OPPO Find X9 Ultra: Kamera-Wunder mit schmerzhaftem Preisschild jetzt auch in Deutschland
Der „bislang größte Meilenstein in der Geschichte der OPPO-Bildgebung“ – mit nicht weniger Superlativ bezeichnet der OPPO Senior Vizepräsident das neue OPPO Find X9 Ultra. Ein Ultra-Flagship-Smartphone für einen stolzen Preis von 1699€, aber auch mit einem nie da gewesenem Zoom, Top-Ausstattung und Hasselblad-Kamera inklusive Telekonverter. Zudem erscheint das Gerät endlich auch mal wieder offiziell in Deutschland.
- OPPO Find X9 Ultra
- bei OPPO für 1699€
Inhalt
Technische Daten des OPPO Find X9 Ultra
| Display | 6,82 Zoll WQHD+ (3168 x 1440 Pixel) 1-144 Hz AMOLED-Display, 3600 nits |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 @ 4,6 GHz |
| Grafikchip | Qualcomm Adreno GPU |
| RAM | 12 GB LPDDR5X |
| Interner Speicher | 512 GB UFS 4.1 |
| Kamera | Hauptkamera: 200 MP Sony LYTIA 901 mit ƒ/1.5 Blende,, OIS Ultraweitwinkel: 50 MP, 123°, ƒ/2.0 Telekamera: 200 MP 3-fach Zoom, ƒ/2.2, 15 cm Makro, OIS Ultra-Telekamera:50 MP 10-fach Zoom, ƒ/3.5 |
| Frontkamera | 50 Megapixel mit ƒ/2.4 |
| Akku | 7050 mAh mit 100W Quick Charge, 50W Qi-Laden |
| Konnektivität | WiFi 7, Bluetooth 6,USB Typ-C 3.2 Gen 2, GPS/GLONASS/BDS, Dual-SIM, NFC, SA/NSA 5G |
| Features | Ultraschall-Fingerabdrucksensor im Display, Stereo-Speaker, IP69 |
| Betriebssystem | ColorOS 16 auf Basis von Android 16 (5 Jahre Updates + 6 Jahre Sicherheitsupdates) |
| Maße / Gewicht | 163,16 x 76,97 x 8,65 mm / 235 g |
| Farben | Tundra Umber, Canyon Orange |
| Vorstellungsdatum | Global: 21.04.2026 |
| Preis | 1699,90€ (UVP) |
Deine neue Kamera
Oppo beschreibt die Kamera des Find X9 Ultra auf der eigenen Produktseite als „deine nächste Kamera“ und zeigt damit ganz klar, dass die Ambitionen hier in Richtung DSLR-Ersatz und nicht in Richtung Smartphone-Kamera wandern. Dafür verbaut man eine 200 MP Hauptkamera basierend auf dem Sony LYTA 901 Sensor inklusive lichtstarker ƒ/1.5 Blende. Es handelt sich anders als beim Xiaomi 17 Ultra nicht um einen 1″ Sensor, mit 1/1.12-Zoll-Format bietet er aber eine beachtliche Größe und fängt somit mehr Licht ein. Dazu kommt eine 200 MP 3-fach Zoom-Kamera mit ƒ/2.2 Blende für Portraitfotos. Diese kann auch für Makrofotos genutzt werden.
Auch eine 50 MP Ultraweitwinkelkamera ist mit an Bord. Das Highlight ist allerdings die 10-fach Zoom-Kamera, die einen optischen Zoom bietet. Das gab es bisher nur sehr selten, lediglich das Huawei P40 Pro Plus bot das schon vor ca. 5 Jahren an, allerdings mit kleinerem Sensor. Möglich ist das, in dem das Licht innerhalb des Kameramoduls fünf mal gespiegelt wird. Das sorgt in der Regel auch dafür, dass die optische Qualität nachlässt, da mehr Licht gestreut wird. Oppo wirkt dem entgegen, in dem man die Spiegel speziell behandelt hat, so dass diese weniger Streulicht produzieren. Die Blende beträgt dabei ƒ/3.5, das Objektiv ist also nicht ganz so lichtstark, was bei starken Zooms aber üblich ist.
