nicht mehr weit entfernt.
Abo-Falle & Folgekosten: Was kommt nach dem Kauf?
Hier müssen wir genau hinschauen, denn „drahtlos“ bedeutet oft auch „vernetzt“. Positiv ist, dass Mova für die reine Navigation (LiDAR/Kamera) keine Abo-Gebühren verlangt. Anders als bei manchen NRTK-Systemen funktioniert das Mähen also dauerhaft kostenlos.
Anders sieht es beim Diebstahlschutz und Fernzugriff ohne WLAN aus. Die Top-Modelle (LiDAX Ultra 1600 & 2000) haben ein 4G-Modul integriert. Die Datennutzung ist beim 1600er für ein Jahr, beim 2000er für drei Jahre inklusive. Danach wird – wie branchenüblich – eine Jahresgebühr fällig, wenn man die SIM-Karte weiter nutzen möchte.

Für die kleineren Modelle (800, 1000, 1200) ist das 4G-Modul („Link Module“) optional. Das bedeutet: Ihr müsst Hardware kaufen und vermutlich direkt ein Abo abschließen. Wer darauf keine Lust hat, kann den integrierten AirTag-Slot nutzen. Das ist eine smarte, abo-freie Lösung für iPhone-Nutzer, um den Roboter zumindest passiv zu orten.
Einschätzung: Ein Modell für jeden Garten & Geldbeutel
Mova flutet den Markt. Mit der ViAX-Serie greift man Worx an, mit dem 600 Plus bietet man günstiges LiDAR und mit der LiDAX Ultra Serie zielt man auf Segway – inklusive dem „Killer-Feature“ Kantenschneider (UltraTrim). Die AWD-Modelle runden das Portfolio nach oben als Konkurrenz zu Mammotion ab. Die Strategie ist klar: In jeder Preisklasse und für jeden Technik-Geschmack (Kamera vs. LiDAR) das passende Gerät bieten, ohne dass der Kunde eine Antenne aufstellen muss. Jetzt muss nur noch die Software im Alltag beweisen, dass sie mit den vollmundigen Hardware- und Featureversprechen mithalten kann.
Quelle(n):
Mova Pressemitteilung
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