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Ninja BlendBoss – Der „Stanley Cup“ unter den Mixern?

Ninja_BlendBoss_Arbeitsflaeche

Ninja ist ja bekannt dafür, die Küchengeräte-Welt regelmäßig ordentlich aufzumischen – aber beim neuen Ninja BlendBoss haben sie wohl das Design-Team aus der Area 51 dazugeholt. Der Mixer sieht nicht nur komplett abgefahren aus, sondern kommt in Farbkombinationen daher, die man sonst eher von Lavalampen oder in einem Sci-Fi-Blockbuster vermuten würde. Wir haben ihn ausprobiert!

Ninja BlendBoss Becher Stehen

Technische Daten des selbsternannten Mixer-Chefs

Ninja BlendBoss
Leistung1100 Watt
TechnologieAuto-iQ (3 Programme + Pulse)
Gewicht2,6 kg
Maße32 x 18,3 x 17,1 cm
FarbenCyberspace, Lavendel/Gelb, Blau, Stone, Grün/Pink
Preis129,99€

Design: „Beam me up, Smoothie!“

Der BlendBoss ist optisch eine echte Ansage. Während klassische Standmixer oft so charmant wirken wie ein grauer Büroblock, sieht dieses Teil aus wie eine gelandete Fliegende Untertasse auf eurem Küchentisch. Besonders die Farbauswahl ist weit weg vom Standard-Edelstahl-Einerlei: Cyberspace, Lavendel/Gelb, Grün/Pink sowie die etwas „ruhigeren“ Töne Stone und Blau, werten eure Küche optisch auf.

Ninja BlendBoss Farben

Mit seinen kompakten Maßen von 32 x 18,3 x 17,1 cm passt er zudem locker unter jeden Küchenschrank, ohne dort wie ein Fremdkörper zu wirken – sofern man auf futuristischen Style steht. Es zieht auf jeden Fall Blicke auf sich.

Ninja BlendBoss Arbeitsflaeche

Power unter der Haube: 1100 Watt für den „Crush“

Trotz der kompakten Maße und des Gewichts von nur 2,6 kg steckt ordentlich Wumms im Gehäuse. Der 1100-Watt-Motor ist laut Ninja kräftig genug, um Eiswürfel in Sekunden in feinsten Schnee zu verwandeln. Nur Eis hat bei uns zu einer Slush-ähnlichen Konsistenz geführt, war zu warm für richtigen Schnee.

Das ist besonders für Fans von Frozen Margaritas oder eiskalten Protein-Shakes ein echtes Argument. Dafür muss man aber auch mit entsprechender Lautstärke leben, das dann nur deutlich kürzer, als bei üblichen Mixern. Tatsächlich ging das meist so schnell, dass man eher ein wenig fragend daneben Stand, ob man jetzt schon früher Ausschalten kann.

Smartes Mixen: Auto-iQ nimmt euch die Arbeit ab

Wie man es von Ninja kennt, ist auch der BlendBoss mit der Auto-iQ-Technologie ausgestattet. Das bedeutet, ihr müsst nicht raten, wie lange ihr mixen müsst. Es gibt drei dedizierte Programme:

Ninja BlendBoss Buttons

Die Smoothie-Funktion ist natürlich für die klassische Obst-Gemüse-Einheit gedacht. Das Blend-Programm – also Mixen – quasi für alles, was wirklich flüssig werden soll. Die Crush-Funktion hingegen zerkleinert Eis. Wer die Kontrolle lieber selbst behält, kann natürlich auch den manuellen Pulse-Modus nutzen.

Ninja BlendBoss Mixer Deckel

Und die Leistung ist wirklich beeindruckend für solch ein kleines Gerät, ich bin aber auch kein Anspruchsvoller Smoothie-Trinker. Bei mir reichen ein paar Früchte und ich bin happy.

