Nintendo Switch OLED Gaming Case ab 69€ bei Kickstarter im Crowdfunding

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Die Kampagne läuft noch knapp einen Monat. Der Preis ist sogar noch mal gesunken und liegt jetzt mit Versand bei umgerechnet rund 69€ für das G-Case ohne Bluetooth.

Wie kann man die Switch noch verbessern? Der Hongkonger Hersteller Plenbo bietet hier ein ergonomisches Case für bessere Handhabung an, nennt das ganze G-Case und finanziert es aktuell per Kickstarter. Wir sagen dir, was du hier genau bekommst und ob es sich unserer Meinung nach lohnt.

Nintendo Switch Zubehör G-Case Gaming-Case

Einfach nur das nächste Switch-Zubehör-Kit?

Zubehör für die Nintendo Switch hatten wir schon oft hier. Die Konsole ist sehr beliebt und inspiriert viele Hersteller, eigenes Zubehör zu verkaufen. Das ist mal sehr sinnvoll (eine Tasche z.B. sollte man sich meiner Meinung nach auf jeden Fall zulegen), manchmal nur „nice to have“ wie die vielen alternativen Controller und manchmal auch fragwürdig bis nutzlos. Dieses „Case“ fällt definitiv in die zweite Kategorie. Wirklich brauchen wird man es nicht, es bietet aber einige Vorteile um die Konsole weiter aufzuwerten.

Nintendo Switch Zubehör G-Case Gaming-Case

Worum handelt es sich genau? Wie der Name schon sagt, ist es ein „Case“, eine Verkleidung für die Konsole, welche die komplette Rückseite umschließt. An beiden Seiten ist das G-Case ergonomisch geformt, damit man es besser greifen kann. Hinten befindet sich außerdem ein austauschbarer Akku, der mit der Konsole verbunden wird und deren Laufzeit so verlängert. Damit ist das Gadget vor allem für unterwegs und den mobilen Einsatz der Switch als Handheld-Konsole gedacht.

Ergonomische Griffe

Die Griffe an der Seite sind modular, das heißt, sie können ausgetauscht werden. Es gibt drei verschiedene Größen, um sie an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Das macht auch durchaus Sinn, denn auch wenn es einer der großen Vorteile der Switch ist, sie auch in den Händen benutzen zu können, ist die Form der Joy Cons dafür nicht perfekt. Gerade längeres Zocken kann für die Hände schon mal unangenehm werden. Das Case könnte hier Abhilfe schaffen.

Nintendo Switch G Case

Hinter den Griffen befinden sich übrigens Slots für Spiele-Cartridges. Neben dem Spiel in der Konsole kann man so auch noch zwei weitere Spiele mitnehmen und hat sie direkt griffbereit.

Nintendo Switch Zubehör G-Case Gaming-Case

Mehr Akkulaufzeit

Der 5.000 mAh-Akku, der im Case sitzt, soll die Spielzeit mit der Konsole um bis zu 5 Stunden verlängern. Das hängt zwar sehr vom Spiel und Einstellungen wie der Bildschirmhelligkeit ab, ist aber fast eine Verdopplung der sonstigen Akkulaufzeit. Sollte man einen zweiten Akku besitzen, kann man diesen auch austauschen und so nochmal mehr Zeit rausholen, bis man die Konsole wieder am Dock laden muss. Der Akku funktioniert übrigens auch als eigene Powerbank und kann so auch ein Smartphone oder die Ladebox eurer Kopfhörer aufladen – praktisch.

Worauf die Kampagne nicht eingeht, ist die eventuelle Wärmeentwicklung. Die Rückseite der Switch wird bei längerem Spielen schon mal sehr warm; ein fast ganz geschlossenes Case inklusive Akku wird das eher verstärken. Ich erwarte da jetzt keine Probleme, will es aber auch nicht unerwähnt lassen.

Weiteres Zubehör von Dock bis Tasche

Wie so oft bei vergleichbaren Crowdfunding-Projekten gibt es auch noch eine Menge an weiterem Zubehör. So gibt es ein alternatives Dock für den Anschluss an den Fernseher. Das ist kleiner als das Original-Dock und wird einfach in eine Steckdose gesteckt. Der Netzstecker ist austauschbar, so dass es auch mit deutschen Anschlüssen nutzbar ist.

