Xiaomi stellt kleines Tablet mit ordentlich Leistung vor
Mit dem Redmi K Pad 2 schickt Xiaomi ein kompaktes Powerhouse ins Rennen, das die aufblühende Nische der 8-Zoll-Tablets bereichern soll. Der Nachfolger des bei uns als Xiaomi Pad Mini bekannten Geräts richtet sich mit seinem extrem flüssigen Display und einem Flaggschiff-Prozessor ganz klar an Gamer, die viel Leistung in einem handlichen Format suchen. Aber auch an alle die ein kompaktes, aber trotzdem leistungsfähiges Gerät wollen.
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8,8 Zoll 165 Hz Display im Redmi K Pad 2
Beim Formfaktor bleibt man sich treu und verpackt die Technik in ein 6,62 mm dünnes und 345 g schweres Metall-Unibody-Gehäuse, das auf der Rückseite mit einer flachen Kamera-Deco für die 13-Megapixel-Linse (samt 4K-Videoaufnahme) punktet. Ein echtes Highlight ist hierbei das 8,8″ großes LCD-Display, welches mit einer 3K-Auflösung (3008 x 1880 Pixel) und satten 165 Hz für extrem flüssige Bildraten sorgt. Laut Hersteller erreicht das Panel eine Spitzenhelligkeit von 1100 nits und unterstützt neben dem P3 Farbraum auch Dolby Vision sowie HDR Vivid. Zur Entsperrung stehen ein Fingerabdrucksensor sowie eine 2D-Gesichtserkennung über die 8-Megapixel-Frontkamera zur Verfügung.
Ein wenig schmunzeln muss ich allerdings mal wieder bei den offiziellen Bildern. Dort wird das Tablet von den Models ganz lässig in die vordere Jeans- oder Brusttasche gesteckt. Bei fast 9 Zoll Displaygröße muss man da schon echt große Taschen haben.
Dimensity 9500 sorgt für Flaggschiff-Leistung
Im Inneren steckt mit dem MediaTek Dimensity 9500 ein echter Flaggschiff-Prozessor, welcher im modernen 3nm-Verfahren gefertigt wird und selbst anspruchsvollste Titel ohne Schwitzen auf den Bildschirm zaubern sollte. Gekühlt wird das System von einer 15300 mm² VC-Kühlung. Um die Gaming-Immersion zu verstärken, verbaut Xiaomi zwei große symmetrische Lautsprecher mit Dolby Atmos und Hi-Res Audio sowie Dual-X-Achsen-Linearmotoren, die ein präzises haptisches Feedback bei Eingaben liefern. Für Voice-Chats im Spiel sind zudem drei Mikrofone an Bord.
Durchaus praktisch finde ich den neuen, frei belegbaren Shortcut-Knopf, mit dem man Funktionen wie den Performance-Modus oder Screenshots aktivieren kann. An Funktionalität mangelt es hier dank Xiaomi HyperOS 3 bei akuteller Android Basis ohnehin nicht. Bei den Funkstandards ist man mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 gut gerüstet.
Gewaltiger Akku und zwei USB-C-Anschlüsse
Einen massiven Sprung macht man beim Akku. Während der Vorgänger noch mit 7.500 mAh auskommen musste, spendiert man dem K Pad 2 nun einen gewaltigen 9100 mAh Akku. So geht einem auch bei längeren Gaming-Sessions fernab der Steckdose nicht so schnell der Saft aus. Geladen wird schnell mit 67W, und auch 22,5W Reverse-Charging ist mit an Bord. Gamer freuen sich sicherlich auch über das Bypass-Charging, bei dem der Strom direkt ans Mainboard geleitet wird, um unnötige Hitzeentwicklung am Akku zu vermeiden.
Weiterhin vorhanden sind zwei USB-C-Anschlüsse. Der Port an der langen Seite unterstützt sogar USB 3.2 Gen 1 inklusive DP 1.4 Bildausgabe, während der Anschluss an der kurzen Seite mit USB 2.0 arbeitet. So kann man bequem zocken, das Tablet laden und gleichzeitig weiteres Zubehör anschließen.
Ein rundes Gesamtpaket auch für Europa?
Preislich startet das Gerät in China bei umgerechnet 424€ für die Version mit 8 GB LPDDR5X RAM und 256 GB UFS 4.1 Speicher. Wer das Maximum mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher will, legt knapp 598€ auf den Tisch. Das Redmi K Pad 2 ist eine wirklich solide Weiterführung des Vorjahresmodells und ein rundes Gesamtpaket für alle, die ein handliches und zeitgleich extrem starkes Tablet suchen. Die Kombination aus 165 Hz Display, dem schnellen Dimensity 9500 und dem deutlich größeren Akku liest sich auf dem Papier sehr gut.
Ein massiver Dorn im Auge ist aber mal wieder die globale Verfügbarkeit. Bereits der Vorgänger schaffte es zwar als Xiaomi Pad Mini in einer offiziellen Global-Version auf den Markt, landete aber nie regulär in den deutschen Regalen. Man konnte es eigentlich nur über bekannte Import-Shops wie AliExpress oder TradingShenzhen beziehen. Damit hat man dann zwar ein Global-Gerät, muss aber wohl oder übel mit dem Umweg über einen Importeur leben. Das ist sicherlich nicht für jeden etwas und trübt die Vorfreude gewaltig. Bleibt abzuwarten, ob Xiaomi sich dieses Mal erbarmt und den direkten Weg nach Deutschland wählt.
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