Movespeed SU10: Schneller 1.090 MB/s USB-Stick mit Cyberpunk-Display für unter 50€!

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Ihr wollt mal eben schnell ein Videoarchiv oder Projektdateien übertragen und habt wieder nur einen quälend lahmen Standard-USB-Stick zur Hand? Wie wäre es stattdessen mit einem Speicherriegel, der mit bis zu 1.090 MB/s eine höhere Datenrate als jede herkömmliche SATA-SSD liefert und obendrein ein stylisches Farbdisplay für alle Echtzeit-Werte mitbringt? Genau dieses Paket schnürt der Movespeed SU10. Normalerweise kosten Extras wie ein ultrakompakter Formfaktor, Zink-Metall und ein LCD-Bildschirm saftige Aufpreise. Angesichts der anhaltenden Speicherkrise, in der selbst gewöhnliche High-Speed-Sticks sehr teurer geworden sind, ist dieser Preisabstand jedoch verpufft. Was genau liefert „die SSD im Stick-Format“?

Preisübersicht: Movespeed SU10 (128 GB)

Technisches: Das steckt im High-Speed-Dual-Stick

FeatureMovespeed SU10 (128 GB Modell)
SchnittstelleUSB 3.2 Gen 2 (10 Gbps)
AnschlüsseDual-Port: USB-C und USB-A integriert
LesegeschwindigkeitBis zu 1.090 MB/s
SchreibgeschwindigkeitBis zu 1.030 MB/s
Display1,65 Zoll Farb-TFT(142 × 428 Pixel)
Display-AnzeigenFreier Speicherplatz, Live-Übertragungsrate, Fortschritt, Port-Rate, Temperatur
Speicher-TypTLC-NAND mit LDPC-Fehlerkorrektur
Gehäuse & MaterialZink- und Aluminiumlegierung (Silber)
Abmessungen & Gewicht82,5 × 24,0 × 11,7 mm / 43,7 g
KompatibilitätWindows, macOS, Android, iOS (inkl. ProRes 4K HDR Direct Recording)

Das Smart-Display: Echter Nutzen oder reine Spielerei?

Der auffälligste Hingucker des Sticks ist das integrierte 1,65 Zoll große TFT-Panel. Sobald ihr den Stick in einen Port steckt, schaltet sich die Anzeige automatisch ein und liefert euch fünf zentrale Messwerte in Echtzeit: die verbleibende Speicherkapazität, die aktuellen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten, den Übertragungsfortschritt, die Betriebstemperatur und die anliegende Schnittstellenrate.

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Praxis-Vorteil: Den lahmen USB-Ports auf der Spur
Die Anzeige der Schnittstellenrate ist im Alltag ein nützlicher Helfer. Wer schon einmal aus Versehen einen schnellen Stick an eine alte USB-2.0-Buchse an der PC-Front geklemmt hat, kennt den Frust über schleichende Übertragungen. Das Display des Movespeed SU10 zeigt euch sofort an, ob der genutzte Anschluss die volle USB-3.2-Gen-2-Geschwindigkeit liefert oder die Datenrate auf USB-2.0-Niveau ausbremst.

Movespeed TFT Anzeige

1.090 MB/s und Dual-Port: Zwerg mit externer SSD-Leistung

Im Inneren des 43,7 Gramm leichten Gehäuses arbeitet ein schneller USB-3.2-Gen-2-Controller, der Daten mit bis zu 1.090 MB/s liest und mit bis zu 1.030 MB/s schreibt. Ein 1 GB großes Video oder umfangreiche Fotopakete wandern damit rechnerisch in rund einer Sekunde auf den Speicher.

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Dank des Dual-Port-Designs mit USB-A auf der einen und USB-C auf der anderen Seite benötigt ihr unterwegs keine Adapter. Der Stick wandert nahtlos vom Desktop-PC zum modernen Laptop, Tablet oder Smartphone. Für iPhone-Nutzer (ab Generation 15 Pro) ist der Stick interessant: Er unterstützt die direkte Aufzeichnung von 4K-ProRes-HDR-Videos direkt auf das externe Speichermedium, ohne den internen Smartphone-Speicher zu verstopfen. Als Speicherbausteine kommen TLC-NAND-Flash-Chips zum Einsatz, abgesichert durch eine integrierte LDPC-Fehlerkorrektur gegen Datenverlust.

Movespeed Features

Die Kehrseite der Medaille: Hitze, Gehäusebreite & Kappen

Wo viel Licht ist, gibt es bei so kompakten Abmessungen auch sozusagen „physikalische Schatten“: Da wäre zuerst einmal das vermutlich einsetzende thermische Throttling bei Dauerlast. Über 1.000 MB/s in einem geschlossenen 43-Gramm-Stick erzeugen unvermeidbar Abwärme. Das Gehäuse aus einer Zink- und Aluminiumlegierung wird im Betrieb spürbar warm. Das vom Hersteller beworbene „KI-Temperaturmanagement“ ist in der Praxis schlichtes thermisches Drosseln: Schaufelt ihr 40 oder 50 GB am Stück auf den Stick, wird der Controller die Geschwindigkeit nach einiger Zeit spürbar reduzieren müssen, um die Speicherzellen vor Hitzeschäden zu schützen.

Außerdem solltet ihr die etwas breitere Bauform beachten: Mit 24 Millimetern Breite ist der Stick relativ ausladend. An schlanken Laptops wie einem MacBook Air kann es passieren, dass der Stick den direkt danebenliegenden USB-C-Anschluss mechanisch verdeckt. Zudem hätten wir uns hier eher einen integrierten Schiebemechanismus als Kappenschutz gewünscht statt zwei separater Kappen, die man auch mal schnell verlieren kann.

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Einschätzung: Die Speicherkrise macht den Stick erst interessant

Normalerweise müsste man sich fragen: Braucht man wirklich ein Display an einem USB-Stick, wenn es dafür einen satten Aufpreis kostet? Doch die aktuelle Marktlage dreht diese Rechnung um. Da selbst gewöhnliche USB-Sticks mit 1.000 MB/s im schlichten Plastikgehäuse derzeit oft ähnlich teuer oder sogar noch teurer sind, ist der Aufpreis für den Movespeed SU10 vernachlässigbar.

Für knapp 48 Euro bekommt ihr hier ein edles Zink-Gehäuse, Dual-Port-Flexibilität für Smartphone und PC sowie ein praktisches Live-Display, für das man bei separaten Leergehäusen oft schon mehr bezahlt als für diesen kompletten Stick. Wer mit den bauartbedingten thermischen Grenzen bei riesigen Dauer-Schreibvorgängen leben kann, bekommt ein cooles EDC-Gadget für den Schreibtisch.

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Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

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