Ein weiteres Accessoire ist ein Bluetooth-Adapter, der es möglich macht, auch andere Controller mit der Konsole zu verbinden. Einen ähnlichen Adapter, der sich großer Beliebtheit erfreut, gibt es bereits von 8Bitdo.

Zuletzt gibt es auch noch eine Tasche, die Platz für die Switch, das G-Case und das Zubehör bietet.

Nintendo Switch Zubehör G-Case Gaming-Case
Das Design erinnert mich irgendwie an Loot, den man in Mass Effect findet. 🙂

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Kampagne zu unterstützen. Für umgerechnet etwa 69€ (Early-Bird-Preis) erhält man das G-Case inklusive des Akkus und der austauschbaren Griffe. Wichtig: Es gibt zwei Versionen, eine ist für die klassische Nintendo Switch und eine für die neue Switch OLED angepasst. Das muss man angeben. Der Versand erfolgt weltweit, ist aber nicht kostenlos sondern beträgt für Kunden in Europa rund 9€

Das größere Paket nennt sich „Family Pack“ und beinhaltet neben dem G-Case auch das One Dock, den Bluetooth-Adapter, die Tasche und einen zweiten Akku. Dafür kostet es mit rund 150€ aber auch deutlich mehr.

Nintendo Switch Zubehör G-Case Gaming-Case

Einschätzung – Ja, aber…

Die Idee mit dem Case mit zusätzlichem Akku und austauschbaren Griffen gefällt mir sehr gut. Ohne es getestet zu haben, kann ich natürlich nichts zur Qualität des G-Case sagen. Wenn die aber stimmt, halte ich es für eine gute Anschaffung, wenn man oft und lange unterwegs mit seiner Switch zockt.

Skeptischer bin ich beim Family Pack mit dem weiteren Zubehör. Wenn man schon eine Tasche oder einen Bluetooth-Adapter hat, dann hat man für diese Teile des Pakets schon weniger Verwendung, was seinen Wert dann deutlich schmälert. Tasche, Dock oder Adapter könnt ihr außerdem auch einzeln von anderen Herstellern kaufen, das gibt es alles schon. Wenn ihr natürlich für alle Einzelteile Verwendung habt, kann es sich trotzdem lohnen.

Das Projekt scheint bisher gut zu laufen; rund 2.000 Unterstützer haben bisher (Stand Februar 2022) annähernd 300.000€ zusammengetragen. Ein guter Indikator, dass sie ein Erfolg wird, was bei Crowdfunding-Produkten leider ja nie 100%ig gegeben ist. Die Kampagne läuft noch bis Mitte März, die Preise können sich in deren Verlauf noch ändern.

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Jens

Aktuell interessiert mich vor allem das Thema E-Mobilität; die neuen E-Scooter erwarte ich mit Vorfreude. Als leidenschaftlicher Zocker freue ich mich auch über alle Gadgets mit Gaming-Bezug.

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Kommentare (12)

  • Profilbild von Gast
    # 30.10.22 um 16:35

    Anonymous

    Wenn ihr Updates an die Artikel ranschreibt solltet ihr auch einen Timestamp hinterlassen damit man sehen kann von wann dieses Update ist…

  • Profilbild von Gast
    # 30.01.22 um 09:21

    Anonymous

    Hi

  • Profilbild von Maxine Musterfra
    # 22.01.22 um 18:16

    Maxine Musterfra

    "Wie kann man die Switch noch verbessern?"

    war die frage jetzt ernst gemeint? den hardware schrott sollte man erst gar nicht kaufen.
    Tablet hardware von 2012.

    und dann noch 80€ für was? eine halterung… die fankids werden es sicher feiern.