Ninja BlendBoss Lieferumfang

Man sollte aber definitiv darauf achten die Teile gut abzuspülen oder in die Spülmaschine zu stellen, da sonst in den Gewinden schnell Reste stecken bleiben und es schimmelt.

Direkt in den Becher – und ab dafür

Der BlendBoss begleitet euch den ganzen Tag über, denn ihr mixt eure Zutaten direkt im abnehmbaren To-Go-Becher, erinnernd an die beliebten Stanley-Becher. Danach kommt der auslaufsichere Deckel drauf und ihr könnt euer Getränk direkt mit ins Auto, ins Fitnessstudio oder zur Arbeit nehmen, ohne erst mühsam umschütten oder einen riesigen Mixkrug spülen zu müssen.

Ninja BlendBoss Maike Becher

Im Lieferumfang befindet sich auch noch ein riesiger Strohhalm, der mit der gummierten Seite nach unten durch den Deckel gesteckt wird. Dadurch kann dieser auch problemlos geschlossen werden. Persönlich bin ich kein allzu großer Fan von dieser Optik, aber das bleibt jedem selbst überlassen.

Style-Objekt mit ordentlich Power

Der Ninja BlendBoss ist das perfekte Gadget für alle, die keine Lust mehr auf langweilige Küchengeräte haben. Wer bereit ist, für das abgefahrene Design und die bewährte Ninja-Power etwas tiefer in die Tasche zu greifen, bekommt einen Mixer, der definitiv für Gesprächsstoff sorgt. Es gibt aber auch genug Mixer, die ähnlich funktionieren und nicht die Welt kosten, wie der WMF Kult X Mix & Go, der zwar deutlich schwächer und kleiner ist, dafür aber auch nur um die 40€ kostet.

Was denkt ihr? Gefällt euch das Design und wärt ihr bereit den Preis zu zahlen?

4c7398f3d7b041dfafbd9875e9236ff9 Hier geht's zum Gadget

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Maike

Mein Herz schlägt für alle Arten von DIYs, smarte und technische Spielereien. Der Spaßfaktor darf dabei natürlich nicht fehlen.

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Kommentare (11)

  • Profilbild von ritchi
    0 # 23.03.26 um 16:51

    ritchi

    Von mir auch Empfehlung. Mein alter war ein riesen Monster, wobei das Messer im Gefäß war. Bei dem Ninja lässt sich alles easy reinigen und bedienen. Die Leistung ist dabei vollkommen ausreichend. Hätte mir nur einen günstigeren Zweitbecher gewünscht – dieser kostet 29€ sofern überhaupt verfügbar

  • Profilbild von Andrea
    0 # 05.03.26 um 08:15

    Andrea

    Ich habe ihn auch seit ca. 2 Wochen und ich bin begeistert. Bisher hatte ich auch einen Hochleistungsmixer mit einem großen Krug. Dieser kleine Mixer kann super zerkleinern, gerade auch grünes fasriges Gemüse für einen Smoothie.

  • Profilbild von Susi Kaa
    0 # 01.03.26 um 16:31

    Susi Kaa

    Ich habe ihn, und er macht alles klein.

  • Profilbild von Karl Gustav
    0 # 26.02.26 um 20:52

    Karl Gustav

    Ich kann eure bedenken verstehen. Kann ich aber tatsächlich alles nicht bestätigen. Seit gestern habe ich das Gerät zu Hause. Die Power zerkleinert das Eis und trennt die Fasern astrein. Hut ab vor der Leistung.
    Mitnehmen werde ich den Becher wohl kaum. Innerhalb des Hause eine wahnsinnig gute Idee und easy in der Handhabung. Ein wirklich tolles Gerät. Bringt hier etwas Farbe in die Küche und meine Kinder finden es klasse. Design bleibt natürlich wie immer, Geschmacksache.