Auch hier kommt die Kooperation mit dem ursprünglich schwedischem, jetzt aber chinesischem, Hersteller Hasselblad zum Tragen. Als Resultat gibt es den Hasselblad Master Mode mit einer natürlicheren Farbwiedergabe inklusive RAW MAX Fotos, neun Analog-Filter und auch das Hasselblad Earth Explorer Kit. Das ist separat erhältliches Zubehör, bestehend aus dem Case mit zweistufiger Auslösetaste und stufenloser Zoomsteuerung sowie dem 300 mm Telekonverter. Der macht aus dem 3-fach optischen Zoom einen 13-fachen optischen Zoom. Für Videos unterstützt das Find X9 Ultra bis zu 120 fps bei 4K Auflösung, aber nur mit der Hauptkamera und der 3-fach Zoom-Kamera. Zudem kann man in O-Log2 filmen, um das Videomaterial später in der Farbe zu korrigieren.
Größerer Akku als im Xiaomi 17 Ultra
Damit so viel Bildverarbeitung möglich ist, benötigt OPPO maximale Power. Die holt sich der Hersteller mit dem Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 Chip, der bis zu 4,3 GHz Taktfrequenz bietet und mit Qualcomms eigenen Oryon Kernen und ohne Effizienzkerne auskommt. Dazu gibt es 12 GB LPDDR5X RAM und 512 GB Massenspeicher. Der Akku misst stolze 7050 mAh in der globalen Version und sollte für eine starke Laufzeit sorgen. Geladen wird er mit 100W per Kabel und 50W mit kabellosem Laden, Ladegeräte sind leider nicht im Lieferumfang enthalten.
Vorinstalliert ist das hauseigene ColorOS 16 Betriebssystem auf Basis von Android 16, welches einigen OnePlus-Nutzern schon bekannt vorkommen dürfte. Oppo gelingen hier zumindest ein paar tiefergreifende AI-Funktionen. Die überarbeiteten Benachrichtigungen kennt man so vielleicht auch von der Konkurrenz, aber über den AI Mind Space kann man z.B. digitale Zahlungen und physische Kaufbelege sammeln und automatisiert als Ausgabenübersicht anlegen. Auf Reisen könnte auch die AI Menu Translation spannend sein, die nicht nur Speisekarten übersetzt, sondern auch Bilder der Speisen generiert.
Handy für Explorer
Dabei lehnt OPPO die Optik des Find X9 Ultra an die Hasselblad X2D Earth Explorer Edition an. Das fällt besonders bei dem separat erhältlichen Case auf, aber auch schon die schwarze Version („Tundra Umber“) erhält ein geteiltes Rückseitendesign mit texturierter Kunstlederoberfläche, die an Kameras erinnert. Alternativ ist das Find X9 Ultra auch noch in Canyon Orange erhältlich. Das Smartphone ist dabei mit einem IP68 und IP69 Rating ausgestattet und somit offiziell gegen Staub und Wasser geschützt.
Auf der Vorderseite zeigt sich ein 6,82″ großes AMOLED Display mit 144 Hz Bildwiederholrate. Maximal kann es bis zu 3600 nits hell werden und reiht sich damit eher in die Mittelklasse ein, ehrlicherweise geht es da aber nur um die Helligkeit bei HDR-Content. Dafür kann es bis zu 1 nit dunkel werden, was gerade nachts von Vorteil ist. Der Ultraschallfingerabdrucksensor befindet sich unter dem Bildschirm.
OPPO Find X9 Ultra kaufen?
Wir freuen uns, dass OPPO endlich auch wieder offiziell in Deutschland erhältlich ist. Und rein technisch ist das ein Ultra-Spektakel: 10-fach optischer Zoom, bis zu 13-facher Zoom mit Telekonverter, Snapdragon 8 Elite Gen 5, 7050 mAh Akku und ein ziemlich smartes Betriebssystem. Allerdings schielt die UVP von 1699€ schon in Richtung Leitzphone (1999€). Für eine in Deutschland recht unbekannte Firma wie OPPO ist das ein ordentliches Sümmchen, wenn man selbst ein Xiaomi 17 Ultra für 200€ weniger bekommt. Kann das die Kamera rechtfertigen?
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