🍟 Neues Ninja-Upgrade: Crispi Glas-Airfryer jetzt mit 2 Zonen!
Als Ninja im letzten Jahr den kompakten Crispi 4-in-1 auf den Markt brachte, löste das Glas-Konzept mit dem aufsteckbaren PowerPod durchaus Neugier aus. Allerdings hinterließ das Gerät im Test auch ein paar Fragezeichen: Für unterwegs war die Konstruktion schlussendlich doch etwas unhandlich, und bei vielen Lebensmitteln fehlte schlicht die Rundum-Hitze. Ninja wäre nicht Ninja, wenn sie nicht dem Ganzen die beliebte Doppelkammer-Technologie spendieren würden. Das Ergebnis hört auf den Namen Ninja Crispi DualZone Air Fryer und schickt sich an, das Beste aus zwei Welten zu vereinen.
Inhalt
Glas-Konzept trifft auf Doppelkammer-Power
Die größte Schwachstelle des ersten Crispi war die Wahl zwischen nur einer großen oder einer kleinen Schüssel nacheinander. Die DualZone-Variante löst dieses Problem grundlegend auf: Statt eines einzelnen Pods kommen nun zwei voneinander unabhängige Glasbehälter mit jeweils 3,8 Litern Fassungsvermögen zum Einsatz. Mit insgesamt 7,6 Litern Gesamtkapazität bietet das Gerät ausreichend Platz für komplette Familienmahlzeiten.
Technisch übernimmt die Crispi DualZone die bewährten Features aus Ninjas klassischer Doppelkammer-Reihe. Über die Funktion Smart Finish, auch als Sync-Funktion bekannt, lassen sich zwei völlig unterschiedliche Gerichte – wie beispielsweise Hähnchenschenkel in der einen und Pommes in der anderen Zone – zeitgleich zubereiten. Das Gerät stimmt die unterschiedlichen Garzeiten und Temperaturen automatisch so ab, dass beide Schüsseln exakt auf die Sekunde zeitgleich servierbereit sind. Wer hingegen eine doppelte Portion Pommes oder Chicken Wings zubereiten möchte, spiegelt die Einstellungen der ersten Zone per Match Cook mit nur einem Knopfdruck auf die zweite Seite.
Bis zu 246 °C Hitze und Kochen ohne PFAS
Auch bei den Temperaturen hat Ninja spürbar an der Schraube gedreht. Während das Ursprungsmodell hierzulande bei 185 °C gedrosselt war, erreicht die DualZone im Max Crisp-Modus stolze 232 °C. Über die sogenannte Crisp Boost-Funktion erhöht das Gerät die Temperatur für die letzten Minuten des Garvorgangs sogar auf bis zu 246 °C, um Speisen eine besonders knusprige Kruste zu verleihen. Insgesamt stehen sechs manuelle Programme zur Auswahl: Air Fry, Bake, Dehydrate, Max Crisp, Roast und das praktische Recrisp zum Aufwärmen vom Vortag.
Ein zentrales Kaufargument bleibt das Material der Schüsseln: Die temperaturbeständigen CleanCrisp-Glasbehälter kommen komplett ohne Beschichtungen aus PFAS oder PTFE aus. Sie können ohne Vorwärmen direkt aus dem Kühlschrank in das Gerät eingesetzt werden. Nach dem Kochen dienen die Schüsseln dank hitzefester Griffe und silikonisierter Standfüße direkt als Servierform auf dem Esstisch. Mit den mitgelieferten, BPA-freien Deckeln wandern Reste im Anschluss ohne Umfüllen zurück in den Kühlschrank. Das Einsetzen der Schüsseln in die Fritteuse vereinfacht eine Führungsschiene, bei der die Behälter von vorne automatisch einrasten.
Das deutlich durchdachtere Gesamtkonzept?
Als der erste Ninja Crispi auf den Markt kam, wirkte das Konzept noch wie eine Lösung auf der Suche nach einem Problem, auch weil der Adapterring als unnötiges Bruchteil für unterschiedlich große Schüsseln dabei war. Ein Airfryer für unterwegs passte in der Praxis selten zum Reisegepäck, und die Leistung hängte stark von der Form des Essens ab. Dafür war das allgemein kleine Format für viele doch wieder interessanter, auch im Camping-Kontext.
Die DualZone-Variante hingegen macht als stationäres Küchengerät da vielleicht mehr Sinn, braucht aber auch seinen Platz. Die Kombination aus gesundem Kochen im PFAS-freien Glasbehältnis und der praktischen Doppelkammer-Steuerung könnte für viele Airfryer-Fans genau richtig sein. Auch der Sprung bei der Maximaltemperatur auf bis zu 246 °C dürfte für das nötige Finish sorgen, das man bei Glasöfen früher oft vermisst hat.
Einziger Wermutstropfen bleibt vorerst die Verfügbarkeit: Da die Crispi DualZone aktuell nur in den USA erhältlich ist, schlägt ein Direktimport via Amazon mit Abgaben und Versand derzeit über 470 Euro zu Buche. Wer nicht unbedingt sofort zuschlagen muss, wartet am besten ab, bis Ninja das Gerät offiziell auf den europäischen Markt bringt. Angekündigt ist es bereits.
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