    • Profilbild von Betonmischa
      # 28.01.22 um 17:50

      Betonmischa

      Ohje, ich besitze eine PS5 und X-Box und weißt du was beiden Konsolen weitestgehend fehlt?
      Das gemeinsame Daddeln auf der Couch mit Familie und Freunden.
      Nintendo hat neben den Zeitlosen Klassikern genau diese Lücke erkannt und nutzt sie.
      Ich leihe mir trotz top Hardware Konsolen bei Freunden die Switch.

    • Profilbild von Jens
      # 24.01.22 um 10:08

      Jens CG-Team

      Hardware ist halt wirklich nicht alles. Die Möglichkeit, zwischen TV-Anzeige und Handheld zu wählen und jederzeit wechseln zu können, haben die anderen großen Namen so halt nicht.

      Die Konsole ist längst auch zur Plattform für alle möglichen Indie-Games geworden. Vom Preis der Spiele mal abgesehen hole ich mir viele Titel mittlerweile lieber auf der Switch als auf Steam. Die Bewegungssensoren der Joycons waren zumindest 2017, als die Konsole erschien, überragend gut. Die Art der Spiele, die damit umgesetzt werden, findest du so auf anderen Konsolen auch nicht (oder zumindest nicht in der Menge und Qualität).

      Und zu guter Letzt hat Nintendo natürlich ein paar starke Exklusivtitel. Ich habe mir die Konsole damals ausschließlich wegen Breath of the Wild gekauft. Da kann eine PS5 noch so gute Hardware haben, Zelda kann ich da trotzdem nicht spielen. 🙂

      Die Switch hat auch Probleme, mir fallen da sogar einige ein (und die Hardware ist sicher eines davon), aber meiner Meinung nach immer noch die beste Konsole am Markt.

      • Profilbild von Patrick
        # 24.01.22 um 12:53

        Patrick

        Ergänzend dazu, bis heute gibt es kein Tablet, dass in Ansatz so gut funktioniert und soviel Content liefert. Einzig das iPad kommt in der Richtung, aber kein Android Tablet mit Nvidia Tegra. 🙂

        @Jens: Hardware ist halt wirklich nicht alles. Die Möglichkeit, zwischen TV-Anzeige und Handheld zu wählen und jederzeit wechseln zu können, haben die anderen großen Namen so halt nicht.

        Die Konsole ist längst auch zur Plattform für alle möglichen Indie-Games geworden. Vom Preis der Spiele mal abgesehen hole ich mir viele Titel mittlerweile lieber auf der Switch als auf Steam. Die Bewegungssensoren der Joycons waren zumindest 2017, als die Konsole erschien, überragend gut. Die Art der Spiele, die damit umgesetzt werden, findest du so auf anderen Konsolen auch nicht (oder zumindest nicht in der Menge und Qualität).

        Und zu guter Letzt hat Nintendo natürlich ein paar Starke Exklusivtitel. Ich habe mir die Konsole damals ausschließlich wegen Breath of the Wild gekauft; da kann eine PS5 noch so guter Hardware haben, Zelda kann ich da trotzdem nicht spielen. 🙂

        Die Switch hat auch Probleme, mir fallen da sogar einige ein (und die Hardware ist sicher eines davon), aber meiner Meinung nach immer noch die beste Konsole am Markt.

    • Profilbild von Gummistiefelotto
      # 23.01.22 um 16:58

      Gummistiefelotto

      Naja, wer 4K und beste Grafiken braucht kann sich ja eine andere Konsole kaufen. Wir haben eh einen alten 42" HD Fernseher und die Kinder lieben Mariospiele. Ich denke das ich damit auch die Zielgruppe für das Produkt bin.

    • Profilbild von Oingu
      # 23.01.22 um 02:31

      Oingu

      Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal das Mündlein halten.

    • Profilbild von ScorpAeon
      # 22.01.22 um 22:38

      ScorpAeon

      100 Prozent Zustimmung. Nintendo macht sich mit Steinzeit-Hardware die Taschen voll.

  • Profilbild von Heinz Harald
    # 22.01.22 um 18:13

    Heinz Harald

    Retro hin- oder her oder wie auch immer,
    aber lieber investier ich da in Fortbewegung oder pack das Geld einfach in den Tank.

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