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KI-Krise: Massive Preiserhöhung für das Steam Deck – Droht der Steam Machine schon vorzeitig das Aus?

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Valve hat die Preise für sein Steam Deck angehoben und reagiert damit auf die anhaltende Speicherkrise. Die 512-GB-OLED-Variante springt von 569 Euro auf 779 Euro. Die 1-TB-Version kostet nun sogar 919 Euro nach zuvor 669 Euro. Wie lohnend ist eine Anschaffung zu diesen Preisen noch und was bedeutet das für die angekündigte Steam Machine?

Der KI-Boom treibt die Speicherpreise

Die Speicherkrise hat auch den Gaming-Markt längst erreicht. Sony hatte im März bereits eine deutliche Preissteigerung für die Playstation 5 angekündigt; im Mai zog Nintendo nach und machte die Switch 2 mit 30 Euro immerhin nur geringfügig teuer. Grund dafür ist der anhaltende KI-Boom, der für eine weltweite Knappheit an Speicher und entsprechende Preissteigerung sorgt. Arbeitsspeicher ist aktuell um 300% teuer als noch im vergangenen Jahr.

Jetzt also auch das Steam Deck. Das ist beliebt und nimmt zumindest innerhalb des PC-Handheld-Marktes eine dominante Position ein, auch wenn Valve ungerne Verkaufszahlen herausrückt. Trotz des ähnlichen Designs als Handheld bedient das Steam Deck eine andere Zielgruppe als die Switch 2, wurde aber dennoch (auch von uns) als lohnende Alternative empfohlen aufgrund der deutlich höheren Auswahl an Spielen. Steam ist außerdem für umfangreiche Rabattaktionen bekannt, sodass man vor allem bei den Spielen theoretisch nochmal viel sparen kann. All das erscheint nun in einem etwas anderen Licht, wenn die Anfangsinvestition (im Falle der 1-TB-Variante) über 900 Euro beträgt – zumal das Steam Deck schon ein paar Jahre alt ist und viele eigentlich auf einen Nachfolger gehofft hatten.

Wird die Steam Machine komplett überteuert?

Apropos Nachfolger: Die Entwicklung bedeutet auch düstere Aussichten für die angekündigte Steam Machine, Valves Gaming-PC in Konsolenform. Für die ist noch kein Preis bekannt, aber die wichtigsten technischen Eckdaten. Erste Schätzungen gingen nach der Ankündigung im November 2025 von 600 bis 800 Euro aus, was angesichts der steigenden Speicherpreise bereits nicht mehr realistisch war.

Valve Steam Machine 2026 2

Wenn aber nun selbst das Steam Deck bis zu 900 Euro kostet, muss man davon ausgehen, dass die Steam Machine deutlich über der 1000-Euro-Marke landen wird. Das könnte für viele ein Ausschlusskriterium. Ob Valve unter diesen Marktbedingungen den Start der Konsole überhaupt durchzieht oder er sich nochmal verzögert, bleibt abzuwarten.

Einen „günstigen“ Gaming-PC zusammenzustellen ist aktuell aufgrund der Preise für Arbeitsspeicher und SSDs schlicht nicht so einfach, wenn überhaupt möglich. Im Vergleich dazu könnte die Steam Machine immer noch wie eine attraktive Alternative wirken – selbst für diesen Preis. Die Frage ist aber, wie viele Menschen überhaupt bereit (und in der Lage) sind, für Hardware so viel Geld auszugeben. Davon ausgehen, das der KI-Hype und damit die Preissteigerung bei Speicher zeitnah enden, kann man aktuell nicht.

Quellen:

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Jens

Aktuell interessiert mich vor allem das Thema E-Mobilität; die neuen E-Scooter erwarte ich mit Vorfreude. Als leidenschaftlicher Zocker freue ich mich auch über alle Gadgets mit Gaming-Bezug.

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