  • Profilbild von Carsten
    0 # 25.02.26 um 09:48

    Carsten

    Der Mixer sieht aus wie aus den 70er Jahren und das nicht im positiven retro Sinn – aber das nur am Rande -ist ja Geschmackssache.
    Die Bedienknöpfe sehen aus, als könnte zwischen den Rändern Flüssigkeit eindringen – bei einem Mixer passiert gerne mal ein Unglück und da will man den Schmodder nicht zwischen den Knöpfen haben.
    Ich nutze nur noch Stabmixer – schnell zu reinigen und gemixt wird in den Gefäß aus dem dann auch getrunken wird.

    • Profilbild von elconte
      0 # 20.03.26 um 20:49

      elconte

      Hut ab, ein Produkt zu kritisieren, ohne es getestet zu haben….

      • Profilbild von einszwo
        0 # 21.03.26 um 07:39

        einszwo

        Er gibt doch nur eine potentielle ("sehen so aus als könnte") Schwachstelle zu bedenken und liefert gleich eine konstruktive Alternative.

        Ein sinnvoller und wertvoller Kommentar, was man von deinen leider nicht sagen kann.

  • Profilbild von einszwo
    0 # 25.02.26 um 05:54

    einszwo

    Totaler Quatsch. Ein Smoothie ist doch nichts was man den halben Tag mit sich rumschlüren möchte. Und dann hat man den Becher an der Backe, den man an besten sofort ausspülen sollte, oder man vergisst ihn gleich im Auto und die Reste fangen direkt an zu schimmeln.

    Ich bin ja total für Mehrweg-Behältnisse, aber nicht alles wo David Beckham drauf ist ist sinnvoll.

    Kauft einen Full-Size Blender, das ist versatiler und Familien-/Gästetauglich, und kippt den Smoothie wenn es sein muss in euren vorhandenen Mehrwegbecher.

    • Profilbild von elconte
      0 # 20.03.26 um 20:52

      elconte

      Auch deine Antwort ist Quatsch. Ein Smoothie, müsste sofort nach dem zubereiten getrunken werden. So gehen keine Vitamine verloren.
      Wer sich anscheinend so wie du, erst einen Smoothie zubereitet und vielleicht paar Stunden später trinkt oder über den Tag, kann es gleich sein lassen.

      • Profilbild von einszwo
        0 # 21.03.26 um 06:33

        einszwo

        Nö, aber dafür ist deine Antwort tatsächlich Quatsch.

        Wo habe ich denn bitte gesagt man soll/ich würde einen Smoothie "einige Stunden später trinken"? Wie kommst du zu so einer bizarren Unterstellung?

        Ich habe doch explizit gesagt dass es deppert ist einen Smoothie zu produzieren und dann in einem "Stanley Cup"-mäßigen Becher irgendwohin mitzunehmen (=später trinken). Stattdessen empfehle ich ihn einfach Zuhause in einem Full-size Blender zu machen (=gleich trinken). Und ja, falls du da den Hänger hattest, man kann in einem full-size blender natürlich auch kleine Portionen machen.

        Für Leute, die sich von dem "Stanley-Cup"/To-go-Aspekt des Ninja (denn das ist bei dem Produkt das vermarktete Schlüssel-Argument), den ich deutlich als deppert beschrieben habe, angesprochen fühlen, habe ich netterweise, aber bei deutlicher Darstellung meiner Abneigung ("wenn es sein muss"), auf vorhandene To-go Gefäße hingewiesen.

        Denk doch gerne noch mal drüber nach, arbeite an deinem Textverständnis, und versuche deine Interpretationen und Unterstellungen etwas zu mäßigen. Das macht vieles einfacher.

  • Profilbild von senfbrot
    0 # 24.02.26 um 21:03

    senfbrot

    ich denke nicht dass so ein Mixer nur annähernd an Hochleistungsgeräte mit über 2kW drankomm. Hätte da wirklich meine Sorge dass das Ding abraucht wenn ich ordentlich stopfe. Für Bananenshake und crushed Ice vermutlich OK aber richtige Smoothies, Nüsse, faserhaltiges Gemüse etc wird's wohl eng

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