Platzsparender Klapp-E-Scooter mit Wechsel-Akku – Der Navee Fold P10 geht ganz neue Wege
Navee geht mit dem neu vorgestellten E-Scooter Fold P10 einen völlig anderen Weg als der aktuelle Trend. Der Roller kann besonders kompakt zusammengeklappt werden und hat einen entnehmbaren Akku.
Inhalt
Technische Daten
| Kategorie | Navee Fold P10 |
| Motorleistung | 1350 Watt Maximalleistung |
| Steigungsfähigkeit | Bis zu 26% |
| Akku & Reichweite | 458 Wh, bis zu 70 km |
| Ladezeit | 8,5 Stunden |
| Reifen | 10 Zoll |
| Federung | vorne & hinten |
| Bremsen | Trommelbremse (vorn) + EABS (hinten) |
| Gewicht | 21,4 kg (17,9 kg Scooter + 3,5 kg Batterie) |
| Max. Traglast | 120 kg |
| Maße | 1184 x 600 x 1222 mm 683 x 340 x 568 mm (gefaltet) |
| Geschwindigkeit | noch unbekannt |
| Preis | noch unbekannt |
Der Name ist Programm – So faltet man einen E-Scooter
Andere E-Scooter werden immer größer und schwerer; setzen auf möglichst hohe Reichweite, große Reifen und Federung. Auch Navee hat solche Modelle im Sortiment; der Navee XT5 Ultra wiegt fast 40 kg. Der Navee Fold P10 besinnt sich auf das, was ein E-Scooter ursprünglich mal sein sollte, und ist eingeklappt extrem klein und praktisch zu verstauen.
Anstatt eines einzelnen Gelenks über dem Vorderrad, gibt es ein zweites Gelenk vor dem stark verkürzten Trittbrett. Anstatt durchgehend zwischen Hinterrad und Lenkstange zu verlaufen, nimmt das Trittbrett nur ein kleines Stück der Länge des Rollers ein. Davor befindet sich lediglich ein Verbindungselement, an dem sich aber auch ein Tragegriff befindet, mit dem der Roller im eingeklappten Zustand angehoben werden kann.
Das sorgt für die ungewöhnlich Seitenansicht des E-Scooters. Man spart außerdem Platz, indem der Akku aus dem Trittbrett an die Lenkstange wandert. Das sieht ebenfalls nicht besonders „elegant“ aus, ist aber wohl ein Kompromiss und hat den positiven Nebeneffekt, dass der Akku hier austauschbar ist.
An der Ausstattung wurde nicht gespart
Ein wirkliches Leichtgewicht ist der Roller bei alle den Anpassungen übrigens nicht. Zwar spricht Navee von 17,9 kg, womit der Fold P10 zumindest unterdurchschnittlich schwer wäre, rechnet dabei aber den 3,5 kg schweren Akku heraus. Insgesamt liegt das Gewicht somit eher bei 21,4 kg.
Erstaunlich ist hingegen, dass man trotz des kompakten Formats auf viele Extras nicht verzichtet hat. Die Reifen sind 10 Zoll groß und vorne und hinten gefedert. Die maximale Traglast wird mit 120 kg angegeben. Der Lenker mit 60 cm relativ breit und hat an beiden Enden Blinker.
In Sachen Leistung muss sich der Roller ebenfalls nicht verstecken. Der Motor liefert bis zu 1350 Watt; die Reichweite wird mit 70 Kilometern angegeben. Das sind Werte eines guten Mittelklasse-E-Scooters wie dem Navee ST3 Pro.
Der Gegenentwurf zu den Monster-E-Scootern
Der Navee Fold P10 ist mindestens ein interessantes, neues Konzept. Anstatt den Roller noch größer zu machen, setzt Navee hier ganz auf Praktikabilität beim Transportieren und Verstauen. Dabei verzichtet man nicht auf Komfort-Funktionen wie die Federung an beiden Reifen und einem großen Akku. Dass der sogar gewechselt werden kann, ist ein schönes Extra.
Das alles sorgt aber auch dafür, dass der Roller zwar kompakt ist, aber nicht wirklich leicht. In Zeiten, in denen viele E-Scooter die 30-kg-Marke locker knacken, wirkt ein 21,4 kg schweres Modell vielleicht nicht mehr so extrem. Würde man an Federung und Akkugröße sparen, könnte man ihn aber sicher unter 20 Kilo drücken.
Es bleibt abzuwarten, wie der Roller angenommen werden wird. Im Trend liegen aktuell definitiv die Riesen-Scooter. Hier bekommt man eine Option, die vor allem platzsparendes Verstauen ermöglicht. Ein Erscheinungsdatum und ein Preis sind allerdings noch nicht bekannt.
Was haltet ihr vom Navee Fold P10? Entspricht der Roller euren Vorstellungen davon, was ein E-Scooter bieten sollte?
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